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Dienstag, 31. März 2009

Sarkozy droht Gipfel platzen zu lassen

Paris will konkrete Ergebnisse bei Steueroasen und Finanzmärkten
31. März 2009, 12:21 Paris - Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy hat nach einem Pressebericht gedroht, den Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) zur Wirtschafts- und Finanzkrise platzen zu lassen. "Wenn es in London nicht vorangeht, wird der Stuhl leer sein"...mehr im Standard -->

G-20 Economic Stimulus Plans

At a Glance and Statistics

Understanding the G-20 Economic Stimulus Plans


interactive map here-->

click to enlarge,

Obama wirft Bossen von GM und Chrysler Versagen vor

Ohrfeige für die Manager von General Motors und Chrysler:
US-Präsident Obama hat den angeschlagenen Autobauern ein Ultimatum gestellt und schließt eine Insolvenz der Unternehmen nicht mehr aus.

30.3.2009 ...Chrysler hat sich nun mit Fiat auf eine Rahmenkooperation geeinigt....GM bekommt 60 Tage Zeit, um ein tragfähiges Sanierungskonzept vorzulegen......Chrysler dagegen bekommt nur 30 Tage, um eine Kooperation mit dem italienischen Fiat-Konzern zu realisieren..... mehr im Spiegel -->

Montag, 30. März 2009

Japan: Industrieproduktion sinkt um 10%

Die Industrieproduktion in Japan ist im Februar im Vergleich zum Vormonat um 9,4 Prozent gefallen.
Damit ist die Produktion im fünften Monat in Folge geschrumpft, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.
Die Wirtschaftskrise machte sich demnach besonders in den Bereichen der Auto- und Transportindustrie sowie beim Maschinenbau bemerkbar.Im Jänner war die Produktion sogar um 10,2 Prozent eingebrochen. Für März rechnet die Regierung aber mit einer Trendwende: Die Produktion soll wieder um 2,9 Prozent wachsen, im April sollen es 3,1 Prozent sein.

Gazprom:4.Q Verlust 5,8mia€

Der russische Monopolist Gazprom ist im 4. Quartal massiv in die Verlustzone gerutscht.
Das Minus belaufe sich umgerechnet auf rund 5,8 Mrd. Euro, teilte der Konzern am Freitag mit.
Im Vorquartal zuvor hatte das Unternehmen noch einen Nettogewinn von umgerechnet 3,28 Mrd. Euro erwirtschaftet. Für 2008 kündigte Finanzchef Andrej Kruglow eine Kürzung der Dividende an.

GM-Chef Wagoner tritt zurück

Vor Bekanntgabe von neuem Rettungspaket durch Obama

30.3.2009 Zürich (ap) Der Chef des US-Autobauers General Motors, Rick Wagoner, tritt auf Verlangen des Weissen Hauses mit sofortiger Wirkung zurück. Der 56-jährige werde seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender und als Vorstandschef umgehend räumen, verlautete am Sonntag aus Kreisen der Regierung in Washington...mehr in NZZ -->

Sonntag, 29. März 2009

Zeit der Gewinnwarnungen beginnt

In den vergangenen drei Wochen haben Dax, Dow & Co jeweils rund 20 Prozent zugelegt. Nun folgt der Härtetest, ob die Erholung hält: Vor Beginn der US-Quartalssaison ist die Zeit der Gewinnwarnungen. Im Vorfeld des G-20-Gipfels dürfte es für die Indizes turbulent werden.

29.3.09 New York - Anlegern steht voraussichtlich eine Woche mit starken Kursschwankungen bevor. Denn zum einen keimen Hoffnungen auf, dass die Wirtschaftskrise langsam an Schlagkraft verliert und vielleicht noch in diesem Jahr aus der Talsohle herauskommt....Zwar läutet der Aluminiumproduzent Alcoa erst am 7. April die Bilanzsaison ein. Doch schon im Vorfeld der Unternehmenszahlen für das erste Quartal dürften die Anleger jegliche Äußerungen der Konzerne über ihre Geschäftserwartungen...mehr dazu im Manager Magazin -->

Samstag, 28. März 2009

Scenes from the recession

35 pictures from several locations all over the world here-->

US-Defizit – die nächste Zeitbombe

Die massiven Verschuldungen werden zu höheren Inflationsraten in den USA führen.
Die Frage ist bloss, wann die Preissteigerung einsetzt und wieweit sich die Schweiz diesem Trend zu entziehen vermag. Die Aussichten sind düster.
28.3.2009 Claude Chatelain . 13:49 Uhr Das Haushaltsdefizit der USA belief sich 2008 auf drei Prozent. 2009 wird es rund 12 Prozent betragen. Für den bereits hohen Schuldenberg bedeutet das Folgendes: Per Ende September 2008 betrug die ausstehende Staatsschuld in den USA rund 70 Prozent des Brutto-Inlandproduktes (BIP). Sollten alle seit August 2008 gesprochenen Unterstützungszahlungen und Garantien eingelöst werden, addiert sich das Total der Stimulierungsmassnahmen auf 9500 Milliarden Dollar. Dieser Betrag allein macht 65 Prozent des BIP aus. Zusammen mit der bereits erdrückenden Schuldenlast steigt die Verschuldung in den nächsten drei Jahren auf über 130 Prozent des BIP.

Zur Erinnerung: Die EU-Staaten mussten ihre Staatsschuld auf 60 Prozent begrenzen, um sich der europäischen Währungsunion anschliessen zu können.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. ...es müssten noch die versprochenen Leistungen der Sozialversicherungen berücksichtigt werden. Zählt man alle Verpflichtungen, auch jene der Sozialversicherungen, zusammen, ergibt das einen Betrag von 55000 Milliarden Dollar....

Gibt es überhaupt ein Szenario, wie die Inflation vermieden werden kann? Klaus Wellershoff, der abtretende Chefökonom der UBS, sagt «Ja». Theoretisch möglich wäre, dass das Fed die en masse gekauften Staatspapiere auf den Markt wirft, sobald die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wieder ansteigt. Damit könnte dem Markt die überschüssige Liquidität entzogen werden....mehr dazu im Tagesanzeiger-->

G20 wollen 19 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen

Gipfel der guten Absichten: Die G-20-Länder wollen nach SPIEGEL-Informationen bei ihrem Treffen nächste Woche umfangreiche Konjunkturmaßnahmen beschließen. 19 Millionen neue Jobs sollen geschaffen werden. Demonstranten in London, Berlin und Frankfurt protestieren gegen das Krisenmanagement.

