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Shadow Stats

Chart of U.S. Money Supply Growth

Freitag, 27. Februar 2009

Fannie Mae -25mia$ in 3 Monaten

Dramatische Verluste bei Fannie Mae:
Die US-Hypothekenbank hat im vergangenen Jahr 58,7 Milliarden Dollar verloren - fast die Hälfte davon im letzten Quartal.

27.02.2009 07:56 Uhr Die Horrornachrichten von den Finanzmärkten nehmen kein Ende. .......... 58,7 Milliarden Dollar hat die US-Hypothekenbank Fannie Mae im vergangenen Jahr verloren, davon alleine im letzten Quartal die enorme Summe von 25,2 Milliarden. Damit lag das Minus sieben Mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum, teilte das inzwischen staatlich kontrollierte Institut mit. Grund für den hohen Verlust seien gefallene Zinsen und eine Verschlechterung der Hypotheken-Qualität... mehr dazu in die Süddeutsche hier -->

Donnerstag, 26. Februar 2009

General Motors Lost 85mio$ Every Day

car-sinkhole_tbi.jpg
As we mentioned this morning, GM's total loss for the fourth quarter of 2008 was $9 billion. It's hard to imagine any number that large, so we decided to break it down by the day. It turns out that GM lost something like $85 million every day. That's still almost unimaginably huge. So let's break it down further.

General Motors losses.

Quarter: $9 billion.

Day: $85 million.

Hour: $3.5 million.

Minute: $58,333.

So that's a number we can understand. That's just a few thousand dollars more than the average household income in the US in 2007. In short, with every passing minute GM loses slightly more money than the average American household makes in a year.

Obama fordert „eindeutige Verkehrsregeln“

Vorschläge bis zum G-20-Gipfeltreffen Anfang April

26. Februar 2009 Der amerikanische Präsident Barack Obama will die Finanzmärkte stärker regulieren. Nach einem Gespräch mit demokratischen und republikanischen Kongressabgeordneten am Mittwoch in Washington forderte Obama ein Gesetz, dass vor allem eine größere Transparenz der Finanzmärkte garantiere..........

„Wir können die Märkte des 21. Jahrhunderts nicht mit den Bestimmungen aus dem 20. Jahrhundert aufrecht erhalten“, sagte Obama............„Wir müssen begreifen, dass unsere Herausforderungen nicht nur amerikanische Herausforderungen sind, sondern weltweite.“........ mehr dazu in FAZ hier -->

Mittwoch, 25. Februar 2009

Krise: Potenzial für Revolten

Finanzkrise bringt die Politiker zum Zittern
Die Regierungen Islands und Lettlands sind bereits Opfer der Wirtschaftskrise geworden.
Die Wut der Bürger wächst: Auch in Großbritannien warnt nun die Polizei vor sozialen Revolten.

Angesichts des Verlusts von Haus oder Job würde sogar jene Mittelschicht, die bisher nie daran gedacht hätte, zu demonstrieren, auf die Straße gehen, warnte Superintendent David Hartshorn von der Londoner Metropolitan Police. Ziel von Ausschreitungen könnten vor allem Banken, aber auch die Regierung werden. Es drohe ein „Sommer des Zorns“.... mehr dazu in Nachrichten hier -->
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Die Lunte wurde gelegt, es braucht nur noch ca 3 Monate und 1 Funke genügt, um das Pulverfass......

Home Depot verliert Kunden

Von wegen Heimwerken ist angesagt.
In der Krise kann davon erst einmal keine Rede mehr sein.
HB ATLANTA. Die weltgrößte Baumarktkette Home Depot bekommt die Kaufzurückhaltung der Verbraucher deutlich zu spüren. Die weltgrößte Baumarkt-Kette Home Depot ist wegen der Krise am US-Häusermarkt in die roten Zahlen gestürzt. Den US- Konzern belasten auch hohe Kosten für den laufenden Stellenabbau. Eine rasche Besserung sei angesichts der Konjunkturtalfahrt nicht in Sicht, warnte Konzernchef Frank Blake am Dienstag.

Home Depot machte im vierten Geschäftsquartal einen Verlust von 54 Mio. Dollar (42 Mio Euro). Ein Jahr zuvor stand unter dem Strich noch ein Gewinn von 671 Mio. Dollar. Der Umsatz fiel um 17 Prozent auf 14,6 Mrd. Dollar, wie der Konzern am Sitz in Atlanta (Georgia) mitteilte. Home Depot streicht gerade rund 7000 Jobs - etwa zwei Prozent aller Stellen - und macht mehr als 40 Standorte dicht.

Im Gesamtjahr 2008/2009 (1. Februar) brach der Gewinn um fast die Hälfte auf 2,3 Mrd. Dollar ein. Der Umsatz sank um knapp acht Prozent auf 71,3 Mrd. Dollar. Das laufende Geschäftsjahr werde genauso schwierig wie das zurückliegende, so Blake. Der Umsatz dürfte um neun Prozent sinken, das Ergebnis je Aktie um rund sieben Prozent.

