Thank you for your support for this blog

Stoxx 50 15min delayed

Menü:. Wirtschaftsdaten - Wirtschaft - Quergelesen Nachrichten aus:

Der aktuelle Nachrichten - Überblick:

Global - 4wards

Wirtschaft - Quergelesen

Europa - Wirtschaft

Deutschland - Wirtschaft

Österreich - Wirtschaft

Schweiz - Wirtschaft

ATX realtime

Shadow Stats

Chart of U.S. Money Supply Growth

Dienstag, 30. Juni 2009

AIG warnt vor gigantischen neuen Verlusten

Der bereits durch Milliardenhilfen gestützte US-Versicherer AIG hat vor neuen massiven Risiken in seinem Geschäft mit europäischen Banken gewarnt.
Bei einer weiteren Talfahrt der Märkte drohten durch Wertpapiere im Umfang von fast 193 Mrd. Dollar (137 Mrd. Euro) zusätzliche Verluste in noch unbekannter Höhe.

30.06.2009, 14:59 Uhr ...Die gesamten öffentlichen Finanzhilfen summieren sich bislang auf rund 180 Mrd. Dollar. Für 2008 hatte der Konzern einen in der US-Geschichte einmaligen Verlust von knapp 100 Mrd. Dollar ausgewiesen...Handelsblatt
Wenn Die AIG für den US Staat zu einer derartigen Belastung wird, könnte letzten Endes doch noch die Insolvenz kommen. Dies könnte dann wie bei Lehman Bros. der Auslöser für einen veritablen Kursrückgang Richtung 5000 beim DJI bedeuten.

Firefox 3.5 ist da

Firefox 3.5 wird erwachsen

Schneller, bunter, privater: Im neuen Firefox stecken Tausende Änderungen und Verbesserungen.

Ab Dienstagnachmittag steht der Web-Browser Firefox 3.5 zum Herunterladen bereit. Mit der neuen Version hat Mozilla gleich drei Versionsnummern übersprungen. Von Vorgänger Firefox 3.1 geht es direkt zu Version 3.5. ... Mehr als 5000 Änderungen und Verbesserungen, sagt der Spiegel

Dow Jones Ind Entwicklung


Nach der V-förmigen Erholung ab 10.3.09 bis 27.3 ging es dann etwas langsamer aber stetig aufwärts bis knapp unter die 200 GD Linie.
Der DJI könnte aktuell eine S-K-S Formation ausbilden.
Wenn die Kurse nicht mehr über 8600 gehen und dann die Unterstützung um 8250 bricht, dann sind Kurse bis 7700 hochwahrscheinlich.

Ein etwas weinger wahrscheinliches Szenario wäre ein Doppeltop bei 8800 und Rückkehr zur Unterstützung bei 8250.

Interessant ist, dass eine ähnlich Chartsituation beim DAX und beim ATX sind, wobei die beiden letzteren etwa 1-2 Tage nachhinken

Montag, 29. Juni 2009

Notenbanken fehlt Exit-Strategie

Nullzinspolitik kann in Katastrophe führen
29.06.2009 Zentralbanken haben die Leitzinsen gesenkt und unbegrenzt Liquidität in das Finanzsystem gepumpt. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich fürchtet, dass die Institute das zu spät rückgängig machen - und eine gewaltige Inflation heraufbeschwören....
"Das Timing und die politische Dimension einer geldpolitischen Verschärfung werden aller Voraussicht nach schwierig sein. Die Notenbanken neigen dazu, spät dran zu sein. Sie fürchten meistens, dass der Rückzug aus der Niedrigzinspolitik vorzeitig und zu heftig ausfallen könnte", sagt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)....Die größte Gefahr eines zu späten Rückzugs sei Inflation. "Die große und durchaus nachvollziehbare Sorge lautet, dass die dramatische Lockerung der Geldpolitik zu einem Wachstum der Geldmenge und Kreditaggregate führt....FTD

1,0 Eur bald 1,20 USD?

Devisenexperten rechnen mit einem Dollar-Kursanstieg im zweiten Halbjahr.
29.06.2009 Wie Bloomberg-Daten zeigen, sind unter den Dollar- Optimisten auch jene Fachleute von CIBC World Markets Plc, Deutsche Bank AG, Bank of America Corp. und Wells Fargo & Co. die zu Jahresanfang die grösste Treffsicherheit für den Dollar- Euro Kurs zum Ende des zweiten Quartals bewiesen haben.
Nun prognostiziert die Deutsche Bank einen Anstieg um 17,1 Prozent auf 1,20 Dollar je Euro bis Jahresende 2009, was der größten Aufwertung des USD seit 1981 gleich kommen würde. Der Grund wird darin vermutet, dass die USWirtschaft in der Erhloung uas der Krise dem Euroraum um 2 Quartale voraus ist.

Copper is back again

Sambias Kupfergürtel wird wieder kräftiger wachsen
Ausbau von Förderkapazitäten und Verzicht auf Schliessungen
29.06.2009 Sambia ist der bedeutendste Kupferproduzent Afrikas und der Kupfersektor der grösste Wirtschaftszweig und Arbeitgeber des Landes. Zwei Drittel der Exporte kommen aus dem Kupfergeschäft.
Bergbaukonzern investieren im sambischen Kupfergürtel Milliardensummen. Auch chinesische Unternehmen engagieren sich zunehmend dort, um in der Rohstoffversorgung unabhängiger zu werden. ...
  • Vedanta Resources gehört, investiert 800 Mio. $....
  • China Nonferrous Metal Mining Corporation (CNMC) investiert 400 Mio. $
  • First Quantum Minerals will neuen Tagebau im Distrikt Mkushi zusätzlich zu den beisherigen Betriebsstätten Bwana Mkubwa in Ndola erschließen.
Durch die Reprivatisierung stieg die Produktion im vergangenen Jahrzehnt wieder – von 296 000 t im Jahr 2001 auf 570 000 t im vergangenen Jahr.
Experten erwarten in der Zukunft eine Jahresförderung in Sambia von bis zu 1 Mio. t.

Sonntag, 28. Juni 2009

5 Megatrends

«Wir analysieren einen Blumenstrauss an Entwicklungen: Kräfte, welche die Werte der Menschen und die Ökonomie verändern – und zwar langfristig»,
sagt Horx. Das sind Megatrends, die als Erstes über einen Zeitraum von 50 bis 60 Jahren eine Bedeutung haben müssen. Zweitens ist ein Megatrend kein Branchentrend, sondern er muss in allen menschlichen Lebensbereichen zum Tragen kommen, und das global. Und drittens muss ein Megatrend «rückschlagsicher» sein.
Er verträgt auch temporäre Umkehrungen und Richtungsänderungen.