28.03.09 Hamburg - Der Entwurf für das Abschlusskommuniqué liegt schon vor, obwohl der Gipfel erst nächste Woche beginnt: In dem von der britischen Regierung in die Hauptstädte der Teilnehmerländer versandten Papier werden umfangreiche, konjunkturstützende Maßnahmen versprochen. Nach Informationen des SPIEGEL sollen diese Konjunkturpakete einen Umfang von zwei Billionen Dollar umfassen. Der Impuls erhöhe "das Wachstum um zwei Prozentpunkte und die Beschäftigung um 19 Millionen Arbeitsplätze", heißt es in dem Entwurf..mehr dazu im Spiegel hier-->

China fördert Solarstrom

Von der chinesischen Regierung - dem Finanzministeriums nach sollen Großanlagen für die Herstellung von Solarstrom in China mit bis zu 20 Yuan/Watt subventioniert werden.

Diese Förderung entspricht ungefähr den derzeitigen Produktionskosten von Solarzellen. Zwar sind wichtige Details des Programms noch nicht bekannt, aber es könnte bedeuten, dass die Solarmodule für die Betreiber von Solaranlagen praktisch kostenlos sind und dieser dann nur noch die Installationskosten tragen müssten.
Die Meldung führte zur Handelseröffnung in New York, wo ein Großteil der chinesischen Solarwerte als ADR gelistet ist, zu einem Kursfeuerwerk unter hohem Volumen mit ca 40% Kursaufschlag.

Das bedeutet einen weltweiten Durchbruch der Solarindustrie – bislang war die Solarbranche auf einige wenige Märkte in Westeuropa beschränkt - unmittelbar bevorsteht. Davon werden in erster Linie die asiatischen Produzenten profitieren. Deren Produktionskosten sind tiefer und fallen schneller, als bei den westlichen Herstellern und dies führt dazu, dass die Asiaten in diesem Sektor den Weltmarkt aufrollen werden beziehungsweise schon dabei sind dies zu tun.

Chinas Solarbranche startet jetzt auch im Inland durch. Bereits am 25.03 wurde bekannt, dass Chinas Versorgerindustrie erstmals die Inlandsnutzung von Solarenergie in breitem Umfang vorantreiben wird. 18 Unternehmen, darunter die bekannten börsennotierten Solarzellenproduzenten Yingli Green Energy und Chinas größter Produzent Suntech Power, werden an einem Bieterverfahren zum Aufbau einer 10 Megawattanlage im Nordwesten Chinas mitbieten.

Die Preise, zu denen der Solarstrom in das Netz eingespeist werden sollte, könnte dabei bis auf 0,69 Yuan/kwh sinken. Dies entspricht etwa der Hälfte der bisherigen Kosten von außerchinesischen Produzenten.

Analysten rätselten wie China diese niedrigen Kosten erreichen kann und man vermutete, dass dies durch technologische Verbesserungen und dem starken Rückgang der Siliziumpreise, die innerhalb eines Jahres von 400 US-Dollar auf 100 US-Dollar pro Pfund fielen und mehr als 50% der Produktionskosten ausmachen, ermöglicht wurde.

Freitag, 27. März 2009

USA: Veränderungen kommen

Was es wirklich bedeutet ist, dass die amerikanischen Verbraucher ein weniger auffälliges Konsumverhalten an den Tag legen werden, als sie es gewohnt waren.
Die Tage, an denen die Verbraucher für 70% des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts verantwortlich sind, liegen vermutlich hinter uns.

Ich gehe davon aus, dass die Wirtschaft wieder dahin zurückkehren wird, dass die Verbraucher 65% des Bruttoinlandsprodukts ausmachen werden - denn das ist ein haltbares Niveau, das schon vor dem Boom bei Krediten und Immobilien in den ersten Jahren des Milleniums existierte.

Damit verschwindet das auffällige Konsumverhalten der neunziger und nuller Jahre... Mager und grün ist in, grotesk und verfressen ist out. Schrumpft die Häuser in den Vororten. Ersetzt den Geländewagen durch ein Auto, das Sprit spart. Sparen anstatt zu konsumieren.

Das ist deutlich mehr als ein philosophischer Blickwinkel - es ist das, was alle Wirtschaftszahlen im vergangenen Jahr praktisch herausposaunt haben.

Es wird einen gewaltigen Einfluss auf die Wirtschaft insgesamt haben. Und die Unternehmen werden dann einen Teil der Flaute aufnehmen müssen. Kapitalausgaben werden ihren Teil leisten müssen, wenn das Gleichgewicht zwischen dem Verbraucherkonsum und dem Geschäftskonsum auf ein normaleres Verhältnis zurückkehrt.

Im aktuellen Umfeld ist es wahrscheinlich, dass sich die Unternehmen auf solche Investitionen konzentrieren werden, die sich sehr schnell auszahlen. Das bedeutet Ausgaben für Informationssoftware und Möglichkeiten, Energie-effizienter zu arbeiten.

Aber das ist alles reinste Raterei. Berücksichtigt man die aktuellen Zahlen, dann darf man mit den folgenden Veränderungen in einer neuen, schmaleren amerikanischen Wirtschaft rechnen:

Deflation bei den Vermögenswerten: Wertpapier-Portfolios sind im Schnitt um 40% eingebrochen. Die Dividenden sind gekürzt, Aktienkäufe werden abgesagt. Selbst bei der jüngsten Erholungsphase sind die Aktien immer noch 40% weniger Wert als zu Spitzenzeiten.

Wohnimmobilien: USA-weit sind die Preise um 25% gefallen.

  • Verbraucherausgaben: Ein signifikanter Rückgang, nachdem die Vereinigten Staaten das schlechteste Vorweihnachtsgeschäft in 40 Jahren verzeichneten. Das Paradox der Sparsamkeit - die Leute sparen in einer Zeit, in der die Wirtschaft erfordert, dass sie Geld ausgeben - hat die Sparrate wieder in den positiven Bereich steigen lassen. Ein auffälliges Konsumverhalten der Verbraucher wurde durch bewussten Kapitalerhalt ersetzt.
  • Der Einzelhandel: Er wurde extrem schwer getroffen. Viele der großen Ketten stellen Konkursanträge. Z.B. Circuit City, Linens ‘n Things, The Sharper Image, Steve & Barry's, Tweeter, Mervyns, and Fortunoff. Die Überlebenden, wie Starbucks, Macy's, Sears und Office Depot schließen ihre Ladenlokale und Filialen in vielen Orten. In vielen Fällen werden die überlebenden Ketten zusehen, wie 10% bis 20% ihrer bestehenden Läden geschlossen werden. Wenn wir irgendwann die Rezession im Jahr 2010 hinter uns lassen, dann wird der Einzelhandel einen deutlich kleineren Fußabdruck hinterlassen als bislang.