Auch andere Baumarktketten leiden schwer unter dem Einbruch der Immobilienmärkte. Home Depots größter Konkurrent Lowe’s gab in der vergangenen Woche für 2008 einen heftigen Ergebniseinbruch bekannt und kündigte an, die geplante Zahl der Neueröffnungen zurückzufahren.

Mit seinem um hohe Sondereffekte wie die den Konzernumbau und Abschreibungen bereinigten Ergebnis übertraf Home Depot die Erwartungen der Wall Street.

Merrill-Lynch Riesen-Verlust

Merrill-Lynch-Verlust übertrifft die Befürchtungen
Noch schlechtere Zahlen als befürchtet meldet die ehemalige Investmentbank Merrill Lynch
25. Februar 2009 Die von der amerikanischen Großbank Bank of America übernommene Investmentbank Merrill Lynch hat im vierten Quartal noch schlechter abgeschnitten als befürchtet: Merrill schloss das letzte Quartal vor der Übernahme mit 15,84 Milliarden Dollar im Minus ab, wie es am Dienstag im Jahresabschluss der Bank für die amerikanische Börsenaufsicht hieß. Pro Aktie bedeutet das jetzt einen Verlust von 9,95 Dollar.... mehr dazu in FAZ hier -->

Dienstag, 24. Februar 2009

Bernankes Hoffnung:

„2010 könnte Jahr der Erholung werden“
Rede des Fed-Chefs
24. Februar 2009 Die amerikanische Wirtschaft könnte sich nach den Worten von Notenbankchef Ben Bernanke zum Ende des Jahres schrittweise erholen, falls die Maßnahmen der Regierung und der Zentralbank greifen. Andernfalls drohe eine längere Rezession, deren Überwindung zwei bis drei Jahre dauern dürfte.„Um die Abwärtsspirale zu brechen, ist es entscheidend, dass wir weiterhin Konjunkturimpulse mit starken Regierungshandeln kombinieren“, ........... Allerdings gebe es weiterhin erhebliche Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Krise. Insgesamt werde die amerikanische Wirtschaft im laufenden Jahr deutlich schrumpfen....mehr dazu in FAZ hier -->

AIG Seeks to Ease Its Bailout Terms

American International Group Inc. is seeking an overhaul of its $150 billion government bailout package that would substantially reduce the insurer's financial burden, while further exposing U.S. taxpayers to its fortunes, people familiar with the matter say.

Under the plan, the government loan of up to $60 billion at the heart of the bailout would be repaid with a combination of debt, equity, cash and operating businesses, such as stakes in AIG's lucrative Asian life-insurance arms. AIG and the government have been discussing the changes since December and plan to announce them by Monday when the insurer is expected to report fourth-quarter results, the people said.

The earnings report is expected to underscore AIG's worsening condition with its total loss for the quarter likely to top $60 billion, these people said. .. more details in Wall Street Journal here -->

U.S. Eyes Large Stake in Citi


Taxpayers Could Own Up to 40% of Bank's Common Stock,
Diluting Value of SharesCitigroup Inc. is in talks with federal officials that could result in the U.S. government substantially expanding its ownership of the struggling bank, according to people familiar with the situation.

While the discussions could fall apart, the government could wind up holding as much as 40% of Citigroup's common stock. Bank executives hope the stake will be closer to 25%, these people said. Any such move would give federal officials far greater influence over one of the world's largest financial institutions. Citigroup has proposed the plan to its regulators. The Obama administration hasn't indicated if it supports the plan, according to people with knowledge of the talks.... more details in Wallstreet Journal here -->

Singapur wird Krise am schnellsten besiegen

Das exportabhängige Finanzzentrum Südostasiens steckt in einer tiefen Rezession.
Die Börse Singapur könnte aber schon bald und mit deutlichen Kursaufschlägen erwachen.
„Einen besseren Wirtschafts- Seismografen als Singapur werden Sie nicht finden“ .................Jahrelang profitierte Singapur, als Warenumschlagplatz mit dem größten Containerhafen der Welt, als Finanzzentrum Südostasiens mit einem strengeren Bankgeheimnis als die Schweiz und als einer der beliebtesten und modernsten Wirtschaftsstandorte der Welt von der globalisierten und boomenden Konjunktur. Nun schlägt das Pendel in die andere Richtung, Singapur steckt in einer tiefen Rezession. Die Wirtschaft des Stadtstaats schrumpfte im vierten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 12,5 (!) Prozent... mehr dazu im Wirtschaftsblatt hier --->

USA braucht Einsparungen

Obama stimmt USA auf Einsparungen ein
Um das Haushaltsdefizit zu halbieren, nimmt US-Präsident Obama Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in die Pflicht - und ordnet strikte Ausgabendisziplin an.