1. Super-Megatrend Globalisierung
«Der grösste Megatrend ist die Globalisierung», sagt Horx und schaut zurück. «Denn nur wer die Vergangenheit genau analysiert, kann Trends erkennen», meint der Zukunftsforscher. Und der Blick ins vergangene Jahrhundert zeigt eine tiefe Lebenserwartung, hohe Kindersterblichkeit, kleine Einkommen und Armut. Nun zeige sich, dass die Globalisierung erstens ein langer Prozess und zweitens eine Erfolgsgeschichte des Planeten sei.



2. Mehr Menschen im Wohlstand
Horx spricht von China: 1980 lebte dort noch keine Mittelklasse, jetzt entstehe eine gewaltige Mittelschicht mit 500 Millionen Menschen. Dass die Menschen immer ärmer werden, hält Horx deshalb für ein Gerücht. Auf der Erde entstehe eine neue globale Mittelschicht und die Prozentzahl der Armen werde immer kleiner. Die Prognose für 2035 lautet: 100 Millionen Millionäre, 4,4 Milliarden Wohlständige, 2,9 Milliarden Arme. Die einen freuen sich über das Marktpotenzial, die anderen sehen nur das Ressourcenproblem. «Das ist die grosse Herausforderung des 21. Jahrhunderts», sagt Horx.
Der Deutsche strahlt Zuversicht aus. «Die Bevölkerungsexplosion wird gestoppt. Bei neun Milliarden Menschen werden wir den Zenit erreicht haben. So viele Menschen können wir ernähren, so viel Mobilität ertragen wir.»


3. Frauen und Ältere blühen auf
Dass die Erdbevölkerung nicht ins Unendliche wächst, hat nach den Forschungen des Zukunftsinstituts mit einem anderen der fünf Megatrends zu tun, welcher unsere Zukunft massgeblich prägen werde: den Frauen. Ihr Einfluss werde deutlich steigen, weil sie immer besseren Zugang zur Bildung hätten. In der EU sind die jungen Frauen heute bereits besser ausgebildet als die Männer – in der Schweiz noch nicht, aber der Trend gehe auch dorthin.
Weil die Frauen sozial besser gestellt seien, verkleinere sich global die Geburtenrate. Der Megatrend Frauen führe zu steigender Produktivität, höherer Lebenszufriedenheit, schnellerem Strukturwandel. Ob ein stärkerer Einfluss der Frauen in den letzten zehn Jahren die Bankenkrise hätte verhindern können, kann Horx nicht sagen. Indes: «Frauen haben aber ein anderes Verhältnis zu Geld und investieren längerfristig.»
Geprägt wird die Gesellschaft nach Horx zudem durch den Megatrend Down-Aging (etwa: jugendlicheres Altern). Die durchschnittliche Lebenserwartung in Europa lag vor 100 Jahren bei 43 Jahren, sie wird im Laufe dieses Jahrhunderts auf über 90 Jahre steigen. Vor Vergreisung und Überalterung werde fälschlicherweise gewarnt. «Denn die jüngsten Gesellschaften sind nicht die wohlhabendsten und glücklichsten dieser Erde», sagt Horx.



4. Individualität und Wissen
«Die Menschen leben nicht nur länger, sie bleiben auch länger fit.» Die Alterung werde zu einem gestalteten Prozess in einer individualisierten Gesellschaft, dem vierten Megatrend. Dabei verändern sich die Lebensphasen. Die Zeit des Erwachsenwerdens mit einer Experimentierphase werde immer länger. Der Zeitpunkt der Heirat verschiebe sich nach hinten.
Was mit einem weiteren Megatrend zu tun hat, nämlich der Wissensgesellschaft. «Wir werden uns länger bilden müssen. Man wird verschiedene Berufe ausüben, um zu erkennen, was man gerne macht.» Schulen sollten sich deshalb darauf einstellen, die Leidenschaft an den Anfang der Berufskarriere zu stellen. Heute laufe das umgekehrt.
Bedingung für die drei Megatrends Wissensgesellschaft, Individualisierung und Down-Aging sei eine Erhöhung des Bildungsniveaus wie in Finnland. «Wir brauchen Menschentypen mit Selbstkompetenz, emotionaler Intelligenz, Team- und Kritikfähigkeit. Wir müssen eine Könner-Kultur entwickeln. Dazu gehören auch hochgebildete Handwerker.»



5. Latte-Macchiato-Gesellschaft
Diese Megatrends führten zu individualisierten Lebensmustern und zu neuen sozialen Gruppen. Horx zählt auf: die «Communi- Teens» kommunizieren in Netzwerken, die «In-Betweens» leben in einer gewollten flexiblen Unsicherheit, dazu gehören sogenannte Studienverlängerer. Die «Young Globalists» sind die Repräsentanten des Multikulturellen. Ebenfalls im Trend ist die «Latte-Macchiato-Familie», welche die Städte besiedelt: urbane Hedonisten mit Kindern, Beruf und Spass, die trotz dem Nachwuchs nicht in den Grüngürtel ziehen. «Dieser urbane Typ wird dominant werden», sagt Horx.
Dann gibt es die «Super-Daddys», die familienzentrierten Männer, die sofort auf die Forderungen der Frau reagieren, die «Vibs
», Very Important Baby Families, die Spätkinderkrieger, oft mit einem Einzelkind als Ultraprojekt. Noch etwas älter sind die «Tiger-Ladys», die autonomen Powerfrauen, oder die «Silver-Preneure», die glauben, dass jene am frühsten sterben, die zuerst aus dem Berufsleben austreten. Es bleiben noch die «Grey-Hoppers» mit dem Motto «Have fun mit 71» und zum Schluss die «Super-Grannys», welche von den Enkeln jung gehalten werden.

Quelle: Tagesanzeiger

Freitag, 26. Juni 2009

"Gier hat die Krise verursacht"

Das geistliche Oberhaupt des tibetischen Volkes, der Dalai Lama, hat sich erstmals in einem deutschen Medium zu den Ursachen der weltweiten Wirtschaftskrise geäußert. Er fordert neue Werte für die Ökonomie und hofft, dass sich die Marktwirtschaft ändert und mehr globale Verantwortung übernimmt.