  • Arbeitsmarkt: Mehr als vier Millionen Stellen sind bereits verloren, weitere zwei bis vier Millionen werden noch wegfallen. Die Arbeiterschaft schrumpft auch. Die Arbeitslosigkeit hat den Höchstwert innerhalb von 25 Jahren übertroffen. Im vergangenen Monat lag sie bei 8,1%.

  • Der Wert U-6, der die Arbeitslosenzahlen auf breiter Basis erfasst (die Teilzeit-Unterbeschäftigung mit berücksichtigend), lag im Februar bei knapp unter 15%. Das ist der höchste Wert in Jahrzehnten. Die einzige Altersgruppe, deren Beschäftigungszahlen steigen, ist die Gruppe der über 55-Jährigen. Das liegt an der scheußlichen Feststellung, dass ein Zusammenbruch des Marktes bedeutet, dass sie sich nicht zur Ruhe setzen können. Daher heißt es für die Silberhaarigen, dass sie zurück an den Arbeitsplatz müssen.

  • Finanzen und die Wall Street. Die Wall Street wurde schwer getroffen. Sie blickt auf geringere Einkünfte und Einschnitte bei der Zahl der Beschäftigten um 25-35%. Die Anlagen-Manager, denen ein Prozentsatz der Anlagewerte bezahlt wird, die sie verwalten, haben erlebt, dass der Wert ihrer Anlagen um 45-50% eingebrochen ist - und damit haben sie eine Einnahmeneinbuße um den gleichen Prozentsatz hinnehmen müssen. Wer spielt am sichersten? Diejenigen, mit grünen Gewinnen und Verlusten oder die, die die größten Vermögenswerte verwalten. Und wer ist in Gefahr, abgesehen von den Finanzangestellten? Praktisch jeder.

  • Amerikanische Autoverkäufe sind ganz einfach eingebrochen. Die jährlichen Verkaufszahlen sind um 37-50% eingebrochen, je nachdem, was auf dem Namensschild steht - von einem jährlichen Umsatz von 15 Millionen auf knapp 10 Millionen Autos im Jahr. Es betrifft auch nicht nur Detroit - Toyota, Honda, BMW, Lexus, Nissan und Mercedes leiden auch.

  • Universitätsausstattung: Der intellektuelle Motor von Amerikas Beraterstab hat gerade einen gewaltigen Schlag auf den vorderen Hirnlappen erhalten: Harvard, Yale, Stanford, das MIT und andere sind allein in den vergangenen 6 Monaten um 25-30% gefallen. Diese gewaltigen Finanzmittel finanzieren Professuren, Stipendien oder einfache Forschung. Der Verlust wird in den folgenden Jahren, vielleicht auch Jahrzehnten, deutlich spürbar werden.

  • Löhne: Die amerikanischen Löhne mussten aufgrund der Globalisierung schwere Schläge einstecken. Sie haben in den vergangenen 10 Jahren stagniert. Wir werden vermutlich in den nächsten ein bis zwei Jahren einen Rückgang der Löhne erleben - vielleicht auch noch länger. Das passt zu meiner These, dass auch der amerikanische Verbraucher kürzer treten wird.

  • Die Medien: Die Verbreitung und die Werbedollar großer Zeitungen brechen ein. Es ist wahrscheinlich, dass 50% der gedruckten Zeitungen in fünf Jahren verschwunden sein werden, oder nur noch im Netz vorhanden. Der Seattle Post-Intelligencer hat gerade auf die ausschließliche Verbreitung über das Internet umgestellt. Es ist die größte Zeitung, die das bislang getan ha.

  • Quelle: von Barry Ritholtz

Ranking Oligarchen

Russland Direkt Investitionen


















Donnerstag, 26. März 2009

Wall Street: Geithner plant Revolution

Die USA legen den Finanzmärkten Fesseln an, um Auswüchse künftig rechtzeitig zu unterbinden.
Finanzminister Timothy Geithner stellte am Donnerstag im Kongress ein umfassendes Reformpaket vor: Derivate wie Credit Default Swaps (CDS) sollen erstmals einer Regulierung unterworfen werden.
26.03.2009 , 16:54 Uhr Hedgefonds und Finanzinvestoren sollen der Börsenaufsicht SEC unterstellt werden
.....der Markt der Credit Default Swaps, ( Kreditversicherungen), wird weltweit mit etwa 60 Billionen Dollar angegeben.
Ihr Wertverlust spielt eine prominente Rolle in der Finanzmarktkrise. Der Handel mit CDS und anderen Derivaten soll den US-Plänen zufolge erstmals staatlichen Regeln unterworfen werden.... mehr dazu im Handelsblatt hier-->

Mixed signals on Asian exports

Some leading Asian producers posted significantly better export figures in February but, economists warned, their improvements may not be sustainable and the performance of Japan and China worsened.

March 25 2009 23:59 The rate of annual decline in exports was roughly halved for South Korea and Thailand. The slowdown of shipments also decelerated significantly for Taiwan and Singapore. Vietnam this week reported, before the end of the period, that its first quarter exports will have risen 2 per cent from a year ago on the back of booming rice and gold exports....more details here in FT -->

US-Post steht vor der Pleite

Nicht nur Banken brauchen Finanzspritzen, auch die amerikanische Post.

Es drohten «Verluste von historischen Ausmassen. Unsere Lage ist kritisch.»

25.3.2009 Der amerikanischen Post geht das Geld aus: Postminister John Potter sagte am Mittwoch einem Unterausschuss des Repräsentantenhauses in Washington, ohne zusätzliche Finanzspritze werde die Post bis Ende des Jahres nicht mehr alle ihre Verpflichtungen erfüllen können...mehr dazu im Tagesanzeiger hier-->

Markt für Derivate soll strenger überwacht werden

US-Finanzminister Geithner stellt Reform der Finanzmarktregulierung vor
26. März 2009, 07:14, NZZ Online Die amerikanische Regierung plant eine gründliche Überarbeitung der Finanzmarktregulierung. Im Mittelpunkt steht nach Angaben aus Regierungskreisen eine strengere Überwachung der Märkte für Derivate, insbesondere für sogenannte Credit Default Swaps (CDS), die für die tiefgreifende Finanzkrise mitverantwortlich gemacht werden...geplant sei neben der vermehrten Überwachung des Marktes für Derivate ausserdem, dass sich in Zukunft Hedgefonds bei der Börsenaufsicht SEC registrieren lassen müssen....mehr dazu in NZZ hier-->

Mittwoch, 25. März 2009

Airlines grössere Krise als nach 9/11

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise beschert den Fluggesellschaften dramatischere Einbrüche als die Terroranschläge vom 11. September 2001.