US-Präsident Barack Obama hat sein Land auf drastische Einsparungen eingestimmt, um das riesige Haushaltsdefizit in den kommenden Jahren in Griff zu bekommen. Bei einem "Gipfel der fiskalischen Verantwortung" mahnte Obama am Montag in Washington vor etwa 130 geladenen Politikern beider Parteien, Wirtschaftsführern und Wissenschaftlern zu Ausgabendisziplin. Er halte an seinem Ziel fest, bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2013 den Fehlbetrag im Haushalt zu halbieren, und erwarte dafür die Mitarbeit aller Verantwortlichen, sagte Obama.... mehr dazu in die Süddeutsche hier -->

Sonntag, 22. Februar 2009

Asien: Liquiditätsfonds 120 mia USD

Asiatische Finanzminister beschliessen Liquiditätsfonds 120 Milliarden Dollar für Regierungen in finanziellen Schwierigkeiten
22.2.2009 Zürich (sda/dpa) Regionale Regierungen, die wegen der weltweiten Konjunkturkrise in Schwierigkeiten geraten, sollten auf den Topf zurückgreifen können, beschlossen die Minister der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) und Vertreter aus Japan, China und Südkorea auf der thailändischen Ferieninsel Phuket.. mehr dazu in Nzz hier-->

Steueroasen vor Einstellung?

London will das Bankgeheimnis schleifen
Gordon Brown strebt am G-20-Gipfel ein Abkommen gegen Steueroasen an
Das Einknicken der UBS in den USA bietet für Brown die Chance, den Informationsaustausch bei Steuern international durchzusetzen. Speziell im Visier hat er die Schweiz. Sie erhält keine Einladung für den G-20-Gipfel.
Am Sonntag trifft sich der britische Premierminister Gordon Brown in Berlin mit Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi. .......Die G-20 soll eine globale Antwort auf die Finanzkrise finden und dank neuen Bestimmungen, Aufsichtsorganen und Gesetzen eine Wiederholung des gegenwärtigen Desasters verhindern... mehr dazu in NZZ hier -->

Samstag, 14. Februar 2009

Russland: Nur mehr 49 Milliardäre

Die Zahl der Superreichen hat sich 2008 mehr als halbiert,
Oligarch Deripaska (Ex-Magna Teilhaber, Ex-Hochtief-Teilhaber, bald Ex-Strabag Teilhaber) soll inzwischen 30 Milliarden Dollar Schulden angehäuft haben Moskau -
Die Zahl der Dollar-Milliardäre in Russland hat sich im vergangenen Jahr von 101 auf 49 mehr als halbiert. "Aufgrund der Finanzkrise sind die Vermögen von 52 Russen derart geschrumpft, dass sie nicht mehr den Ehrentitel des Dollar-Milliardärs tragen können", berichtete die Zeitschrift "Finans"..... mehr dazu im Standard hier...
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Wie gewonnen (besser gesagt: mehr oder weniger seriös angeeignet), so zerronnen und der Staat Russland kauft nun günstig zurück. Eine andere Art der Vermögensrückführung - zumindest eine halbe Gerechtigkeit.

Protektionismus Thema bei G-7-Gipfel

Die sieben führenden Industrieländer (G-7) wollen bei der Bekämpfung der globalen Finanzkrise eng und unter Einsatz aller geeigneten Instrumente zusammenarbeiten.
........"Exzessive Volatilität und ungeordnete Wechselkurs-Bewegungen haben negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität"..........Chinas Schritte zu einer größeren Flexibilität des Yuan-Wechselkurses ........ sollten zu einer nachhaltigen Aufwertung der Währung führen...............

"Die Stabilisierung der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte bleibt unsere oberste Priorität", erklärten die G-7. Über die bereits ergriffenen Maßnahmen der Mitglieder hinaus sei die G-7 darauf eingestellt, jedes weitere Mittel zu nutzen, das geeignet scheine, das volle Vertrauen in das globale Finanzsystem wiederherzustellen........mehr dazu im Wirtschaftsbaltt hier -->

Globalisierung schlägt zurück

Die Deutschen sind seit Jahren Exportweltmeister -
in der Krise bekommen sie dies bitter zu spüren.
Lange waren die Deutschen stolz auf diesen Titel: Nicht ein Mal, sondern sechs Mal hintereinander. Seit 2003 liefern deutsche Unternehmen mehr Waren und Dienstleistungen in alle Welt als irgendwer sonst. Chinesen, Amerikaner, Franzosen, Briten: Sie alle spielen vorne mit - aber oben auf dem Siegerpodest stand bislang die Bundesrepublik. Die Exportzahlen dienten lange als Beleg dafür, dass keine andere Wirtschaftsnation derart von der Globalisierung profitiert wie die Deutschen. Nun aber schlägt die Globalisierung zu.... mehr dazu in die Süddeutsche hier -->
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deshalb ist es auch verständlich dass jedermann gegen Protektionismus auftritt, denn gerade exportorientierte Länder wie Japan, Deutschland und China trifft er am härtesten.
Nur der Protektionismus war schon vor Jahrtausenden da, hatte aber einen anderen Namen: "Wirtschaften in der Region", welche ergänzt wurde um Zukauf von Dingen die es nicht gab.

