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Mittwoch, 3. Juni 2009

Immer mehr US-Banken von Pleite bedroht

Die FDIC schlägt Alarm: In den USA sind so viele Finanzinstitute in Schwierigkeiten wie seit 1994 nicht mehr.

Auf der “roten Liste” gefährdeter Banken standen Ende März laut staatlicher Einlagensicherung 305 Institute.

Die US-Einlagensicherung Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) registrierte zum Ende des ersten Quartals rund 20 Prozent mehr Problembanken als zum Jahreswechsel. Damals drohte 252 der noch rund 8300 US-Geschäftsbanken das Aus. Die FDIC nannte keine Namen.

Zugleich fielen die Mittel der Behörde für die versicherten Spareinlagen im gleichen Zeitraum um gut 4 auf 13 Mrd. $. “Die Banken-Zusammenbrüche haben zugenommen und werden auch weiter zunehmen”, sagte FDIC-Chefin Sheila Bair.

Banken und Sparkassen in den Vereinigten Staaten leiden im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise unter steigenden Ausfällen von Darlehen für privates Wohneigentum und Gewerbeimmobilien sowie bei Kreditkarten. Die wachsende Zahl der Problem-Banken, spiegelt sich auch in der Zunahme der Banken-Zusammenbrüche wider. Allein in diesem Jahr mussten bereits 36 US-Finanzinstitute aufgeben. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 25, 2007 nur drei.

Größter Zusammenbruch einer Geschäftsbank in der US-Geschichte war 2008 der Fall der einst führenden US-Sparkasse Washington Mutual mit einer Bilanzsumme von mehr als 300 Mrd. $. Bei den allermeisten Pleiten konnte die FDIC andere Banken als Käufer finden.

Die über die FDIC abgesicherten Banken erzielten im ersten Quartal des Jahres insgesamt unter dem Strich einen Gewinn von 7,6 Mrd. $. Für den Rückgang von mehr als 60 Prozent zum Vorjahr sorgten vor allem Milliardenabschreibungen und eine weit höhere Risikovorsorge für womöglich faule Kredite. Die Erholung der Banken mache zwar Fortschritte, sagte FDIC-Chefin Bair. “Wir sind aber noch nicht über den Berg.”

© 2009 Financial Times Deutschland, © Illustration: AP

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