26.06.2009 ....Die entscheidende Frage sei, wie das Geld verteilt werde - für die Befriedigung der Gier von einigen wenigen Menschen oder im Sinne der globalen Verantwortung für den Lebensstandard der armen Menschen, die Bildung der Kinder und das Gesundheitssystem: "Dafür benötigen wir nun einmal Geld, aber nicht für ein luxuriöses Leben.".....mehr im Manager Magazin-->

Lokführer der Weltwirtschaft

Die Erholung kommt aus den Schwellenländern – und gibt ihnen neue Verantwortung
25. Juni 2009, 19:52 ...vor allem in Afrika, drohen die Aussichten noch lange düster zu bleiben. Die ärmsten Regionen haben die Krise am stärksten zu spüren bekommen, Sie sind von Auslandskapital abhängig, das jetzt ausbleibt, sie leiden unter fallenden Rohstoffpreisen, und sie haben keine Mittel für Konjunkturprogramme....Das Wachstum geht laut OECD_vor allem von den Schwellenländern aus - Indien, Brasilien und China scheinen die Krise viel rascher zu überwinden als die Industriestaaten.....das bedeutet eine Verlagerung der ökonomischen Kräfteverhältnisse... Russland ist nicht mit von der Partie.....mehr im Standard -->

Donnerstag, 25. Juni 2009

Toyota fürchtet weitere Krisenjahre

Die Aussichten für den Autobauer sind düster:
25.06.2009 Nachdem die Japaner im März den ersten Verlust in der 70-jährigen Firmengeschichte verbuchen mussten, rechnet der neue Konzernchef mit zwei weiteren schwierigen Jahren. Hoffnung auf schwarze Zahlen macht nur der Heimatmarkt....Nach dem Rekordverlust rechnet der Branchenprimus auch im laufenden Geschäftsjahr mit einem operativen Verlust von 6,4 Mrd. Euro. "Wir wollen alles Mögliche tun, um ein drittes Verlustjahr in Folge zu vermeiden", sagte Toyoda...mehr in FTD-->

Goldman Sachs: Bank oder Marktmanipulator

Goldman Sachs eine der größten Investmentbanken der Welt hat einen eigenwilligen Status.
Es ranken Gerüchte und Mythen um diese Bank. Leider negative. Im nachfolgenden E-Paper (re oben: "toggle to full screeen") ist eine Sicht der Dinge dargestellt.

Quelle: Taibbi-Goldman-Sachs

Status of the very Rich


13th World Wealth Report- Rich people stay rich, but on a much lower level
<<-- please click on charts to enlarge

Summary:
  • State of the World’s Wealth: High Net Worth (HNW) population and wealth shrink below 2005 levels. The wealth of High Net Worth Individuals (HNWIs) drops 19.5% to $32.8 trillion and the world’s HNW population now stands at 8.6 million
  • Regional and Country Trends: HNWI populations remain concentrated in North America, Asia and Europe with the U.S., Japan and Germany accounting for 54% of the world’ HNWI population in 2008.
  • Asset Allocations: HNWIs sought refuge in cash, fixed income and domestic investments to reduce their exposure to equities across the globe.
  • Spotlight: While Advisors are mostly aligned with the basic needs of clients, there are several priorities that advisors significantly underestimate. These are considered “Strategic Levers” which can affect and improve client retention and attrition.Risk Management: 73% of HNWIs surveyed said strong risk management and due diligence capabilities were an important factor in their decision to remain with their Wealth Management firm in 2008.
  • Investments of Passion: Luxury collectibles remained the primary HNWI passion investment while the recession took a toll on philanthropy. Lifestyle spending rose on health and wellness but dropped on luxury travel.





State of the World’s Wealth

At the end of 2008, the world’s population of high net worth individuals (HNWIs) was down 14.9% from the year before, while their wealth had dropped 19.5%. The unprecedented declines wiped out two robust years of growth in 2006 and 2007, reducing both the HNWI population and its wealth to below levels seen at the close of 2005.



Dole Fruit Company: $2 Billion verdict

Dole Uses Judge Attack in Banana Case to Undo $2 Billion Awards

June 24 (Bloomberg) -- Dole Food Co. is using a California judge’s finding of a conspiracy hatched by plaintiff’s lawyers and Nicaraguan courts to fend off $2 billion in verdicts against the fruit producer and other U.S. firms for pesticide poisoning. ...more deatils at Bloomberg-->

Sinopec Buys Addax, Gains Reserves in Iraq, Africa

June 25 (Bloomberg) -- China Petrochemical Corp., the nation’s second-biggest oil company, will gain reserves in Iraq’s Kurdistan and West Africa upon completing its C$8.3 billion ($7.2 billion) purchase of Addax Petroleum Corp..
..more details at Bloomberg--->

Mittwoch, 24. Juni 2009

Monsanto: Unkrautvernichter ROUNDUP kann menschliche Zellen vernichten


Weed-Whacking Herbicide Proves Deadly to Human Cells

Used in gardens, farms, and parks around the world, the weed killer Roundup contains an ingredient that can suffocate human cells in a laboratory, researchers say

June 23, 2009 | By Crystal Gammon and Environmental Health News -->

Used in yards, farms and parks throughout the world, Roundup has long been a top-selling weed killer. But now researchers have found that one of Roundup’s inert ingredients can kill human cells, particularly embryonic, placental and umbilical cord cells.

The new findings intensify a debate about so-called “inerts” — the solvents, preservatives, surfactants and other substances that manufacturers add to pesticides. Nearly 4,000 inert ingredients are approved for use by the U.S. Environmental Protection Agency.

Glyphosate, Roundup’s active ingredient, is the most widely used herbicide in the United States. About 100 million pounds are applied to U.S. farms and lawns every year, according to the EPA.

Until now, most health studies have focused on the safety of glyphosate, rather than the mixture of ingredients found in Roundup. But in the new study, scientists found that Roundup’s inert ingredients amplified the toxic effect on human cells—even at concentrations much more diluted than those used on farms and lawns.

One specific inert ingredient, polyethoxylated tallowamine, or POEA, was more deadly to human embryonic, placental and umbilical cord cells than the herbicide itself – a finding the researchers call “astonishing.”

“This clearly confirms that the [inert ingredients] in Roundup formulations are not inert,” wrote the study authors from France’s University of Caen. “Moreover, the proprietary mixtures available on the market could cause cell damage and even death [at the] residual levels” found on Roundup-treated crops, such as soybeans, alfalfa and corn, or lawns and gardens.

