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Dienstag, 7. Juli 2009

USA: Sozialismus für Reiche

«Amerikas Sozialismus für die Reichen» lautet der Titel des Artikels von Stiglitz in den Berkley Electronic Press.
7.7.2009 Der Ökonom begründet diesen damit, dass die USA in noch nie da gewesenem Ausmass ein Sicherheitsnetz für Unternehmen gespannt hätten: Von Banken über Versicherungen, bis hin zu Automobilherstellern. Auf der anderen Seite erhielten etwa die Millionen von Amerikanern kaum Hilfe, die ihre Häuser verlieren.

Gemäss Stiglitz hat man bei den bisherigen Bemühungen zur Rettung kaum darauf geachtet, dass ein künftiges Finanzsystem besser sein wird: «So wie man jetzt vorgeht, werden jene Banken, die zu gross und bedeutend sind um unterzugehen, später noch grösser sein», schreibt der einstige Chefökonom der Clinton-Administration und der Weltbank. Für ihn ist klar, dass die Banker selbst kaum an Veränderungen interessiert sind: Das alte System hat sie schliesslich reich gemacht.

«Grosse Banken sind auch zu bedeutsam, um restrukturiert zu werden». Noch nicht einmal die Aktionäre seien wirklich zur Kasse gebeten worden. Diese Zurückhaltung der US-Regierung erklärt sich Stiglitz mit dem dem politischen Druck und der Angstmacherei der grossen Banken. Deshalb habe sie die Rettung der Banker mit der Rettung der Banken verwechselt.

Jetzt erhielte ausgerechnet jene die grosszügigste Unterstützung, die am meisten Unglück über die ganze Weltwirtschaft gebracht haben. Besonders stossend findet er zuden, dass selbst die Vergabe von Boni und Dividenden in dieser Branche wieder voll in Gang gekommen ist. Stiglitz spricht deshalb von einer Art «Ersatz-Kapitalismus»: Mit Gewinnen für die Banker und den Verlusten für die Steuerzahler. Mit dem Geld, dass die Banken gratis von der Zentralbank erhalten, könnten sie zudem ihr Spiel wie gehabt ungestraft fortzusetzen.

Vermutlich ist die Lage noch nicht so katastrophal, dass die Betroffenene (Arbeitslose) auf die Strassen gehen und die Häuser der Bosse und Banker anzünden.
Wenn das in breitem Ausmass auftritt und viel menschliches Leid erfolgt, erst dann haben sie begriffen, dass man Geld nicht essen kann.....
Auszüge aus Tagesanzeiger


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