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Samstag, 28. März 2009

China fördert Solarstrom

Von der chinesischen Regierung - dem Finanzministeriums nach sollen Großanlagen für die Herstellung von Solarstrom in China mit bis zu 20 Yuan/Watt subventioniert werden.

Diese Förderung entspricht ungefähr den derzeitigen Produktionskosten von Solarzellen. Zwar sind wichtige Details des Programms noch nicht bekannt, aber es könnte bedeuten, dass die Solarmodule für die Betreiber von Solaranlagen praktisch kostenlos sind und dieser dann nur noch die Installationskosten tragen müssten.
Die Meldung führte zur Handelseröffnung in New York, wo ein Großteil der chinesischen Solarwerte als ADR gelistet ist, zu einem Kursfeuerwerk unter hohem Volumen mit ca 40% Kursaufschlag.

Das bedeutet einen weltweiten Durchbruch der Solarindustrie – bislang war die Solarbranche auf einige wenige Märkte in Westeuropa beschränkt - unmittelbar bevorsteht. Davon werden in erster Linie die asiatischen Produzenten profitieren. Deren Produktionskosten sind tiefer und fallen schneller, als bei den westlichen Herstellern und dies führt dazu, dass die Asiaten in diesem Sektor den Weltmarkt aufrollen werden beziehungsweise schon dabei sind dies zu tun.

Chinas Solarbranche startet jetzt auch im Inland durch. Bereits am 25.03 wurde bekannt, dass Chinas Versorgerindustrie erstmals die Inlandsnutzung von Solarenergie in breitem Umfang vorantreiben wird. 18 Unternehmen, darunter die bekannten börsennotierten Solarzellenproduzenten Yingli Green Energy und Chinas größter Produzent Suntech Power, werden an einem Bieterverfahren zum Aufbau einer 10 Megawattanlage im Nordwesten Chinas mitbieten.

Die Preise, zu denen der Solarstrom in das Netz eingespeist werden sollte, könnte dabei bis auf 0,69 Yuan/kwh sinken. Dies entspricht etwa der Hälfte der bisherigen Kosten von außerchinesischen Produzenten.

Analysten rätselten wie China diese niedrigen Kosten erreichen kann und man vermutete, dass dies durch technologische Verbesserungen und dem starken Rückgang der Siliziumpreise, die innerhalb eines Jahres von 400 US-Dollar auf 100 US-Dollar pro Pfund fielen und mehr als 50% der Produktionskosten ausmachen, ermöglicht wurde.

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