Freitag, 13. Februar 2009

US Treasury Bonds-Holder

Wer hat wieviele US Treasury Bonds und wie sind die Geldströme ?
Hauptinvestor China hat seinen Anteil innerhalb des Jahres 2008 um 48,3% erhöht.

Auch die Steueroasen in der Karibik sind mit 104% noch flotter. Wer steckt da wohl dahinter?
Insgesamt hat sich die USA mit TB insgesamt um 32,1% mehr verschuldet.

Quelle: Department of the Treasury/Federal Reserve Board

US retail sales show surprise rise

US retail sales in January rose for the first time in six months, as consumers were lured by deep post-holiday discounts in spite of growing job cuts and declining home values.
By Alan Rappeport in New York Published: February 12 2009 14:24 | January retail sales were up 1 per cent from the month before, according to figures released on Thursday by the commerce department, breaking a record stretch of six months of declines. Sales were off by 9.7 per cent compared with the previous January, however.
The jump surprised economists. Most forecasters predicted a monthly fall of about 0.8 per cent after sales dropped by a revised 3 per cent from November to December..... more details here in Financial Times -->

Crude Oil Chartanalyse

Fortsetzung von hier...

Crude Oil fällt in den letzten Tagen
wieder nachdem am 9.2.09 die Unterstützung bei 39,1 USD/b nach unten durchbrochen wurde. Damit wurde die Dreiecksformation(seit 8.1.09) im Abwärtstrend aufgelöst.
Kursziel sind die 30 USD/b....da wird sich eine leichte technische Erholung ergeben

mehr zum Thema Erdöl im Archiv hier -->

Donnerstag, 12. Februar 2009

4 Krisen sind ein Tsunami

Die Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden - von überstanden ganz zu schweigen, das wird noch viele Monate dauern.

Krise Nr. 1:
Der Immobiliencrash Der Auslöser der weltweiten Finanzkrise war die US-(Subprime) Immobilienkrise. Zuerst waren noch die massenhaft notleidend gewordenen Subprime-Hypothekenkredite und die damit verbundenen Zwangsversteigerungen schuld am Verfall der Immobilienpreise. Jetzt wird der US-Immobilienmarkt zusätzlich noch vom drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit und der um sich greifenden Rezession in die Tiefe gerissen. Anzahl der Neubauten - 64 Prozent Export der Immobilienkrise nach Großbritannien, Spanien und wann nach Deutschland?

Krise Nr. 2:
Die Kreditklemme Lehman Insolvent im Sept 08 war der Auslöser für den massiven Misstrauensanstieg unter den Banken. Untereinander wird kaum noch Geld verliehen. Und infolgedessen erhalten auch Konsumenten und Unternehmen kaum noch Kredite. Daran ändern selbst die drastischen Zinssenkungen und Rettungspakete nichts.

Krise Nr. 3:
Das Aktienmarkt-Massaker Zuerst fielen nur Immobilien- und Bankaktien dann folgten fast alle anderen Branchen.
Der S&P 500 stürzte 2008 in der Spitze um 49 Prozent, einige Aktien waren zwischenzeitlich praktisch nichts mehr wert - AIG verlor 98 Prozent, XL Capital 95 Prozent. Der langfristige Abwärtstrend ist noch nicht beendet.

Krise Nr. 4:
RezessionSeit Kurzem ist es offiziell: Die USA, ein Großteil Europas und Japan stecken in der Rezession. Zuerst brach der Konsum nur in den am schlimmsten betroffenen Staaten wie zum Beispiel den USA, Großbritannien und Spanien ein.
Verstärkt durch die anderen Krisen kann diese Talfahrt ganz schnell in eine Depression münden, deren Ausmaß sich die wenigsten Menschen vorstellen können und nur noch wenige lebende Zeitzeugen in seiner ganzen Härte kennen.

Not made in China

China's exports dive but its trade surplus grows
Feb 11th 2009 IMPORTS to China plunged in January, signalling that demand is shrinking alarmingly: they fell by 43.1% compared with a year earlier, worse than forecast and double the decline in December. But China's trade surplus, at $39.1 billion, is one of the biggest on record because a huge tumble in exports of 17.5 was dwarfed by falling imports. A recovery in Chinese exports is unlikely as the world slides deeper into an economic slump but imports may well pick up—China has resumed importing iron ore after running down stocks in recent months. China's economy could also get a boost from a big government stimulus package. Source: Economist

Rio Tinto: Murks in der Mine

Was die Führung von Rio Tinto in den vergangenen zwei Jahren gemacht hat, lässt sich als abschreckende Fallstudie für MBA-Lehrgänge verwenden.
Vorstandschef Tom Albanese erbte Mitte 2007 einen praktisch schuldenfreien und hoch profitablen Bergbaukonzern, der allenfalls als etwas langweilig galt.
12.2.09 Gleich zu Amtsantritt sah er sich der Umarmung des Weltmarktführers BHP Billiton ausgesetzt, der Rio Tinto gerne übernehmen wollte. Um das zu verhindern, kaufte er den kanadischen Aluminiumhersteller Alcan für rund 40 Milliarden Dollar in bar. .........mehr dazu nim Handelsblatt hier -->