24.3.2009 Insgesamt ist 2009 mit einem Rückgang des Passagieraufkommens um 5,7 Prozent und des Frachtverkehrs um 13 Prozent zu rechnen, wie die Internationale Flug-Transport-Vereinigung (IATA) am Dienstag in Genf prognostizierte. Dies bedeutet Verluste von 4,7 Milliarden Dollar (rund 3,5 Milliarden Euro) und einen Einkommensrückgang um 12 Prozent. Nach dem 11. September 2001 sanken die Einnahmen nur um sieben Prozent...mehr dazu im Tagesanzeiger hier-->

Tokio im Banne der Krise

Japan leidet unter sinkender Exportnachfrage und allzu schwerer Währung

25.3.2009 Tokio, Japans Wirtschaft durchläuft nach Meinung der Regierung und der Bank of Japan derzeit die schwierigste Phase seit dem Zweiten Weltkrieg. Obschon Ministerpräsident Aso eine Reihe milliardenschwerer Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft im Parlament durchgebracht hat, sieht es nicht danach aus, dass sich in naher Zeit Besserung einstellen wird....

Auch die Einfuhren gingen stark zurück, sanken im Februar um 43 Prozent. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat für 2009 ein Schrumpfen der japanischen Wirtschaft um 5,8 Prozent prognostiziert........

Dabei leidet Japans Industrie nicht allein unter der schwindenden Nachfrage auf ihren traditionellen Absatzmärkten, sondern auch unter dem krisenbedingten Rückfluss von Liquidität (der Auflösung von Carry-Trades), welcher eine erhebliche Aufwertung der Währung gebracht hat.... mehr dazu in NZZ hier-->

Dienstag, 24. März 2009

US-Regierung plant Übernahmen von Hedgefonds

Die US-Regierung sucht nach immer neuen Wegen, die Finanzkrise in den Griff zu bekommen.
Laut einem Medienbericht erwägt sie nun, notfalls auch Hedgefonds, Versicherer und Investmentfirmen zu übernehmen.

Zudem räumte Finanzminister Geithner ein, vermutlich mehr Geld für die Rettungsaktionen zu benötigen.
24. März 2009, 10:36 Uhr Die US-Regierung will laut einem Bericht der „Washington Post“ den Kongress um erweiterte Vollmachten für Übernahmen im Finanzsektor bitten. Wie das Blatt unter Berufung auf ein Regierungsdokument schrieb, solle die Machtbefugnis auch für große Versicherer, Investmentfirmen und Hedge-Fonds gelten, deren Zusammenbruch der Wirtschaft schaden könne. Bisher kann die US-Regierung nur Banken verstaatlichen.

Neben Verstaatlichungen würden der Notenbank Federal Reserve eine Reihe von Werkzeugen an die Hand gegeben, mit denen Zusammenbrüche vermieden werden könnten, hieß es weiter. Der Entwurf solle in dieser Woche dem Kongress übersandt werden. Einzelheiten, darunter auch die Rolle des Finanzministeriums, seien noch nicht endgültig entschieden..mehr dazu in die Welt hier-->

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Der Hort des Kapitalismus, verstaatlicht auf Teufel (Marx) komm raus. Die Amerikaner die das Wort Kommunismus nicht einmal denken durften (McCarthy Ära) handeln ohne nachzudenken, auf was sie sich da einlassen.

Es drängt sich in mir der Verdacht auf, dass die Verstaatlichung schon sehr bald wieder rückabgewickelt wird, aber dann in " vertrauensvolle sichere Hände". Und genau diese Gruppe arbeitet jetzt schon an diesem Plan -genial.


China verlangt die Weltwährung

Da man sich nicht mehr auf die Währung eines einzigen Landes verlassen könne, fordert der Chef der chinesischen Zentralbank eine weltweite Leitwährung.
Ähnliche Vorschläge kamen auch aus dem Iran und Russland

24.03.2009 | 07:17 | (DiePresse.com) China hat eine neue globale Leitwährung unter Aufsicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) gefordert. Der Chef der chinesischen Zentralbank, Zhou Xiaochuan, schrieb in einem am späten Montagabend veröffentlichten Aufsatz, die gegenwärtige Krise rufe erneut nach einer kreativen Reform des internationalen Währungssystems hin zu einer internationalen Leitwährung.... der Dollar zu gefährlich... mehr dazu in die Presse hier--> bzw die Welt hier-->

USA: Five Big Misconceptions

Tim Geithner has finally revealed his plan to fix the banking system and economy.
Paul Krugman, James Galbraith, and others have already trashed it. Why?

Mar. 23, 2009, 9:02 AM In short, because the plan is yet another massive, ineffective gift to banks and Wall Street. Taxpayers, of course, will take the hit.

Why does Tim Geithner keep repackaging the same trash-asset-removal plan that he has been trying to get approved since last fall?

In our opinion, because Tim Geithner formed his view of this crisis last fall, while sitting across the table from his constituents at the New York Fed: The CEOs of the big Wall Street firms. He views the crisis the same way Wall Street does--as a temporary liquidity problem--and his plans to fix it are designed with the best interests of Wall Street in mind.

If Geithner's plan to fix the banks would also fix the economy, this would be tolerable. But no smart economist we know of thinks that it will.

We think Geithner is suffering from five fundamental misconceptions about what is wrong with the economy. Here they are:

1. The trouble with the economy is that the banks aren't lending. The reality: The economy is in trouble because American consumers and businesses took on way too much debt and are now collapsing under the weight of it. As consumers retrench, companies that sell to them are retrenching, thus exacerbating the problem. The banks, meanwhile, are lending. They just aren't lending as much as they used to. Also the shadow banking system (securitization markets), which actually provided more funding to the economy than the banks, has collapsed.

2. The banks aren't lending because their balance sheets are loaded with "bad assets" that the market has temporarily mispriced. The reality: The banks aren't lending (much) because they have decided to stop making loans to people and companies who can't pay them back. And because the banks are scared that future writedowns on their old loans will lead to future losses that will wipe out their equity.