The research team suspects that Roundup might cause pregnancy problems by interfering with hormone production, possibly leading to abnormal fetal development, low birth weights or miscarriages.

Monsanto, Roundup’s manufacturer, contends that the methods used in the study don’t reflect realistic conditions and that their product, which has been sold since the 1970s, is safe when used as directed. Hundreds of studies over the past 35 years have addressed the safety of glyphosate.

“Roundup has one of the most extensive human health safety and environmental data packages of any pesticide that’s out there,” said Monsanto spokesman John Combest. “It’s used in public parks, it’s used to protect schools. There’s been a great deal of study on Roundup, and we’re very proud of its performance.”

The EPA considers glyphosate to have low toxicity when used at the recommended doses.

“Risk estimates for glyphosate were well below the level of concern,” said EPA spokesman Dale Kemery. The EPA classifies glyphosate as a Group E chemical, which means there is strong evidence that it does not cause cancer in humans.

In addition, the EPA and the U.S. Department of Agriculture both recognize POEA as an inert ingredient. Derived from animal fat, POEA is allowed in products certified organic by the USDA. The EPA has concluded that it is not dangerous to public health or the environment.

The French team, led by Gilles-Eric Seralini, a University of Caen molecular biologist, said its results highlight the need for health agencies to reconsider the safety of Roundup.

“The authorizations for using these Roundup herbicides must now clearly be revised since their toxic effects depend on, and are multiplied by, other compounds used in the mixtures,” Seralini’s team wrote.

Controversy about the safety of the weed killer recently erupted in Argentina, one of the world’s largest exporters of soy.

Last month, an environmental group petitioned Argentina’s Supreme Court, seeking a temporary ban on glyphosate use after an Argentine scientist and local activists reported a high incidence of birth defects and cancers in people living near crop-spraying areas. Scientists there also linked genetic malformations in amphibians to glysophate. In addition, last year in Sweden, a scientific team found that exposure is a risk factor for people developing non-Hodgkin lymphoma.

Inert ingredients are often less scrutinized than active pest-killing ingredients. Since specific herbicide formulations are protected as trade secrets, manufacturers aren’t required to publicly disclose them. Although Monsanto is the largest manufacturer of glyphosate-based herbicides, several other manufacturers sell similar herbicides with different inert ingredients.

The term “inert ingredient” is often misleading, according to Caroline Cox, research director of the Center for Environmental Health, an Oakland-based environmental organization. Federal law classifies all pesticide ingredients that don’t harm pests as “inert,” she said. Inert compounds, therefore, aren’t necessarily biologically or toxicologically harmless – they simply don’t kill insects or weeds.

Kemery said the EPA takes into account the inert ingredients and how the product is used, whenever a pesticide is approved for use. The aim, he said, is to ensure that “if the product is used according to labeled directions, both people’s health and the environment will not be harmed.” One label requirement for Roundup is that it should not be used in or near freshwater to protect amphibians and other wildlife.

But some inert ingredients have been found to potentially affect human health. Many amplify the effects of active ingredients by helping them penetrate clothing, protective equipment and cell membranes, or by increasing their toxicity. For example, a Croatian team recently found that an herbicide formulation containing atrazine caused DNA damage, which can lead to cancer, while atrazine alone did not.

POEA was recognized as a common inert ingredient in herbicides in the 1980s, when researchers linked it to a group of poisonings in Japan. Doctors there examined patients who drank Roundup, either intentionally or accidentally, and determined that their sicknesses and deaths were due to POEA, not glyphosate.

POEA is a surfactant, or detergent, derived from animal fat. It is added to Roundup and other herbicides to help them penetrate plants’ surfaces, making the weed killer more effective.

“POEA helps glyphosate interact with the surfaces of plant cells,” explained Negin Martin, a scientist at the National Institute of Environmental Health Sciences in North Carolina, who was not involved in the study. POEA lowers water’s surface tension–the property that makes water form droplets on most surfaces–which helps glyphosate disperse and penetrate the waxy surface of a plant.

In the French study, researchers tested four different Roundup formulations, all containing POEA and glyphosate at concentrations below the recommended lawn and agricultural dose. They also tested POEA and glyphosate separately to determine which caused more damage to embryonic, placental and umbilical cord cells.

Glyphosate, POEA and all four Roundup formulations damaged all three cell types. Umbilical cord cells were especially sensitive to POEA. Glyphosate became more harmful when combined with POEA, and POEA alone was more deadly to cells than glyphosate. The research appears in the January issue of the journal Chemical Research in Toxicology.

By using embryonic and placental cell lines, which multiply and respond to chemicals rapidly, and fresh umbilical cord cells, Seralini’s team was able to determine how the chemicals combine to damage cells.

The two ingredients work together to “limit breathing of the cells, stress them and drive them towards a suicide,” Seralini said.

The research was funded in part by France’s Committee for Research and Independent Information on Genetic Engineering, a scientific committee that investigates risks associated with genetically modified organisms. One of Roundup’s primary uses is on crops that are genetically engineered to be resistant to glyphosate.

Monsanto scientists argue that cells in Seralini’s study were exposed to unnaturally high levels of the chemicals. “It’s very unlike anything you’d see in real-world exposure. People’s cells are not bathed in these things,” said Donna Farmer, another toxicologist at Monsanto.

Seralini’s team, however, did study multiple concentrations of Roundup. These ranged from the typical agricultural or lawn dose down to concentrations 100,000 times more dilute than the products sold on shelves. The researchers saw cell damage at all concentrations.

Monsanto scientists also question the French team’s use of laboratory cell lines.

“These are just not very good models of a whole organism, like a human being,” said Dan Goldstein, a toxicologist with Monsanto.

Goldstein said humans have protective mechanisms that resist substances in the environment, such as skin and the lining of the gastrointestinal tract, which constantly renew themselves. “Those phenomena just don’t happen with isolated cells in a Petri dish.”

But Cox, who studies pesticides and their inert ingredients at the Oakland environmental group, says lab experiments like these are important in determining whether a chemical is safe.

“We would never consider it ethical to test these products on people, so we’re obliged to look at their effects on other species and in other systems,” she said. “There’s really no way around that.”

Seralini said the cells used in the study are widely accepted in toxicology as good models for studying the toxicity of chemicals.

“The fact is that 90 percent of labs studying mechanisms of toxicity or physiology use cell lines,” he said.

Most research has examined glyphosate alone, rather than combined with Roundup’s inert ingredients. Researchers who have studied Roundup formulations have drawn conclusions similar to the Seralini group’s. For example, in 2005, University of Pittsburg ecologists added Roundup at the manufacturer’s recommended dose to ponds filled with frog and toad tadpoles. When they returned two weeks later, they found that 50 to 100 percent of the populations of several species of tadpoles had been killed.

