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Donnerstag, 11. Dezember 2008

Klimaschutz- Kyoto- und was sonst noch?

Seit Jahrzehnten wird dieses Thema immer wieder aufgewärmt. Zu recht?

Unser (Nordamerika und Europa) Wirtschaftssystem und der in dieser Region erreichte Wohlstand basiert darauf, dass ein Großteil der konsumierten Güter "irgendwo im Ausland" hergestellt werden. Unter welchen Bedingungen interessiert uns nicht wirklich - Hauptsache die Waren sind billig.


Verschiedene Organisationen weisen auf die teilweise unmenschlichen Arbeitsbedingungen in diesen Ländern hin, andere auf die dort entstehenden Umweltschäden.
Beides ist notwendig um Waren billig zu produzieren.
Diesen Zusammenhang blenden wir aber aus, denn dann läge unser Wohlstandsniveau eine Ebene tiefer - mal ehrlich wer will das schon, also bleibt alles beim Alten, Kinder arbeiten zum Hungerlohn von einigen Euro-Cent am Tag, in nicht klimatisierten Hütten bei 40 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit und werfen den Produktionsabfall in den angrenzenden Wald, wo das wenige Wasser zu Bewässerung der Felder belastet (vergiftet) wird.

Andererseits wird gesprochen die EU ist Vorreiter in Sachen Klimaschutz, das kann schon sein, dass viele unserer Fabriken einen sehr hohen Standard haben, nur zu dem Preis, dass genau wegen der hohen Kosten viele Industriezweige abgewandert sind in Länder wo es damit nicht so genau genommen
wird
.
CO² Zertifikate könnten ein gute Sache sein, aber so wie diese derzeit verwendet werden, wird die europäische Industrie damit noch mehr belastet, somit erhöht sich der Abwanderungsdruck , wegen sinkender Rentabilität. Nutzniesser sind vordergründig die "Entwicklungsländer" die Umweltschutz als lästige Nebensache betrachten. Zu diesen Ländern gehören auch China und die USA.
Leider ist es nicht nur CO², sondern auch CH4 (Methan), letzteres ist ein genauso bedeutender Belastungsfaktor, der aber publizitisch nicht ausgeschlachtet wird.

Die Lösung wäre einfach, wenn alle Umweltstandards in allen Ländern die gleichen wären und auch überall kontrolliert eingehalten werden. Und damit sind wir beim eigentlichen Problem. Diese Kontrolle funktioniert nicht, weil in diesen Ländern korrupte Politiker und Beamte gegen Honorar wegschauen. Es interessiert dort auch nicht wirklich jemand, dass die Lebenserwartung wesentlich niedriger ist als bei uns, Hauptsache die Spezial-Vergütungen fliessen.
Woher diese kommen?
Ganz einfach von Firmen die dort produzieren, vielfach Tochterfirmen amerkanischer oder europäischer Konzerne.

Und damit schließt sich der Kreislauf des Geldes, der billigen importierten Waren bei uns, unsere hohe Arbeitslosigkeit (weil wir ja in Fernost fertigen lassen) und damit unser Wohlstand (weil wir die Importwaren viel zu billige einkaufen)

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