3. Bad assets are "bad" because the market doesn't understand how much they are really worth. The reality: The bad assets are bad because they are worth less than the banks say they are. House prices have dropped by nearly 30% nationwide. That has created something in the neighborhood of $5+ trillion of losses in residential real estate alone (off a peak market value of housing about $20+ trillion). The banks don't want to take their share of those losses because doing so will wipe them out. So they, and Geithner, are doing everything they can to pawn the losses off on the taxpayer.

4. Once we get the "bad assets" off bank balance sheets, the banks will start lending again. The reality: The banks will remain cautious about lending, because the housing market and economy are still deteriorating. So they'll sit there and say they are lending while waiting for the economy to bottom.

5. Once the banks start lending, the economy will recover. The reality: American consumers still have debt coming out of their ears, and they'll be working it off for years. House prices are still falling. Retirement savings have been crushed. Americans need to increase their savings rate from today's 5% (a vast improvement from the 0% rate of two years ago) to the 10% long-term average. Consumers don't have room to take on more debt, even if the banks are willing to give it to them.

The two charts below from Ned Davis illustrate the real problem: An explosion of debt relative to GDP. The first is Nonfinancial Debt To GDP. The second is Total Debt To GDP.

In Geithner's plan, this debt won't disappear. It will just be passed from banks to taxpayers, where it will sit until the government finally admits that a major portion of it will never be paid back. Source: The Business Insider

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USA: Geithner Plan "Extremely Dangerous,"

Banks "Massively Corrupted"
23.3.2009 Professor James Galbraith didn't pull any punches on TechTicker this morning . He hates the Geithner plan, calling it "extremely dangerous." He says the banks may game the plan to bid up the prices for their own crap assets and that getting bad assets off their books won't get them lending again.

Like Paul Krugman, Galbraith thinks the FDIC should just put the banks into receivership and have the banks' subordinated bondholders pick up some of the cost of restructuring them.

Like it or not, many people seem to be resigned to the idea there's no alternative to the public-private investment fund scheme Treasury Secretary Geithner detailed this morning.

That's hogwash, says University of Texas professor James Galbraith, author of The Predatory State. Of course there's an alternative: FDIC receivership of insolvent banks. Aside from being legally proscribed, the upside of FDIC receivership is the banks are restructured and reorganized for potential sale (either in whole or parts), Galbraith says.
Such was the fate in 2008 of, most notably, Washington Mutual and IndyMac. Crucially, FDIC receivership also means new management teams for insolvent banks; and Galbraith notes new leaders will have no incentive to cover up the fraudulent or predatory lending practices of their predecessors. Given the entire system was "massively corrupted by the subprime debacle," the professor believes criminal prosecutions on par with the aftermath of the S&L crisis - when hundreds of insiders went to jail - is a likely (and necessary) outcome of the current crisis.
But don't expect to see many "perp walks" if Geithner's current plan comes to fruition. That's one reason Galbraith called the plan "extremely dangerous" in part one of our interview. So why isn't the Obama administration pushing for FDIC receivership? "Political influence of big banks," the economist says.

Source: The Business Insider

WTO sagt Rekordeinbruch im Welthandel voraus

Die Welthandelsorganisation erwartet, dass 2009 neun Prozent weniger Waren und Dienstleistungen gehandelt werden.

24.03.2009, 8:21 Der Welthandel droht in diesem Jahr so dramatisch einzubrechen wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. ........Mit ihrer Prognose ist die WTO pessimistischer als der Internationale Währungsfonds (IWF), der im Januar einen Rückgang von 2,8 Prozent vorhergesagt hatte. Die WTO-Prognose unterstreicht, wie rasant die Wirtschaftskrise immer größere Ausmaße annimmt.....Im vergangenen Jahr wuchs der Wert von Exportwaren weltweit noch um 15 Prozent auf 15,8 Billionen Dollar, der Wert exportierter Dienstleistungen um elf Prozent auf 3,7 Billionen Dollar.....mehr dazu in die Süddeutsche hier-->

Montag, 23. März 2009

Kanada-ein Energie-Gigant entsteht

Kanadas zweitgrösstes Ölunternehmen Suncor Energy übernimmt für umgerechnet rund elf Mrd. Euro seinen Rivalen Petro-Canada und steigt damit zum grössten Energieunternehmen des Landes auf.

Suncor ist besonders beim Abbau von Ölsand aktiv, während Petro- Canada über ein umfangreiches Tankstellen- und Raffinationsgeschäft verfügt.

Beide Firmen erwarten durch das Geschäft Kosteneinsparungen von rund 220 Millionen Euro pro Jahr. Abgewickelt wird das Geschäft durch einen Aktientausch. Suncor Anteilseigner werden 60 Prozent am neuen Unternehmen halten, Petro-Aktionäre 40 Prozent.

Petro-Canada war unter Druck geraten, weil es die Finanzierung eines Ölsand-Projektes nicht stemmen konnte und seine Gewinnziele verfehlte.

China auf grosser Shopping-Tour

Die Volksrepublik nutzt die Krise, um Schnäppchen zu machen. Chinesische Unternehmen haben in den ersten zwei Monaten dieses Jahres insgesamt 65 Milliarden Dollar im Ausland investiert. Grund zur Hysterie?

Von Manuela Kessler. Aktualisiert am 22.03.2009 ......Was sich seit Jahresbeginn abspielt, hat ganz andere Dimensionen. Es gibt heute Gruppenreisen aus der Volksrepublik nach New York und Los Angeles, die dem Erwerb von Immobilien dienen. Das chinesische Handelsministerium hat erstmals eine Einkaufstour von Topmanagern durch Europa organisiert. In Grossbritannien wurden Jaguar-Limousinen für 2 Milliarden Dollar bestellt, in Deutschland BMW und Mercedes für 2,2 Milliarden ........

Staatsunternehmen der Volksrepublik versuchen derweil, ihren Rohstoff- und Energiebedarf durch Einkauf in kriselnde Minen- und Ölgesellschaften rund um den Globus zu sichern. Für Aufsehen sorgt der Deal zwischen der Aluminium Corporation of China (Chinalco) und dem überschuldeten australischen Bergbauriesen Rio Tinto über 19,5 Milliarden Dollar. Der Segen der australischen Regierung steht noch aus – und der politische Widerstand gegen das Geschäft ist gross. Es würde die Beteiligung des chinesischen Staatskonzerns am zweitgrössten Minenkonzern der Welt auf 18 Prozent verdoppeln und wäre die grösste Auslandinvestition, die ein chinesisches Unternehmen je getätigt hat.