A group of over 250 environmental, health and labor organizations has petitioned the EPA to change requirements for identifying pesticides’ inert ingredients. The agency’s decision is due this fall.

“It would be a big step for the agency to take,” said Cox. “But it’s one they definitely should.”

The groups claim that the laws allowing manufacturers to keep inert ingredients secret from competitors are essentially unnecessary. Companies can determine a competitor’s inert ingredients through routine lab analyses, said Cox.

“The proprietary protection laws really only keep information from the public,” she said.

This article originally ran at Environmental Health News, a news source published by Environmental Health Sciences, a nonprofit media company.

---------------------

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Marie-Monique Robin am 11. März 2008, als Arte ihren Dokumentarfilm „Monsanto - mit Gift und Genen“ ausstrahlte.

Dieser behandelt die Skandale des weltgrößten Gentechnik-Konzerns Monsanto.

Marie-Monique Robin: ....Studie der Universität Caen zeigt, dass Rückstände von Roundup, die bei den meisten auf dem Markt befindlichen Gentech-Lebensmittel und Gentech-Futtermitteln nachweisbar sind, bei menschlichen Zellen schädlich und sogar tödlich wirken können – selbst bei sehr niedrigen Mengen.

Trotz einer 100.000-fachen Verdünnung führte der Einsatz zu einem völligen Zellsterben innerhalb von 24 Stunden, er blockierte die Zellatmung und verursachte DNS-Schäden.[3] Das europäische Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen berücksichtigt derartige Risiken nicht.


Japans Export bricht drastisch ein

Absturz in Japan: Die Ausfuhren sind im Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 40 Prozent eingebrochen.

24.6.2009 Die Handelsbilanz der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verschlechterte sich dadurch deutlich. Die Börse blieb trotzdem gelassen - der Nikkei schloss leicht im Plus....dennoch sind die Ausfuhren deutlich größer als die Einfuhren. Doch der Handelsbilanzüberschuss verringerte sich im Mai im Jahresvergleich um rund 12 Prozent auf rund 300 Milliarden Yen (rund 2,2 Milliarden Euro)...mehr im Spiegel-->

Elektroautos - von 0 auf 100

Die Milliarden aus den US-Fördertöpfen könnte die technologische Wende im Automarkt einläuten.

Sie könnten aber auch zum ökologischen GAU führen.

24.6.2009 ...US-Präsident Barack Obama will den Autoherstellern Ford, Nissan und Tesla 25 Milliarden USD Kredite für ihre Elektroauto-Fabriken spendieren....Marktstudien legen nahe, dass Elektroautos ohne massive Subventionen noch in Jahrzehnten nicht wettbewerbsfähig sind. Schuld daran ist neben der teuren Entwicklung von Batterien mit höherer Reichweite auch das fehlende Netz aus Aufladestationen .....Der GAU: Amerika produziert in Zukunft statt Spritschluckern teure und ineffiziente Elektrizitätsfresser - wobei der Strom in Kohle- oder Atomkraftwerken produziert wird!!..mehr in FTD-->

US-Bonität "AAA" nicht in Gefahr

.

Das dreifache "A" ist die beste Bewertung, die ein Staat erhalten kann. Gefährdet wäre diese Bewertung jedoch, sollte der US-Dollar nicht mehr Leitwährung sein.


24.06.2009 | 08:40 | (DiePresse.com) Die Ratingagentur Moody's sieht die Top-Bonitätsnote der USA nicht in Gefahr. .... Moody's bewertet den Ausblick für das US-Rating mit stabil, was bedeutet, dass die Agentur in den nächsten 18 Monaten nicht mit einer Änderung der Note rechnet....mehr in die Presse-->
-------
In wie weit durch externe Intervention (aus Finanz- und/oder US-Regierungskreisen) bei Moody's das "Noch- Flaggschiff der Weltwirtschaft" vor einem blamablen Gesichtsverlust bewahrt wurde, bleibt vermutlich ein Geheimnis.
Ein Herabsetung auf AA+, die nächst niedrigere Stufe hätte weitreichende Folgen, wie z.B die Erhöhung der Zinskosten für die ausgegeben Staatanleihen, sowie einen zusätzlichen Abwertungsschub für die USD-Währung .
Die höheren Zinskosten für die Staatsschulden bedeuten automatisch eine weitere Zunahme der Staatschulden, die ohnehin schon jenseits von "gut und böse" sind.

Dienstag, 23. Juni 2009

Dow Jones Ind - Entwicklung


der DJI ist nach einer kräftigen Erholung seit Anfang März 09 bis an die 200 Tages GD Linie herangekommen, aber vorerst daran gescheitert,
Momentan sieht es so aus als würde die nächste Unterstützung bei 8200 oder dann bei 8000 getestet,
Ausblick:
eine heutige Erholung ist heute durchaus möglich, tendenziell gehts runter
fällt der DJI unter 7800, dann ist das Ziel cirka 6500 sehr wahrscheinlich

Zink Preisentwicklung


So wie die meisten Rohstoffe ist auch Zink in den letzten Monaten gestiegen, trotz der eingebrochenen Wirtschaft. Zink wird ua zum verzinken von Stahlteilen im Anlagenbau verwendet. Diese Umsätze sind stark eingebrochen.

Ausblick:
Vermutlich wird Zink bis auf 0.65 oder 0.60 USD/lb zurückommen, mal sehen ob die roten Unterstützungen halten.