Rio Tinto-Chinalco Deal

Rio Tinto und Chinalco einigen sich auf Milliardendeal
12.02.2009 | 08:38 | (DiePresse.com) Rio Tinto hat zugestimmt, dass das chinesische Staatsunternehmen Chinalco Wandelanleihen im Wert von 7,2 Milliarden Dollar kauft. Die Chinesen halten dann 18 Prozent an Rio Tinto. Der Bergbaukonzern Rio Tinto hat Kreisen zufolge dem Verkauf von Anteilen und Wandelanleihen in Höhe von 19,5 Milliarden Dollar (15,1 Mrd. Euro) an das chinesische Staatsunternehmen Chinalco zugestimmt.
Der Aluminiumproduzent werde für 7,2 Milliarden Dollar Wandelanleihen an Rio kaufen, sagte eine Person mit direkter Kenntnis der Vereinbarung am Donnerstag. Dies bedeutet eine Verdopplung des Anteils........mehr dazu in die Presse hier... und hier bei Reuters--> und hier im Handelsblatt-->
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BHP der größte Bergbaukonzern der Welt versuchte 2008 Rio Tinto zu übernehmen, infolge der Finanzkrise "zerbröselte" das Vorhaben. So konnte sich Chinas Bergbaukonzern nun wesentlich günstiger eindecken und eine strategische Rohstoffsicherung erreichen.
"Warte geduldig bis der Feind geschwächt ist und dann schlage zu...." so ähnlich steht es in einem der 38 Strategeme der chinesischen Kampfkunst.

Prügel für Tim Geithner


USA: Von fast allen Seiten setzte es Prügel für Tim Geithner
Der Banken-Rettungsplan des Finanzministers geriet nicht nur für die Wall Street zu einer einzigen Enttäuschung.
Als „Verkäufer" seiner Finanzpolitik hat Timothy Geithner kläglich versagt. So wie die Augen des US-Finanzministers bei der Präsentation des Banken-rettungsplans zwischen den Telepromptern nervös flackerten, so verwirrt war hinterher die ganze Nation. Dabei hinterließ Geithner selbst einen etwas ratlosen Eindruck: „Wir müssen Dinge ausprobieren, die wir noch nie ausprobiert haben. Wir werden Fehler machen. Und wir werden durch Phasen gehen, in denen es noch schlimmer sein könnte." Es sei eben alles „enorm kompliziert", warb er um Verständnis. ... mehr dazu in die Presse hier...
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Tim Geithner weiss mehr als er zugibt, mehr als er sich sagen traut um die Öffentlichkeit nicht noch mehr zu schockieren. Er weiss die USA steht am ABGRUND und ein zu mutiger Schritt nach vorne ... (Das ist kein Witz!)

Es sei eben alles „enorm kompliziert", fast genau den selben Satz sprach vor vielen Jahren der österreichischer Bundeskanzler - Fred Sinowatz aus. Er hatte recht und wurde von den Medien dafür bestraft.

Tim Geithner weiss um die Balance zwischen Wahrheit und dem was man sagen darf. Das äußert sich in seiner Unsicherheit.

Mittwoch, 11. Februar 2009

We Are All Socialists Now?

In many ways our economy already resembles a European one.
As boomers age and spending grows, we will become even more French.
The interview was nearly over. on the Fox News Channel last Wednesday evening, Sean Hannity was coming to the end of a segment with Indiana Congressman Mike Pence, the chair of the House Republican Conference and a vociferous foe of President Obama's nearly $1 trillion stimulus bill. How, Pence had asked rhetorically,.....
As the Obama administration presses the largest fiscal bill in American history, caps the salaries of executives at institutions receiving federal aid at $500,000 and introduces a new plan to rescue the banking industry, the unemployment rate is at its highest in 16 years. The Dow has slumped to 1998 levels, and last year mortgage foreclosures rose 81 percent......... more details in Newsweek here -->

Deripaska verliert Bauaufträge

Milliarden-Projekt Russland auf Eis gelegt Moskau -
Ein fünf Milliarden Euro teures Autobahnprojekt in St. Petersburg ist Opfer der Finanzkrise geworden.
Laut dem St. Petersburger Vizegouverneur Jurij Moltschanow wird das Projekt um zwei Jahre verschoben und nicht wie geplant als Public-Private-Partnership-Projekt finanziert,........... Das trifft auch die Strabag, die ein Konsortium anführte, .......man werde sich in 24 Monaten die Lage noch einmal anschauen. Russische Medien spekulieren, dass nun auch die übrigen Projekte Deripaskas in St. Petersburg wackeln könnten. Deripaska gewann dort seit 2007 Aufträge in Höhe von rund 6,5 Milliarden Euro....mehr dazu im Standard hier...