....... China hat Rosneft und Transneft, dem grössten Ölkonzern und dem grössten Pipelinebetreiber Russlands, insgesamt 25 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug wird von Sibirien nun eine Pipeline nach China gebaut, durch die zwei Jahrzehnte lang 300'000 Fass Öl täglich fliessen sollen – das entspricht 4 Prozent des derzeitigen Bedarfs der Volksrepublik – für 20 Dollar pro Fass. Ein Vorzugspreis: Ein Fass kostet auf dem Weltmarkt heute knapp 50 Dollar.

... Erstmals in der Geschichte des Landes war der Investitionsfluss ins Ausland damit grösser als jener, der vom Ausland nach China floss. Und zwar massiv. Finanzexperten erwarten, dass der Trend anhält und China im laufenden Jahr bis zu 180 Milliarden Dollar jenseits der eigenen Grenzen investieren dürfte.

Kein Grund zur Hysterie. Peking hat in den letzten Monaten auch angeschlagenen Staaten wie Pakistan und Jamaica grosszügig unter die Arme gegriffen. Wenn nicht alle Zeichen täuschen, hat China aus vergangenen Debakeln gelernt............mehr dazu im Tagesanzeiger hier-->

Sonntag, 22. März 2009

Hugo Chavez' Rezept

gegen die Krise: Schulden und Steuern
Venezuelas Präsident Hugo Chavez will mit einer Erhöhung der Staatsverschuldung die wegen der Weltwirtschaftskrise gesunkenen Einnahmen aus den Erdölexporten ausgleichen.
22.3.2009 Die geplante Verschuldung werde auf 16 Milliarden Dollar (11,81 Mrd. Euro) von bisher geplanten 5,6 Milliarden Dollar steigen, sagte Chavez am Samstag. Außerdem soll der Haushalt 2009 um 6,7 Prozent auf 72 Milliarden Dollar gekürzt, sowie die Mehrwertsteuer angehoben werden. Zugleich kündigte der linksgerichtete Präsident an, den Mindestlohn um 20 Prozent anzuheben. Eine Abwertung der Landeswährung lehnte Chavez ab. .........Chavez erwartet einen Ölpreis von ca 40 USD/b anstatt 60 USD/b.....mehr dazu im Wirtschaftsblatt hier-->

G20-Gipfel: Russlands Position

Weg vom Dollar, hin zu einer neuen Weltwährung Moskau.
Gipfelziel - laut Kreml-Papier - müsste eine Einigung über die Grundlagen eines neuen Weltfinanzsystems sein.
Dezentralisierung, gemeinsame Regeln und mehr Kontrolle schlägt Russland auf dem Londoner G-20 Finanzgipfel vor - und eine neue, gemeinsame Weltwährung unter der Regie eines demokratisierten Weltwährungsfonds.

....... Vorschlag, eine weitere internationale Finanzkonferenz einzuberufen, auf der die Rahmenbedingungen einer globalen Finanzarchitektur sowie internationale Konventionen und Vereinbarungen erarbeitet und beschlossen werden sollten.....

Russland will dabei einerseits die Rolle des Weltwährungsfonds (IWF) stärken, den IWF dabei aber auch umstrukturieren und reformieren. Nach Moskauer Vorstellungen soll das künftige Weltwährungssystem sich auf einige regionale Finanz- und Börsenzentren und einige Reservewährungen statt nur auf den Dollar stützen.

Putin und Medwedew hatten bereits mehrfach angekündigt...mit Gas- und Öl im Rücken soll der Rubel zur harten internationalen Reservewährung werden
In Moskau wird gegenwärtig untersucht, wie die Gas- und Ölexporte Russlands in Zukunft nicht mehr auf Dollar- oder Euro-Basis, sondern auf der Grundlage eines voll konvertierbaren Rubels abgewickelt werden könnten.

In dem Kreml-Vorschlag zum G-20-Gipfel heisst es heute, es müsse aufeinander abgestimmte, gemeinsame Aktionen zur "Stimulierung der Entwicklung grosser regionaler Finanzzentren" geben. Die Liste der von allen anerkannten Reservewährungen müsse erweitert bzw. diversifiziert werden.

Es müsse auch eine transnationale Reserve-Währung geben, die von internationalen Finanzorganisationen emmittiert werden sollte. Für diese Rolle käme auch der IWF in Frage. Es sei zu diskutieren, ob die "Special Drawing Rights" (SDR) des Internationalen Währungsfonds die Keimform einer neuen Weltwährung sein könnten.

Der Kreml will auf dem G-20-Gipfel ausserdem vorschlagen, globale Regeln für die Regulierung und Kontrolle im Finanzsektor (Standard Universal Regulatory Framework - SURF) zu beschliessen. Diese sollten auf den Regeln der OECD aufbauen.


Siehe auch G2o Wunschliste -->

Harley, You’re Not Getting Any Younger

Sales have plunged at Spuck Bennett’s Harley dealerships. “We’re just trying to survive,” he says.
Daniel Rosenbaum for The New York Times March 21, 2009 SPUCK BENNETT’S dealership just outside Ocean City, Md., is cluttered with 65 shiny Harley-Davidson motorcycles, including the chrome Sportster and the sleek V-Rod. Last year, Mr. Bennett, 79, sold 200 bikes, down from 280 the year before. This year, sales have slowed to a crawl.
The V-Rod, a cruiser that costs about $17,000, is aimed at younger riders, who have been more likely to embrace rival bike makers like Yamaha.

“I haven’t seen anything like this in the 33 years I’ve owned a dealership,” he says. “We’re just trying to survive.” ........... Harley’s core customers are graying baby boomers, whose savings, in many cases, have gone up in smoke in the market downturn.

Few are in the mood to shell out up to $20,000 or more for something that is basically a big toy, and the company, in turn, has not captured much of the younger market.

And though Harley’s woes pale in comparison to what the automakers face — Harley’s revenue dipped 2 percent last year while Detroit was crashing — overproduction and loose lending practices have burdened the company’s finances......Harley, based in Milwaukee, is finding that borrowing is difficult — and expensive. In early February, Harley announced that Berkshire Hathaway, Warren E. Buffett’s company, would buy $300 million of its unsecured debt. (Harley reported total debt of $3.9 billion last year, more than double what it held in 2007.)
In exchange for his good name and millions, Mr. Buffett demanded 15 percent interest from Harley on his investment (similar to deals he received from Goldman Sachs and General Electric when he invested in those companies last fall).... more details in NY Times here-->

Samstag, 21. März 2009

Marc Faber zur US-Geldpolitik

Dr. Doom vergleicht US-Geldpolitik mit Simbabwe
20. März 2009, 15:55 Uhr Die USA haben einen gefährlichen Weg eingeschlagen, meint Fondsmanager Marc Faber – besser bekannt als Dr. Doom. Mit der 1150-Milliarden-Geldpritze löst die US-Notenbank keine Probleme. Sie handelt wie das Entwicklungsland Simbabwe. .........