Ölpreis Entwicklung


Der Rohölpreis hat den Aufwärtstrend seit 1.Mai 09 nach unten verlassen und durchbricht zusätzlich die 200 Tages Linie nach unten.
Ausblick:
Vermutlich wird Crude Oil bis ca 61 USD/b fallen . Dann wird sich entscheiden ob der Aufwärtstrend seit 17.2.09 als Unterstützungslinie hält.

globale Trends im Einkauf

Die Studie "Purchasing Excellence" von Roland Berger Consultion zeigt globale Trends im Einkauf - mehr als jedes zweite Unternehmen
reduziert in der Krise massiv die Zahl der Lieferanten
- Umfrage unter Top-Managern von mehr als 500 Unternehmen aus allen wesentlichen Branchen weltweit, Telefoninterviews,
vertiefende Fokusinterviews sowie umfangreiche Sekundärrecherche
- Best Practice-Beispiele für alle Handlungsfelder des Einkaufs sowie konkrete Kennzahlen: 14 Prozent der Unternehmen erreichen
"Purchasing Excellence"
- Top-Performer reduzieren ihre Lieferantenanzahl signifikant
- Zusammenarbeit mit wenigen strategischen Partnern
- Automobilbranche und Handel schneiden weltweit in allen Feldernam besten ab
- Wandel des Einkaufs hin zum voll akzeptierten Geschäftspartner
- verstärkte Akzeptanz bei anderen Funktionen wie Entwicklung oder Vertrieb

An der dritten globalen Studie von Roland Berger Strategy Consultants zu Trends und Kennzahlen im Einkauf von Produktions- und
Nicht-Produktionsmaterial sowie Dienstleistungen haben Top-Manager von mehr als 500 Unternehmen aus 14 Ländern und 17 Branchen
teilgenommen. Die Untersuchung liefert Erkenntnisse zu den wesentlichen Einkaufstrends sowie zu den wichtigsten Kennzahlen in
Einkauf und Beschaffung.
In diesem Jahr lag ein Fokus auf den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Bei den Einkaufszielen
ist wegen des herrschenden Ergebnisdrucks eine neue Konzentration auf Kostenziele zu beobachten, die Beschaffungsmärkte haben sich von
Verkäufermärkten hin zu Einkäufermärkten entwickelt.
Top-Unternehmen managen in unsicheren Zeiten das Risiko der Lieferantenbasis zunehmend aktiv. Top-Einkaufs-Abteilungen agieren außerdem auf Augenhöhe mit internen Kunden und Lieferanten und konzentrieren sich
auf strategische Partnerschaften mit wenigen ausgewählten Lieferanten. Unternehmen, die Purchasing Excellence, also einen
optimale Einkaufsorganisation erreichen, setzen auf zentrale Koordinationsmechanismen wie den "Lead Buying Ansatz". Dabei werden
Lead Buyer mit gebündelter Einkaufsverantwortung je Warengruppe über Standorte und Länder hinweg definiert.

"Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich massiv auf Einkauf und Beschaffung weltweit aus", sagt Roland Schwientek,
Partner im Kompetenzzentrum Operations Strategy bei Roland Berger Strategy Consultants. "Der auffälligste Trend ist, dass Kostenziele
im Einkauf wieder ganz klar oberste Priorität haben. Die Beschaffungsmärkte der letzten Jahre haben sich zu Einkäufermärkten
gewandelt - derzeit herrscht eine Bonanzastimmung in der Beschaffung."

Purchasing Excellence - Was die Besten richtig machen

Die Studie belegt eindeutig: Die erfolgreichsten Einkaufsabteilungen agieren auf Augenhöhe mit internen Kunden und
Lieferanten. "Hier hat ein Wandel stattgefunden hin zum voll akzeptierten Geschäftspartner - sowohl intern als auch extern", sagt
Schwientek. Unternehmen, die Purchasing Excellence erreichen, also eine optimale Organisation ihres Einkaufs, räumen dieser Funktion in
der Regel Vorstands- oder Geschäftsführungsrang ein. "Je konsequenter und früher der Einkauf in die gesamte Wertschöpfungskette eingebunden
wird, desto positiver wirkt er sich auf das gesamte Unternehmen aus."Besonders erfolgreich schneiden die Einkaufsabteilungen in
Automobilindustrie und Handel ab.

Die besten Unternehmen reduzieren zudem die Zahl ihrer Lieferanten deutlich und konzentrieren sich außerdem auf strategische
Partnerschaften mit wenigen ausgewählten Lieferanten. "Dahinter steckt der Gedanke, gerade in unsicheren Zeiten die eigene
Lieferkette nachhaltig abzusichern", sagt Schwientek. "Fällt nur ein Schlüssel-Lieferant aus, kann das immerhin die ganze Produktion
lahmlegen."

Erfolg durch Nachverhandlung und zentrale Koordination

Die meisten Unternehmen setzen nach wie vor auf kaufmännische Hebel wie etwa die Nachverhandlung von Preisen und Konditionen
bereits abgeschlossener Verträge, hauptsächlich, um kurzfristige Erfolge zu erzielen. So haben rund zwei Drittel der Studienteilnehmer
laufende Verträge auf eine neue Grundlage gestellt. Die Zahlungsziele sind dadurch beispielsweise von durchschnittlich 38 Tagen auf 56 Tage
gestiegen. Top-Unternehmen nutzen daneben zunehmend weitere Möglichkeiten der technischen Optimierung, Prozessoptimierung sowie
der Verbrauchssteuerung, zum Beispiel durch die Anpassung von Reiserichtlinien. Die Organisationskonzepte im Einkauf haben sich
weiterentwickelt: So zeigt die Studie einen Trend zu zentraleren Koordinationsmechanismen. "Der Lead Buying Ansatz ist dabei das am
häufigsten eingesetzte Konzept", sagt Schwientek. Dabei bestimmt das Unternehmen für jede Warengruppe Einkäufer mit gebündelter
Einkaufsverantwortung über Standorte und Länder hinweg, so genannte Lead Buyer oder Mandatseinkäufer.

Ein weiterer Trend, der sich allerdings im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise leicht abgeschwächt hat, besteht darin, nachhaltiges
Wirtschaften der Lieferanten zunehmend zu honorieren. Top-Performer integrieren Green- und Leantech Ziele, also etwa
Umweltschutzstandards oder soziale Mindestanforderungen in die Zielvereinbarungen mit ihren Lieferanten (über so genannte external
Balanced Score Cards).

Die Professionalisierung des Einkaufs spiegelt sich nicht nur in den eingesetzten Instrumenten und Systemen wider, sondern zunehmend
auch in der Qualifikation der Mitarbeiter. So ist der Anteil der Mitarbeiter im Einkauf mit akademischer Ausbildung sowie technischem
Hintergrund unter den Top-Performern weiter von 17 auf 25 Prozent gestiegen, das heißt mittlerweile hat jeder vierte im Einkauf
Beschäftigte einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Der Technikeranteil stieg innerhalb von nur drei Jahren von 14 auf 29
Prozent.

Quelle: www.rolandberger.com

Xstrata - Anglo American ??

Warum mischt sich der größte Rohwarenhändler Glencore ein?

