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Dienstag, 10. November 2009

IEA Ölstatistik gefälscht?


Gemäss den letzten veröffentlichten Prognosen der IEA wird die weltweite Ölförderung mindestens bis 2030 steigen - auf 120 Millionen Barrel pro Tag (ein Barrel entspricht 159 Liter). Erst danach sei mit einem Rückgang der Fördermengen zu rechnen, liess die IEA verlauten.

Diesen Prognosen widerspricht ein Insider, wie die britische Zeitung «The Guardian» schreibt.

Beim Informanten soll es sich um einen hohen Beamten der IEA handeln. «Innerhalb der IEA glauben viele, dass es sogar unmöglich ist, die Öllieferungen bei 90 bis 95 Millionen Barrel täglich zu halten», wird der Insider zitiert. Auf Druck der USA sollen die weltweiten Ölvorräte höher dargestellt worden sein, als sie es tatsächlich sind. Die Amerikaner fürchteten das Ende der Ölhoheit, denn es würde ihre Macht bedrohen, schreibt «The Guardian» weiter. Die Statistiken der IEA seien aber auch absichtlich geschönt worden, weil es Befürchtungen gebe, dass sich an den internationalen Finanzmärkten Panik ausbreiten könnte.

Ein anderer Informant aus der IEA wird mit der Aussage zitiert, dass es innerhalb der Organisation eine Richtlinie gebe, die USA nicht zu verärgern. Die Tatsache, dass es weltweit weniger Ölvorräte gebe als bisher bekannt, werde nicht bestritten. Das Maximum der Fördermenge - der so genannte «Peak Oil» - sei erreicht. «Ich denke, dass die Situation wirklich schlecht ist», sagt der Insider weiter.

Laut IEA-Jahresbericht, den Chefvolkswirt Fatih Birol an diesem Dienstag vorstellte, dürfte der Ölpreis bis 2015 auf 100 Dollar je Fass steigen. Bis 2030 prognostizierte Birol einen Preis von 190 Dollar je Fass. Damit würden sich die Energieausgaben in der Europäischen Union in den beiden kommenden Jahrzehnten auf 500 Milliarden Dollar glatt verdoppeln. "Wir halten das für sehr alarmierend", sagte Birol.

Heiko Thieme: Der Preis ist durch Spekulation getrieben. Wenn man Gas als Referenz heranzieht, müsste Öl höchstens bei 55 Dollar notieren, eigentlich sogar unter 40: Die Öl-Lager sind für diese Jahreszeit überdurchschnittlich voll und wir haben Gas für die nächsten 100 Jahre.

Auszug aus Tagesanzeiger, Spiegel und Guardian

Die Raffinerieauslastung in den USA zurzeit auf unter 80 % gesunken. Das ist mal eben der niedrigste Wert in einem November seit 1990.
Ein sinkender Ölverbrauch passt eigentlich nicht zu einer anziehenden Wirtschaft.

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