Öl-Nachfrage fällt drastisch

Sinkendes Wirtschaftsklima - sinkende Nachfrage nach Öl. Wie sehr sich die Stimmung der Weltwirtschaft eingetrübt hat, zeigt auch der Rückgang der Ölnachfrage: Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) wird der Bedarf an Öl im laufenden Jahr wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise stärker sinken als bisher erwartet. Die IEA nahm am Mittwoch ihre Prognose erneut zurück. Für 2009 erwartet die Agentur nun einen Rückgang des Tagesbedarfs um 1,1 Prozent auf 84,7 Millionen Barrel (je 159 Liter). Das sind 570.000 Fass weniger als noch im Januar erwartet. Schon 2008 war die Ölnachfrage der IEA zufolge um 0,4 Prozent auf 85,7 Millionen Fass pro Tag gefallen.






IEA says:

OECD industry stocks fell by 20.1 mb to 2,673 mb in December, but 4Q08 still saw a counter-seasonal build of +170 kb/d on low refinery runs. Forward cover was steady at 57 days, 4.5 days higher on the year. Preliminary January data indicate a further 8 mb stockbuild, while short-term floating storage reportedly rose as high as 50-80 mb.

Global 1Q09 refinery crude throughput is revised down 0.3 mb/d to 71.9 mb/d, 2.0 mb/d lower year-on-year, on the back of weaker demand, run cuts by US and Japanese refiners and heavier US maintenance. Non-OECD weakness is concentrated in China and Other Asia, whose collective throughput is 0.8 mb/d below last year.

ArcelorMittal - roten Zahlen

Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal ist wegen der Absatzkrise in der Bau- und Autoindustrie im vierten Quartal 2008 in die roten Zahlen gerutscht
11. Februar 2009, 10:14 Luxemburg - . Er verbuchte einen Nettoverlust von rund 2,6 Mrd. Dollar (2,01 Mrd. Euro) nach einem Gewinn von 2,4 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Der Umsatz stürzte um gut 21 Prozent auf 22 Mrd. Dollar, teilte ArcelorMittal am Mittwoch in Luxemburg mit....... mehr dazu im Standard hier-->

and the Winner is......

Ford, Centex Would Win Under Senate’s Stimulus Bill

Feb. 10 (Bloomberg) -- Ford Motor Co. and Centex Corp., the second-largest U.S. homebuilder by sales, would be among the biggest winners under the $838 billion stimulus measure the U.S. Senate passed today.

The Senate is more generous to automakers and homebuilders than the House was in the $819 billion measure it approved last month. Alternative-energy companies and regional builders such as Sundt Construction Inc. in Tempe, Arizona, fare less well under the Senate bill..

more details here at Bloomberg-->

Petrobras+Mitsubishi build DODS

Brazil's Petrobras and Japan's Mitsubishi Build $830 Million Deepwater Oil Drill Ship in Korea

TOKYO -- Brazilian oil giant Petrobras and Japanese trading house Mitsubishi Corporation plan to build an $830 million ship to drill for oil in deepwater areas.

The vessel is expected to be completed in June 2010 and will be used to drill for oil in offshore fields at a depth of 3,000 meters (9,836 feet), Mitsubishi said Tuesday.

Brazil's Schahin Engenharia will operate the ship and search for new oil and gas fields in offshore areas belonging to Petrobras, the Kyodo news agency said. .. more details in Latin America Herald Tribune-->

GM invests $1bil in Brazil Operations

-- Money to Come from U.S. Rescue Program

SAO PAULO -- General Motors plans to invest $1 billion in Brazil to avoid the kind of problems the U.S. automaker is facing in its home market, said the beleaguered car maker.

According to the president of GM Brazil-Mercosur, Jaime Ardila, the funding will come from the package of financial aid that the manufacturer will receive from the U.S. government and will be used to "complete the renovation of the line of products up to 2012."

"It wouldn't be logical to withdraw the investment from where we're growing, and our goal is to protect investments in emerging markets," he said in a statement published by the business daily Gazeta Mercantil.

Meanwhile, he cut the company's revenue forecast for this year by 14% to $9.5 billion from $11 billion,... more details in Latin America Herald Tribune -->

Geithners Billionen-Coup verpufft

Radikal abgestraft: Die neuen US-Pläne zur Bekämpfung der Finanzkrise kommen an den Börsen gar nicht gut an – die Kurse fallen massiv.
Was für ein Finanzpaket: Die neue US-Regierung will zwei Billionen Dollar investieren, um die lahmende Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.
Und was machen die Börsen? Sie kennen nur eine Tendenz: abwärts. In New York gab der Dow-Jones-Index um 4,6 Prozent auf 7888,88 Punkte nach. Der Standard & Poor’s 500 Index büßte 4,9 Prozent ein, was dem größten Tagesverlust seit der Amtsübernahme von US-Präsident Barack Obama am 20. Januar entspricht.Auch Asiens Börsen geben nachAuch in Asien ging es an den Aktienmärkten am Mittwoch zunächst bergab. In Hongkong verlor der Hang-Seng-Index 3,2 Prozent, moderater fielen die Abschläge in Südkorea und Indien mit einem halben Prozent..... mehr dazu in die Süddeutsche -->

Schuften für 42Euro im Monat

Discounter: Kritik an Zulieferer
Sie stellen Kleider für Aldi, Lidl und Wal-Mart her - doch die Beschäftigten in den asiatischen Zuliefererbetrieben können von ihrem Lohn nicht leben.