In der Bergbauindustrie werden die Fäden von Zug aus gezogen

23. Juni 2009, Neue Zürcher Zeitung Bis die in Zug domizilierte Xstrata und der südafrikanische Konkurrent Anglo American gemeinsame Sache machen und hinter der australischen BHP Billiton und der brasilianischen Vale zur drittgrössten Minengesellschaft der Welt avancieren, werden noch einige Hindernisse zu überwinden sein...die Südafrikaner AA, die sich bisher vehement gegen ausländische Einflüsse wehrten...eine Fusion steht und fällt jedoch mit den Interessen des in Baar bei Zug ansässigen grössten Rohwarenhändlers, Glencore International der 35% an Xstrata hält.. mehr in NZZ-->

Companies at Greatest Risk of Defaulting

.
Moody's Investors Service is launching a list called the "Bottom Rung," which details 283 companies that are at risk of defaulting on their debt.

Below are the 30 largest companies on the list, based on rated debt.

























With 283 companies, the list holds nearly every sector of the economy. The dominant industries on this at-risk list include much of the U.S. auto industry, the casino sector, and many retail chains, newspapers and broadcast-TV and radio-station networks. Energy firms, airlines and restaurant chains appear often. more details WSJ-->

Montag, 22. Juni 2009

Marc Faber: Interview to US-Hyperinflation

Seit 1913 (Gründung der FED) hat der USD 95% seines Wertes verloren....
die nächsten 100% werden lt. Faber viel schneller verloren sein ...
Start des Interview mit CNBC -->

.

Sonntag, 21. Juni 2009

Dubai: Exodus

Es ist Krise in der Zukunftsstadt, die globalen Glücksritter verlassen das Land in Scharen.

Es kam wie es kommen mußte, die wenigsten wollten es glauben. Zusehr war der Glaube an den Reichtum der Petro-Dollar-Jünger verinnerlicht, als dass man klar denken konnte. Wer braucht sovile m² Büroflächen, wer soll in so vielen Immobilien (Palm1,2,3,4,...) dauerhaft wohnen usw...-->

Nakheel ist jene Firma, die Dubais wahnwitzigste Projekte verantwortet: die drei «Palm Islands» vor der Küste (Weiterbau verschoben); den geplanten, über einen Kilometer hohen «Nakheel Tower» (vorläufig abgesagt); die einer Weltkarte nachempfundene künstliche Inselgruppe «The World» (gestoppt). Ein irischer Investor namens John O’Dolan, der mit seinen Partnern für knapp 40 Millionen Dollar die Insel «Ireland» aus «The World» gekauft hatte, hat sich im März das Leben genommen....

Dubai, auf Pump gebaut, ist abhängig vom globalen Kapitalfluss, von immer neuen Krediten für immer neue Hotel-, Geschäfts- und Wohnkomplexe, abhängig von jenem sich bis vor Kurzem in schwindelerregendem Tempo drehenden Kreislauf aus Investitionen, Renditen und Schulden. Gestern war Glaube, Gier und Hoffnung. Heute ist Krise. Blase geplatzt. Dumm gelaufen. Dubai, Megalopolis am Golf, Hauptstadt der globalisierten Welt, macht Pause.....

Die Preise für Wohneigentum sind in Dubai in diesem Jahr um 40 Prozent eingebrochen. «Gut so», sagt James, denn was hier zuvor passiert ist, sei der blanke Wahnsinn, unvorstellbar, vollkommen lächerlich. «Die Leute kauften Häuser, die erst auf dem Plan existierten, und verkauften sie eine Woche später zum doppelten Preis.» Virtuelle Immobilien wurden zu Spekulationsobjekten..

.....es werde ein paar Verzögerungen geben, etwa beim im Bau befindlichen «Dubai World Central Al Maktoum International Airport», dem auf 140 Quadratkilometer angelegten, künftig grössten Flughafen der Welt....mehr dazu in Das Magazin -->

Alte Muster in den USA und China vermeiden

sagt Kenneth Rogoff - China erwirtschaftet weiterhin einen gigantischen Handelsüberschuss, und die USA geben weiterhin Geld aus, das sie sich leihen

19. Juni 2009, 17:31 Während sich die globale Wirtschaft stabilisiert, wächst die Gefahr, dass die USA und China wieder in die Muster der Zeit vor der Krise abgleiten. China erwirtschaftet weiterhin einen gigantischen Handelsüberschuss, und die USA geben weiterhin Geld aus, das sie sich leihen....Wirkungslose Reformen....mehr im Standard-->

Comeback der Hypothekenzocker

Das Ringelspiel dreht sich weiter: Der Ex-Chef steht vor Gericht, die Kumpane gewinnen aus faulen Krediten.
21. Juni 2009, 17:23 Während Amerika einige Verantwortliche der Immobilienkrise zur Rechenschaft zieht, fallen andere straflos wieder auf die Füße...PennyMac (der name klingt ähnlich der FreddieMac - die nun 100% verstaatlichetn US-Hypotheken Bank)..PennyMac kauft faule Kredite auf, die die US-Regierung von den gescheiterten Banken übernommen hat, und zahlt dafür nur einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes... die Kreditschuldner zahlen nunmehr einen wesentlich geringeren Zinsenbetrag (auf Kosten der US-Steuerzahler und jener die US-Schatzanleihen kaufen)....Die Eigner sind ehemalige Weggefährten des inhaftierten Countrywide Chefs Angelo Mozilo, .....PennyMac-Chef Stanford Kurland. Die einstige Nummer zwei bei Countrywide...."Diese Leute profitieren von der Krise, die sie selber angezettelt haben"...Washington bekomme gerade einmal 60 Cent von jedem Dollar, den die PennyMac von den Schuldnern eintreibt, weiß Lipton: "Ein gewaltiges Verlustgeschäft für die Regierung und die Steuerzahler."..mehr im Standard-->

Pimco-Chef erwartet heftige Kurseinbrüche

El-Erian: Wir sind wie Passagiere in einem Flugzeug, das durch einen schweren Sturm fliegt. Wir können die Piloten nicht sehen, die Tür zum Cockpit ist geschlossen. Im Geiste erwarten wir, dass sie die Maschine mit traumhafter Sicherheit landen werden. Wenn man aber die Tür aufmachen würde, wären wir entsetzt von dem, was wir sehen: Die Piloten hämmern auf ihren Instrumenten herum, weil diese Werte anzeigen, die sie nicht nachvollziehen können. Wie erklärt man sich den Kollaps des deutschen Maschinenbaus? Wie können die chinesischen Exporte um die Hälfte einbrechen? Warum haben US-Unternehmen seit Ende 2007 rund fünf Millionen Stellen gestrichen? Die Piloten schauen ins Handbuch, aber da steht nichts. Wir erleben derzeit eine Politik der Experimente.

