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Montag, 23. März 2009

China auf grosser Shopping-Tour

Die Volksrepublik nutzt die Krise, um Schnäppchen zu machen. Chinesische Unternehmen haben in den ersten zwei Monaten dieses Jahres insgesamt 65 Milliarden Dollar im Ausland investiert. Grund zur Hysterie?

Von Manuela Kessler. Aktualisiert am 22.03.2009 ......Was sich seit Jahresbeginn abspielt, hat ganz andere Dimensionen. Es gibt heute Gruppenreisen aus der Volksrepublik nach New York und Los Angeles, die dem Erwerb von Immobilien dienen. Das chinesische Handelsministerium hat erstmals eine Einkaufstour von Topmanagern durch Europa organisiert. In Grossbritannien wurden Jaguar-Limousinen für 2 Milliarden Dollar bestellt, in Deutschland BMW und Mercedes für 2,2 Milliarden ........

Staatsunternehmen der Volksrepublik versuchen derweil, ihren Rohstoff- und Energiebedarf durch Einkauf in kriselnde Minen- und Ölgesellschaften rund um den Globus zu sichern. Für Aufsehen sorgt der Deal zwischen der Aluminium Corporation of China (Chinalco) und dem überschuldeten australischen Bergbauriesen Rio Tinto über 19,5 Milliarden Dollar. Der Segen der australischen Regierung steht noch aus – und der politische Widerstand gegen das Geschäft ist gross. Es würde die Beteiligung des chinesischen Staatskonzerns am zweitgrössten Minenkonzern der Welt auf 18 Prozent verdoppeln und wäre die grösste Auslandinvestition, die ein chinesisches Unternehmen je getätigt hat.

....... China hat Rosneft und Transneft, dem grössten Ölkonzern und dem grössten Pipelinebetreiber Russlands, insgesamt 25 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug wird von Sibirien nun eine Pipeline nach China gebaut, durch die zwei Jahrzehnte lang 300'000 Fass Öl täglich fliessen sollen – das entspricht 4 Prozent des derzeitigen Bedarfs der Volksrepublik – für 20 Dollar pro Fass. Ein Vorzugspreis: Ein Fass kostet auf dem Weltmarkt heute knapp 50 Dollar.

... Erstmals in der Geschichte des Landes war der Investitionsfluss ins Ausland damit grösser als jener, der vom Ausland nach China floss. Und zwar massiv. Finanzexperten erwarten, dass der Trend anhält und China im laufenden Jahr bis zu 180 Milliarden Dollar jenseits der eigenen Grenzen investieren dürfte.

Kein Grund zur Hysterie. Peking hat in den letzten Monaten auch angeschlagenen Staaten wie Pakistan und Jamaica grosszügig unter die Arme gegriffen. Wenn nicht alle Zeichen täuschen, hat China aus vergangenen Debakeln gelernt............mehr dazu im Tagesanzeiger hier-->

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