„Quantitative Easing“ ist das neue Schlagwort unter den meisten Notenbanken rund um die Welt. Großartig!? Denn was das bedeutet, ist den wenigsten klar. Damit wird die Geldpolitik von Robert Mugabe in Simbabwe, wo bereits Banknoten im Nominalwert von 100 Milliarden Simbabwe-Dollar im Umlauf sind, unseren westlichen weit entwickelten Gesellschaften übergestülpt. Das wird Folgen haben, denn für die 100 Milliarden bekommt man in Zimbabwe heute drei Eier und morgen nur noch zwei.... mehr dazu in die Welt hier...

Ein andere Meinung zur US Geldpolitik wird hier vertreten "Sehr oft ist der Schaden der durch die löschende Feuerwehr eingetreten ist, ein Vielfaches des eigentlichen Brandschadens"

US-Defizit steigt auf 1,85bio$

Im vergangenen Jahr hatte das Defizit noch bei 459 Milliarden Dollar gelegen; auch dieser Wert war bereits ein Rekord.
Das Budgetdefizit der USA wird einer neuen Schätzung des Kongresses zufolge 2009 den Rekordwert von 1,85 Billionen Dollar (1,37 Billionen Euro) erreichen ( rund 13,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts) . Dies teilte der parteiunabhängige Rechnungshof des US-Kongresses (CBO) am Freitag in Washington mit.
Und für 2010 erwarten Kongresskreise ein Defizit von 1,4 Billionen Washington .

more details here-->

Freitag, 20. März 2009

EU drängt auf strenge Spielregeln für Weltfinanzordnung

Nochmals 100 Milliarden Euro im Kampf gegen die Krise
Zwei Wochen vor dem Weltwirtschaftsgipfel der G-20 in London hat die EU Position im Kampf gegen Exzesse auf den Finanzmärkten bezogen. Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU- Staaten verabschiedeten in Brüssel einen gemeinsamen Forderungskatalog.

20.3.2009 (sda/dpa/afp) Die EU werde in London eine einheitliche europäische Position vertreten, sagte EU-Kommissionspräsident Barroso am Freitag in Brüssel nach Abschluss des zweitägigen EU-Gipfels. Es herrsche die Übereinstimmung, dass bis im Juni die Prinzipien für neue Aufsichtsregeln vorliegen sollten...mehr dazu in NZZ hier-->

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Die USA werden nicht dagegen sein, werden wohlwollend überlegen und dann schließlich tun was die USA will. Das war so bei Kyoto-Umweltprotokoll und anderen globalen Aktivitäten wo Gemeinsamkeit angesagt war.
Das wird sich erst ändern, wenn es der USA so dreckig geht, das sie zu allem ja danke sagen -müssen.


Eine unmoralische Geschäftsidee

In der Krise entdeckt eine Bank in China ein neues Produkt: die Kreditkarte für die Zweitfrau.

20.3.2009 Chinas Banken haben den Quasi-Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems mit Schürfwunden und einigen Kratzern gerade so überstanden. Trotzdem scheinen die Goldenen Zeiten vorbei zu sein: Die Börsenblase ist geplatzt, die Immobilienmärkte sind eingebrochen, jetzt leiden auch noch die Exportfabriken.

Die Aktie der Pekinger Hua-Xia-Bank hat im letzten Jahr massiv an Wert verloren. In ihrer Not haben die Manager nach neuen Märkten und Finanzprodukten gesucht – und entdeckten die Frauen. Genauer gesagt die Zweitfrauen, Nebenfrauen, Geliebten und Mätressen... mehr dazu im Tagesanzeiger hier-->

Moskau gewährt keine Staatshilfen

Russische Unternehmen müssten ihre Probleme mit Schulden im Ausland mit Hilfe der russischen Banken regeln und sollten nicht auf den russischen Staat hoffen.
Staatliche Hilfen werde es nämlich nur in „extremen Fällen“ geben.
19.03.2009 | 18:46 | (Die Presse)Moskau (Bloomberg). Das sagte der russische Vize-Premierminister Igor Schuwalow in einem Interview.

Russische Banken haben laut Schuwalow mehr als 100 Mrd. Dollar (73 Mrd. Euro), mit denen sie den Unternehmen bei der Refinanzierung von ausländischen Darlehen helfen können.... mehr dazu in der Presse hier-->

90% Tax? Now, We Really ARE Screwed

Today's frantic passage of the Populist Rage Tax was a new low in the US government's response to this crisis.
It shows just how likely we are to doom ourselves to a decade or more of misery--by choking our markets, closing our borders, turning our banks into tools of social policy, and wrecking what's left of our economy.

In case you've been too outraged by AIG (justifiably) to notice what happened, here's a recap:

If the "TARP bonus" bill the House passed today becomes law, any of the hundreds of thousands of people who work for Citigroup, Bank of America, AIG, and nine other major US corporations will have to fork over 90 cents of every dollar they make that puts their household income over $250,000.

That's household income, not individual income. If you're married and filing singly, you'll have to surrender anything over $125,000. Indefinitely.

Is $250,000 per household a lot of money? Sure. But it's not a lot of money for two moderately successful corporate executives. Or a secretary married to a lawyer. So this tax will be felt by a lot more than the handful of execs at AIG and Merrill who ran off with several million dollars apiece.

But that's not the really distressing part. The really distressing part is what this tax will do to the corporations that we now own and are supposedly trying to save.

(Remember? That's the reason we bailed Citigroup, AIG, GM, and the rest of them out--to save them. Because we convinced ourselves that civilization would end if we didn't.)

Thanks to our stupidity bailouts, we now own major stakes in these firms (at mind-boggling expense). So it's not clear why we want to destroy them. But that's what we seem determined to do.

Believe it or not, hidden inside these companies are thousands of decent, competent people whose households bring in more than $250,000 a year. Many of these folks had NOTHING to do with the gambling addiction that bankrupted their firms. Many of them still have a choice where to work. And now that they've learned that their family's pay will be capped at $250,000 indefinitely, many of them will quickly decide that now is a good time to pursue their careers elsewhere.

