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Mittwoch, 1. Juli 2009

Marc Faber setzt auf EM

Faber rät Anlegern, bei Kursrückgängen in Asien einzusteigen

01.07.2009 Marc Faber bleibt für Schwellenländer zuversichtlich gestimmt. Wenn das Wachstum wieder einsetze, seien die Aussichten bei weitem günstiger als für Industriestaaten. Dieser Trend werde sich kaum ändern, sagte der Investor und Herausgeber des “Gloom, Boom und Doom” Reports auf einem Forum der Zeitschrift AsianInvestor in Seoul am Dienstag. “Wir erleben weltweit grosse Veränderungen”, sagte Faber. Schwellenländer, darunter China, würden für die globale Wirtschaft immer wichtiger. Die Wertentwicklung an den weltweiten Börsen im zweiten Quartal belegt das Tempo der Aufwärtsbewegung in den Schwellenländern. Unter den 89 weltweit von Bloomberg verfolgten Börsenplätzen kommt seit Jahresbeginn kein einziger Industriestaat unter die ersten zehn. Peru und China führen die Liste der Kursgewinner unter den Länderindizes an.

Der MSCI Emerging Markets Index hat seit Ende März um 35 Prozent zugelegt. Der MSCI World Index hat im gleichen Zeitraum 21 Prozent an Wert gewonnen. Die Kapitalflüsse in Schwellenländer steuern im zweiten Quartal auf einen Rekordwert zu, nachdem Konjunkturprogramme in China und in Brasilien das Vertrauen der Investoren gestärkt haben. “Ich stimme zu, die fundamentalen Aussichten in Schwellenländern haben sich verbessert, wie die führenden Indikatoren belegen”, sagte Christian Jin, Fondsmanager bei HI Asset Management Co. in Seoul. “Die Industrienationen kämpfen noch immer mit Problemen im Finanzsektor und am Häusermarkt, ausgelöst durch die Subprime-Krise”, so Jin weiter.

In regionaler Hinsicht rät Faber Anlegern, im Falle von Kursrückgängen in Asien, einschliesslich Japan, einzusteigen. Auch Anlagen in Rohstoffe, landwirtschaftliche Nutzflächen und in die Tourismusindustrie erachtet Faber als empfehlenswert. Dagegen sei der US-Markt “nicht besonders günstig”. Insgesamt bleibt aber auch Faber vorsichtig gestimmt: Das weltweite Wirtschaftswachstum werde kaum das Niveau vor Ausbruch der Hypothekenkrise in den USA erreichen, sagt er.

Die Weltbank hat erst am 22. Juni ihre Prognose für das weltweite Wachstum gesenkt. Die globale Rezession werde schärfer ausfallen als noch im März erwartet, schrieb sie in ihrem jüngsten Bericht. Demnach werde die Weltwirtschaft 2009 um 2,9 Prozent schrumpfen; die bisherige Prognose vom März lag bei einem Minus von 1,7 Prozent. Für 2010 rechnet die Weltbank mit einer Zuwachsrate von zwei Prozent für die Weltwirtschaft, weniger als die zuvor geschätzten 2,3 Prozent. (Bloomberg)

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