Ein Arbeiter in Indien verdient mitunter nur 42 Euro im Monat, wenn er Kleider für Discounter herstellt - das Existenzminimum liegt bei 80 Euro.... dafür muss man 60 bis 90 Stunden pro Woche arbeiten und bekommt einen Lohn, der kaum zum Leben reicht.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die internationale "Kampagne für saubere Kleidung" jetzt vorstellte....... befragten 440 Beschäftigte aus 30 Betrieben in Bangladesch, Indien, Sri Lanka und Thailand. ..
Abnehmer sind: Aldi und Lidl (Europa) sowie Wal-Mart (USA), Tesco (Großbritannien) und Carrefour (Frankreich) her.........fast alle Befragten gaben an, dass unbezahlte Überstunden gang und gäbe sind.

....die Discounter seien oft die größten Abnehmer einer Fabrik und hätten sie auf diese Weise in der Hand. Sie zögerten Verhandlungen oft bis in die letzte Minute hinaus und setzten dann ein unumstößliches Lieferdatum zu niedrigen Preisen fest. Damit werde es den Fabrikanten unmöglich gemacht, faire Arbeitszeiten zu garantieren....

.......... dass die Discounter solchen Fabriken den Vorzug geben, deren Betreiber entweder verzweifelter oder skrupelloser als andere sind.

Dienstag, 10. Februar 2009

1,5 bio$ für Rettung Finanzsystem

Die amerikanische Regierung verstärkt ihre Anstrengungen zur Stabilisierung des Finanzsystems und zur Überwindung der Kreditklemme.
10. Februar 2009 Finanzminister Tim Geithner stellte am Dienstag einen Rettungsplan für Banken und andere Finanzmarktakteure vor, der darauf zielt, durch Kapitalspritzen, staatliche Ausfallgarantien und die Übernahme von faulen Krediten und toxischen Wertpapieren die Voraussetzungen für eine Belebung der Kreditvergabe an Haushalte und Unternehmen zu schaffen.
Die Kosten der Rettung, für die auch privates Kapital mobilisiert werden soll, könnten sich auf mehr als 1,5 Billionen Dollar belaufen.... mehr dazu in FAZ hier-->

Russland: Notenbank hebt Leitzins an

Wirtschaft steuert erstmals seit einem Jahrzehnt auf Rezession zu
Moskau - Die russische Notenbank hebt im Kampf gegen den Wertverlust des Rubels trotz der drohenden Rezession die Zinsen an. Der Leitzins liege ab Dienstag bei 10 Prozent und damit um einen Prozentpunkt höher als bisher, teilte die Notenbank am Montag mit. Die Währungshüter hoffen so, einen weiteren Verfall des Rubels zu verhindern, der in der vergangenen Woche erstmals kurzzeitig gegenüber einem Korb aus Euro und Dollar unter die entscheidende Schwelle von 41 gefallen war... mehr dazu im Standard hier -->
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Während andere Länder die Zinsen senken, steigen dies in Russland. Damit ist Russland deas erste Land das damit beginnt und damit beginnt der "inflationäre Kreislauf", weil damit auch die Kreditzinsen für Schuldner teurer werden.

Montag, 9. Februar 2009

China: 50% der Spielzeug-Hersteller insolvent

Exporte ins Ausland gingen zum Jahresende deutlich zurück.

In der chinesischen Spielwarenindustrie mussten im vergangenen Jahr in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise die Hälfte der Hersteller ihre Fabriken schließen. Die Zahl der Firmen schrumpfte um rund 49 Prozent von 8.610 zum Beginn des Jahres 2008 auf 4.388 zu Jahresende, wie die "Beijing Times" am Montag unter Berufung auf Daten des chinesischen Zolls berichtete.

Schwache Export-Entwicklung. Grund für die Probleme der Branche war demnach vor allem die schwache Entwicklung der Exporte von Spielzeug, insbesondere zum Jahresende. Im November sei die Ausfuhr von Spielwaren um 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen, im Dezember um 7,6 Prozent. Im Gesamtjahr wuchsen die Spielzeug-Exporte demnach nur um 1,8 Prozent.