Will everyone leave these firms? No. The folks who don't have the skill, ambition, or ability to make more than $250,000 a year won't. But a lot of the rest will. And however little our massive investments in these companies are worth now, they will soon be worth a lot less.

The real lesson here, unfortunately, is that it's a disaster for the government to run private companies. We used to understand that. But ever since we started telling ourselves that we had to save bankrupt institutions by taking them over and pretending not to "nationalize" them, we have apparently forgotten.

source: Business Insider

Donnerstag, 19. März 2009

Die US-Regierung stützt "Zombies"

Scharfe Kritik an Rettungsmaßnahmen für Amerikas Banken.

19.3.2009 Wien. (mel) Was derzeit in den USA – dem Mutterland der freien Marktwirtschaft – vor sich geht, ist für manch wirtschaftsliberalen Beobachter ein wahrer Alptraum: Die Regierung pumpt unzählige Milliarden Dollar in das marode Banksystem und versucht, mit riesigen Ausgabenpaketen die Wirtschaft anzukurbeln.

Angesichts des wachsenden Einflusses des Staates befürchtet Dan Mitchell vom Cato-Institut, einem liberalen Think-Tank, bereits, die Regierung von Präsident Barack Obama könnte versuchen, das als träge geschmähte System des europäischen Wohlfahrtsstaates zu kopieren.

Mitchell hält die Vorgehensweise der US-Führung für grundfalsch. Mit ihren Bankhilfen würde die Regierung lediglich "Zombies" unterstützen......mehr dazu hier-->

Nike muss halben Gewinn abschreiben

Der Sportartikel-Gigant verdient im dritten Quartal nettto 187 Millionen Euro, nachdem fast 308 Millionen an Impairments durch die Marke Umbro anfielen.
Der Umsatz blieb stabil.

19.03.2009 | 09:19 | (DiePresse.com) Der weltgrößte Hersteller von Sportartikeln verdiente im dritten Quartal 2008/09 (per 29. Februar) netto 243,8 Millionen Dollar, das sind 186,99 Millionen Euro zum Kurs von 1,3038 vom 19. März 2009 um 9:30 Uhr.
Der Gewinn in den ersten drei Quartalen schrumpfte um etwa diesen Betrag auf 878,43 Millionen Euro.
...mehr dazu in die Presse hier-->





EUR/ USD Entwicklung

Der USD verliert seit ein paar Tagen rasch an Wert zum Euro,
diese Situation hatten wir unlängst schon mal -Mitte Dez 08.
Seit 5.März war klar wohin die Reise EuR/USD geht.

auch bis zum letzten Verfallstag gabs einen steilen Anstieg

Kursziel 1,40 (morgen möglich) und dann könnte sich eine interessante Situation auftun:
Szenario 1: .........
Szenario2: .........
Diese Analyse ist entgeltlich zu beziehen

Top-Berater prophezeit radikalen Umbau der Finanzmärkte

Das globale Bankenbeben erschüttert die Geldbranche. Frank Mattern, Deutschland-Chef der Unternehmensberatung McKinsey, entwirft im Interview mit manager magazin eine neue Finanzmarktordnung. Der Staat werde als Regulierer "eine viel aktivere Rolle" spielen.

19.03.2009 Hamburg - McKinsey-Deutschland-Chef Frank Mattern sieht düstere Zeiten auf die deutsche Finanzbranche zukommen. "Die Wirtschaftskrise ist im Finanzmarkt noch nicht angekommen", sagt der Unternehmensberater im Interview mit manager magazin. Zwar habe die Politik im Herbst "den ganz großen Knall" verhindert, so Mattern, "das sollten wir lobend anerkennen", "aber die Finanzkrise wird weitere Runden drehen".
Die Rezession habe sich in den Bankbilanzen noch nicht niedergeschlagen. "Dass Firmenkredite ausfallen und abgeschrieben werden müssen, das kommt erst noch", sagt Mattern im Gespräch mit manager magazin. "Ich fürchte, dann werden die Eigentümer noch mal nachlegen müssen.
" Das gelte auch für den Staat. Mattern hält das vom Staat eingebrachte hochverzinsliche Hybridkapital für keine tragfähige Struktur für die Banken. Der Staat werde Teile davon umwandeln müssen "in ganz normales Aktionärskapital". Mattern: "Wir sollten froh sein um jede Bank, der es am Ende gelingt, den Steuerzahler nicht in Anspruch zu nehmen." Deutlich spricht sich der Finanzexperte für die Gründung sogenannter Bad Banks aus, die den Banken ihre faulen Wertpapiere abnehmen: "Die brauchen wir mit Sicherheit."
Komplett neue Finanzordnung Der Consultant prophezeit für Deutschland nach der Krise eine komplett neue Finanzmarktordnung. "Die Finanzmärkte wird man nicht wiedererkennen." Der Staat werde als Regulierer "eine viel aktivere Rolle" spielen. Es würde wieder regionale, zum Teil nationale Kapital- und Bankenmärkte geben. Und die Banken müssten ihre Geschäftsmodelle völlig neu ausrichten: Systemrelevante, staatlich gestützte Institute würden sich auf das Kundengeschäft konzentrieren. Hochspekulative Eigenhandelsgeschäfte hingegen würden in Fonds oder andere Investmentvehikel verlagert, bei denen nur die Investoren mit ihrem Kapital hafteten....mehr dazu im Spiegel hier-->

Wir sind nicht auf dem Weg in eine grosse Depression

Beatrice Weder di Mauro, deutsche Wirtschaftsweise mit Schweizer Wurzeln, erwartet nicht, dass der Weltwirtschaft massiv abstürtzt.

Sie warnt aber vor hoher Staatsverschuldung.

19.03.2009 Die Baslerin Beatrice Weder di Mauro gehört seit dem Jahr 2004 dem deutschen Rat der Wirtschaftsweisen an. ...die 43-jährige Professorin der Universität Mainz war gestern die Hauptreferentin an den X.Days in Interlaken, ..............
Die aktuelle Lage der Weltwirtschaft erachtet sie als «ernst». «Man kann nicht wegreden, dass es sich um einen grossen Unfall handelt, der alle Weltregionen gleichzeitig trifft», sagte sie. Doch sie wollte auch nicht schwarzmalen: «Ich habe im Jahr 2007 im Rat der Wirtschaftsweisen gewarnt und gesagt, dass die Lage ernst sei. In der Folge wurde ich als Kassandra verschrien....mehr dazu in der Berner Zeitung hier-->
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Diese Krise ist anders eine andere Meinung dazu hier-->

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