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Dienstag, 15. September 2009

Preisverfall bei Solarmodulen

Das Research-Unternehmen "The Information Network" glaubt, dass die Hälfte aller heute existierenden Solarunternehmen im nächsten Jahr in ernsthafte Schwierigkeiten kommen und mit dem Überleben kämpfen wird. Weiterhin belasten fallende Preise und gigantische Überkapazitäten die Branche.

Die durchschnittliche Lagerhaltung in der Solarindustrie liege mit 122 Tagen im laufenden Jahr deutlich über den 71 Tagen des Jahres 2008, teilte The Information Network am vergangenen Freitag mit. Die Kapazitätsauslastung sei hingegen in diesem Jahr drastisch auf nur noch 27,9 Prozent zurückgegangen, nachdem dieser Wert 2008 noch bei 48,0 Prozent gelegen hätte. Einer der Hauptgründe für die Verschlechterung der Kennzahlen sei die Angebotserhöhung chinesischer Solarfirmen in der Größenordnung von einem Gigawatt.

„The Information Network“ hat errechnet, dass die Solarbranche mittlerweile Fertigungskapazitäten in Höhe von 17,55 GW Zellenleistung pro Jahr aufgebaut hat und diese werde im Jahr 2009 nur noch zu 27,9% genutzt. Es soll für die maßlosen Solarfabrikanten jedoch noch dicker kommen, denn um die zusätzlich geplanten Fertigungskapazitäten von 5,7-6,7 GW im Jahr 2010 zu absorbieren müsste sich der Absatz von Solarmodulen (2009e: 4,894 GW) in nur 12 Monaten mehr als verdoppeln.

So berichtete Xiaofeng Peng, der CEO des größten Solarwafer- Produzenten des Landes (LDK Solar), im März 2009 davon, dass heute schon 80% der 140 Solarwafer- Produzenten in China quasi „bankrott“ sind.
Zhengrong Shi, der Gründer der größten chinesischen Solarfirma SunTech Power erzählte zudem
jüngst in einem Interview mit der New York Times, dass seine Firma begonnen hat Solaranlagen unter den Herstellungskosten zu verkaufen um Marktanteile zu gewinnen.

Die Folge der Überkapazitäten ist ein radikaler Preiskampf: Preise runter...

Die durchschnittlichen Verkaufspreise für Solarmodule befänden sich weiterhin im freien Fall. Sie haben sich seit dem dritten Quartal 2008 von 4,05 Dollar auf aktuell nur noch 1,80 Dollar pro Watt mehr als halbiert. Damit liegen sie bereits heute unter den 1,85 Dollar, die The Information Network eigentlich erst für Ende 2009 prognostiziert hatte.

Ausblick:

Die durchschnittlichen Verkaufspreise könnten 2010 auf 1,00 Dollar pro Watt fallen, ein Jahr später dann sogar auf nur noch 0,50 Dollar. Einen derartigen Preisverfall dürften 50 Prozent der über 200 Solarfirmen nicht überleben, so die Schlussfolgerung des Research-Unternehmens.

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