Schlechtes Image. Chinas Spielzeugindustrie steckt schon seit längerem in der Krise. Die Wirtschafts- und Finanzkrise führte jedoch zu einer deutlichen Verschärfung. In der südchinesischen Provinz Guangdong, wo die Hälfte des weltweit verkauften Spielzeugs produziert wird,... mehr dazu hier -->

US-Regierung zwingt Banken zu günstigen Krediten

Neue Spielregeln in der US-Finanzbranche:
Die Regierung will Banken dazu zwingen, dass sie die Kredite für in Not geratene Hausbesitzer anpassen.
Aus dem geplanten Konjunkturpaket sollen zudem bis zu 100 Milliarden Dollar entnommen werden, um Zwangsversteigerungen zu verhindern.

Im Kampf gegen die Wirtschaftskrise steuert die neue US-Regierung auf zentrale Weichenstellungen zu. Finanzminister Timothy Geithner will Banken dazu verpflichten, für staatliche Finanzhilfen bestimmte Regeln im Kreditwesen zu akzeptieren. Vor allem sollten die Institute in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Hausbesitzern mit Kreditanpassungen unter die Arme zu greifen. Das sickerte am Wochenende über Geithners Pläne zur Rettung der Finanzbranche durch,....... mehr dazu in die Welt hier -->

Nissan streicht 20.000 Jobs

Japans drittgrößter Autobauer erwartet Nettoverlust von 2,27 Milliarden Euro
9.2.09 Tokio - Der japanische Renault-Partner Nissan Motor rechnet wegen der globalen Absatzkrise ebenfalls mit Milliardenverlusten und baut weltweit 20.000 Stellen ab.
Wie Japans drittgrößter Autobauer am Montag bekanntgab, dürfte zum Ende des noch bis 31. März laufenden Geschäftsjahres ein Nettoverlust von 265 Mrd. Yen (2,27 Mrd. Euro).. mehr dazu im Standard hier........

OECD CLI-lowest levels since 1970s

OECD Composite Leading Indicators fall to lowest levels since 1970s
OECD composite leading indicators (CLIs) for December 2008 continue to point to a weakening outlook for all the major seven economies. The CLIs in most OECD countries have fallen to levels that were last seen during the oil shocks of the 1970s. The outlook has significantly deteriorated in the major non-OECD member economies who are now also facing strong slowdowns.
The CLI for the OECD area decreased by 1.1 point in December 2008 and was 8.2 points lower than in December 2007.

Source: OECD

USA: Red Line District

Amerikanische Latinos zahlen die Zeche der Immobilienkrise
Welle von Zwangsversteigerungen als Folge des Geschäfts mit hochriskanten Hypotheken
In den Jahren vor der Immobilienkrise in den USA nahm die Zahl von Hispanics (Latinos), die Grundeigentum erwarben, markant zu. Finanziert wurden ihre Häuser oft mit zweitklassigen Hypotheken mit hoher Zinsbelastung. Lobbyisten und Kreditinstitute förderten diese Entwicklung, die nun für viele Schuldner mit einem bösen Erwachen geendet hat...........

Der Grund war in einer als «red-lining» bekannten Praxis der Banken und Hypothekarinstitute zu finden. Sie umkreisten mit dem Rotstift jene Gebiete, deren Bewohner als einkommensschwach und daher kreditunwürdig galten. Ausgegrenzt wurden dadurch in erster Linie Arbeiterfamilien, unter ihnen viele Afroamerikaner und Einwanderer aus Lateinamerika. Wer in einem «roten» Distrikt lebte und sich um eine Hypothek bewarb, wurde in der Regel zurückgewiesen. Solange nur ein relativ kleiner Bevölkerungsanteil davon betroffen war, sahen die Banken darin keine verpasste Chance. Erst ab 2000, als der Anteil der Latino-Bevölkerung in den USA die 12-Prozent-Marke überschritten hatte, lockerten viele Finanzinstitutionen ihre Standards für die Kreditvergabe.

Es war eine Lockerung im grossen Stil. Nach Angaben des Zensusbüros stieg die Zahl der Latinos mit Wohneigentum in den USA zwischen 2000 und 2007 von 4,1 Millionen auf 6,1 Millionen. ...........mehr dazu in NZZ hier...
um ein Beispiel von den Dimensionen zu bekommen hier Rio Vista in Californien

WTO und Protektionismus

...passen zusammen wie Teufel und Weihwasser
Die WTO übt sich in Schadensbegrenzung Kampf dem weltweit um sich greifenden Protektionismus-Virus
Am heutigen Montag wird sich die WTO mit einem Papier befassen, in dem die möglichen handelsrelevanten Kollateralschäden der vielen Hilfspakete gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise skizziert werden. Mehr als Überzeugungsarbeit kann die WTO freilich nicht leisten. Seit Jahren gehört es zum guten Ton einer jeden internationalen Konferenz, den raschen Abschluss der Welthandelsrunde zur Liberalisierung des Güter- und Dienstleistungsverkehrs zu beschwören. Doch den Worten folgen nie Taten.
Schlimmer noch: Im Gefolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wollen nun viele Länder ihre Industrien und Arbeitsplätze durch höhere Schutzzäune an der Grenze retten........ mehr dazu in NZZ hier....

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