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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Freie Preisbildung - gerechte Preise

Ein Paar Gedanken zur freien Preisbildung auf Märkten......

a) Monopole sind nicht für ALLE schlecht:
fragen Sie den Monopolisten Ihres Vertrauens z.B. ihren regionalen Strom-, Gas- Wasserversoger,
Warum haben Stromversorger die höchsten Durchschnittsgehälter?
Weil es durch mangelnden Wettbewerb keinen Preisdruck und somit keinen großen Kostendruck gibt.
Durch mangelnden Wettbewerb und daraus mangelnden Kostendruck wird auch nicht so günstig produziert wie man könnte.
Bei Monopolprodukten haben die Preise viel "Luft" nach unten.
Monopol sind die Sichtbaren Eisberge einer einer ineffizienten Marktwirtschaft- Eine freie Marktwirtschaft sieht anders aus. Alle Marktteilnehmer haben die gleichen Voraussetzungen und Nebenbedingungen zur Herstellung und Angebot der Waren und Dienstleistungen.
Die Realität ist erschreckend anders: Beschränkungen , Vorschriften, Gesetze an jeder Ecke, welche einen freien Markt behindern.
Selbst die Vertreter die einen freien Markt fordern - Wirtschaftskämmerer - meinen das aber nur für ihre Mitglieder, denen sie erhebliche Beschränkungen zur Berufsausübung auferlegen.


b) möglichst harter Wettbewerb führt natürlich zu niedrigeren Preisen.
Das hat mit "gerecht" (in einem sozialen Sinn verstanden) nicht unbedingt zu tun: fragen Sie den "working poor" Ihres Vertrauens, oder einfach gesagt Monatslöhne für Handelsarbeiter über 1500 Eur/Monat sind die Ausnahme......

c) Zusatzkosten für "freie Preise" werden oftmals von der Gemeinschaft aller getragen (zB industrielle Umweltverschmutzung, Sicherheitsmängel durch Kosendruck)

Das eigentlich schlimme an unserem System ist, dass die Masse der Bevölkerung ihre Leistungen am ungeschützen Markt anbieten muss und dadurch ein eherer niedrigeres Einkommens erwirbt. Als Bestrafung wird empfunden, dass genau diese große Bevölkerungsschicht einen übergebührlich höheren Teil ihres geringen Einkommens an die "geschützen Werkstätten für Bedürftige (Monopole, Oligopole, (verdeckte)Kartelle)" abliefern muss - unter der Aufsicht der Staatsorgane.

Ähnlich verhält es sich bei den Preisspekulanten ohne Basisware. Damit sind jene Spekulanten gemeint die kein Interesse am Erwerb eine Ware, sei es Erdöl, Weisen, Orangensaft, Fleisch, Erze, Metall usw. haben. Das sind jene Spekulanten die aufgrund ihres Wissenvorsprunges und des enormen Geldmitteleinsatzes (derzeit sehr günstig von Nationalbanken zwischen 0,2 bis 1% pa von Nationalbanken zu bekommen) die Preise treiben nach ihren Vorstellungen und durch Gewinnrealisierung die Preise in den Keller schicken und bereits die nächste Spekualtionsobjekt unbemerkt von restlichen Marktgeschehen sukzessive aufbauen usw.
Es wird ca 5-6 mal soviel Erdöl als Spekulationsobjekt gehandelt als Ware tatsächlich am Markt ist.
Eine Regelung wäre hier sehr einfach an das real verfügbare Produkt zu binden.

Wer bezahlt das? Jeder der ca 2 mia Erdenbewohner die sich zu den etwas Begüterten zählen dürfen zahlt jährlich ca 50-100 USD mehr für Treibsstoffe, Nahrungmittel usw. infolge der anteiligen Preissteigerungen durch diese unfunktionelle Spekulation.
Dieser Betrag ist nicht wirklich lebensbedrohlich hoch und somit leistbar. Man muss das wie als eine Steuer für "arbeitslose Geldarbeiter" sehen, denn Investmentbanking dieser Art ist selten eine wertschöpfende Arbeit. Auf diesem unkonventionellen "Steuereintreibungsweg" kommen jährlich zumindest 100-200mia Gewinne zusammen die sich vielleicht 200.000 Menschen (davon 30.000 von der "Investmentbank(oder Spekulationsbude) Goldman Sachs) teilen müssen.

Damit ergibt sich Umverteilungsfaktor von 10.000 "Spendern" auf 1 Person mit ca 750.000 USD Einkommen. Auch diese Vorgangsweise, einem Monopol nicht unähnlich, wird vom Rechtsystem und der Staatsgewalt gedeckt.

Ach ja fast hätt ichs vergessen:
Sugar 11 zur Lieferung im März 2010 zum Preis von 26 US-Cent pro Pfund , so teuer wie zuletzt 1981, Zuckerpreis hat sich binnen einem Jahr mehr als verdoppelt....15% alleine seit Anfang Dezember...

Warum ist das so? Für wielange noch.....

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