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Montag, 3. August 2009

Chinas unstillbarer Wissensdurst

Für die großen multinationalen Konzerne sind Investitionen in China ein schizophrenes Unterfangen.

Die Träume von großen Profiten werden gegen den Alptraum der Piraterie aufgewogen. Profitzerstörender Wettbewerb und rasiermesserdünne Gewinnspannen. Das ist es, was China mag. Die ausländischen multinationalen Konzerne werden für ihre Technologie und Fachkenntnis gepriesen: Die, die bleiben und Erfolg haben, setzt Beijing unter Druck, die Anteile des Reichtums mit den ortsansässigen Partnern zu teilen.

Bei denjenigen, die China mit eingezogenem Schwanz verlassen, stehen die Chancen günstig, dass sie auf dem Weg zum nächsten Ausgang auch noch vollständig gerupft werden. China hat es fast zu einer Kunstform entwickelt, Außenstehende ins Land zu bringen, um einen Markt oder einen Industriezweig zu entwickeln, das Wissen der Fremden an die ortsansässigen Betriebe zu übertragen und dann sobald das Wissen vollständig übertragen ist, den lokalen Wettbewerb so anzutreiben, dass die Gewinnspannen entgleisen.

Den meisten Firmen wird ein faustisches Abkommen vorgeschlagen: Um Zugang zum Königreich zu bekommen, müssen sie Partnerschaften eingehen ... nach dem Prinzip: wir teilen unseren Markt, ihr teilt euer Fachwissen. Der Teil über die Aneignung geistigen Eigentums findet in dem Abkommen keine Erwähnung.

Der übliche Bruch in den Ereignissen verläuft ungefähr wie folgt: Der blauäugige multinationale Konzern denkt nur an die unbegrenzten Profite, die er auf dem wachstumsstärksten Markt der Welt zu erzielen hofft und ist bereit die Hauptlast der Kosten zu tragen, die anfallen, um die Firma aufzubauen Sobald die anfänglichen Kosten wieder eingefahren sind, stellt der Konzern mit Bestürzung fest, dass sich Nachmacher eingeschlichen haben.

Der lokale Partner, der Beijing hinter sich weiß, ist nicht überrascht; und binnen der allerkürzesten Zeit hat sich die Gewinnspanne in Luft aufgelöst. Dem multinationalen Konzern bleibt dann nur noch die Wahl zwischen zwei gleichermaßen unerfreulichen Alternativen: Er kann immer weiter machen, immer gerade am Rand der Kostendeckung und hoffen dass sich die Aussichten irgendwann verbessern, oder er kann seine Sachen packen und nach Hause zurückkehren... nur die strategischen Vermögenswerte muss er zurücklassen.

Ich mag hier zur Übertreibung neigen, es ist aber nicht sehr weit von der Wahrheit.

von Justice Litle

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