Stürzen wir ab?

El-Erian: Keine Frage, das Flugzeug wird an Höhe verlieren, und der Flug wird beschwerlich. Aber ein Absturz ist nicht sehr wahrscheinlich. Früher hatte der Flieger einen einzigen gewaltigen Motor: den US-Verbraucher. Er kaufte auf Kredit ein, was das Zeug hielt. Damit ist es dauerhaft vorbei. Die neue Normalität ist ein Flugzeug mit vielen kleineren Motoren: China, Indien und andere Emerging ­Markets. Die globale Wirtschaft wird langfristig nicht mehr um 5,5 Prozent jährlich wachsen, sondern nur noch um 3,5 Prozent...

Und was erwarten Sie von Asien?

El-Erian: Ironischerweise befinden sich die Emerging Markets in einer besseren Verfassung als die Industrienationen. Bei allen früheren Krisen war es genau umgekehrt. China verfügt über hohe Devisenreserven, einen gesunden Haushalt und eine enorm flexible Wirtschaftspolitik....

mehr in FTD -->

Nobelpreisträger will Firmensteuern abschaffen

Zudem kritisiert er die Pläne Obamas für die Neuordnung der Bankenaufsicht.

21. Juni 2009, 10:10 Uhr Auch mit Deutschland hat sich Phelps beschäftigt. Er ist besorgt über die Arbeitsbedingungen in deutschen Betrieben...Interview in die Welt -->

Rohstoffe: kommt Mega-Fusion?

Xstrata bietet 50 Milliarden € für Konkurrent Anglo American
21.06.2009 | 14:07 Im Bergbau bahnt sich ein Mega-Deal an: Xstrata will den Konkurrenten Anglo American schlucken und legt eine Übernahmeofferte von 50 Milliarden € vor....Der Zeitung zufolge sollen die beiden Großaktionäre und Finanzinvestoren Black Rock und Capital Group Druck auf den im schweizerischen Zug ansässigen Xstrata-Konzern ausgeübt haben.....mehr im Wirtschaftsblatt-->...

Venezuela: Chavez will Ölpreis in die Höhe treiben

Rohölpreis Entwickling - Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat das russische Staatsoberhaupt Dimitri Medwedew in einem Brief gebeten, gemeinsam einen Ölpreis von 100 Dollar anzustreben.

----

Was bedeutet das wirklich?

Vermutlich erwartet Chavez einen weiteren Rückgang der Ölabnahmemengen, welche durch einen höheren Preis/Ballen (Wunsch 100 Usd/b) Venezuelas Einnahmen (93% aller Exporte sind ÖL) stabil halten soll.

Bloß das wird es nicht spielen, denn sinkende Abnahmemenge bedueten in der Regel sinkende Preise.

Chavez versucht mit dem Enteignungsprogramm ausländische Firmen zu verstaatlichen und wird damit Venezuela mittelfristig in den Ruin trieben. Damit sei nicht behauptet, dass die bisherige Form der Rohstoffausbeutung Venezuelas otpimal erfolgte, nur wenn man das Gegenteil macht muss es deswegn noch lange nicht vernüftig und optimal sein.


Samstag, 20. Juni 2009

USA: Das Bankensterben geht weiter

Drei weitere kleinere Banken sind zusammengebrochen.
Sie verwalteten insgesamt Vermögenswerte über 1,5 Milliarden Dollar und Spareinlagen von 1,2 Milliarden Dollar.
20.06.2009 | 10:15 | (DiePresse.com) Es gab heuer bereits 40 Bankenpleiten...mehr in die Presse-->

Freitag, 19. Juni 2009

Börse: „Es wird noch heftigeren Einbruch geben“

Fondsmanager Martin Mack ist pessimistisch.
Die Finanzkrise hatte er bereits im Herbst 2007 erkannt.
19.06.2009 | 18:30 | ANDREAS KERSCHBAUMER (Die Presse) Für 2009 seien die Institute ausreichend kapitalisiert, um Verluste abzudecken....Der Absturz wird diesmal sogar noch heftiger ausfallen als der vergangene“, prognostiziert er...EZB: Neuerliche Bankenkrise droht....Absturz der Rohstoffaktien...mehr in diePresse-->

Donnerstag, 18. Juni 2009

Staatsschulden-Entwicklung

Die hochentwickelten Industrieländer (mit relativ hohem Wohlstandsniveau) hatten bisher eine nach oben steigende Tendenz, die nun sich infolge der Maßnahmen zur Behebung der Wirtschaftskrise noch verstärken wird.
Die "Schwellenländer" (Emergine Markets) , Länder mit deutlich niedrigerem Wohlstandsniveau, bleiben in der leicht fallenden Tendenz.
Leitet sich daraus die Aussage ab, dass der relativ höhere Wohlstand bloß auf Pump ist?
Wer sind die Gläubiger(Geldgeber der Kredite) der Industrieländer?
Naja China hat ca 800 mia USD an US Schatzanleihen, Russland 404 mia USD,


US Staatsschulden wachsen extrem-->

China kennt die Kraft der Illusion

Das Land will nur noch chinesisch kaufen, frisiert volkswirtschaftliche Statistiken und hängt weiter vom Ausland ab.

18.6.2009 Ganz schön amerikanisch geworden.

Protektionismus:
......China stoppt den Verkauf einiger importierter Renault-Modelle aus Sicherheitsgründen - in Europa erhielten die Autos Höchstnoten. Passt das zur Meldung, dass Peking angeordnet hat, im Rahmen des Konjunkturprogramms nur noch chinesische Güter zu kaufen?

Wahrheit oder Dichtung:
...Die bisher größte Verwunderung löste Peking mit dem für das vierte und das erste Quartal gemeldeten BIP-Wachstum aus - 6,8 und 6,1 Prozent im Jahresvergleich sollen es gewesen sein. Das erstaunt, wo doch die Stromproduktion seit dem vierten Quartal zwischen einem und zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr rückläufig war. In China entfallen 80 Prozent des Stromverbrauchs auf die Industrie.... mehr in FTD-->

US-Großbanken zahlen 68mia zurück

Zehn US-Großbanken haben sich durch die Rückzahlung von milliardenschweren Staatshilfen von der Kontrolle der amerikanischen Regierung befreit.

18. Juni 2009, 06:22 Uhr Insgesamt flossen mehr als 68 Milliarden Dollar an das Finanzministerium.

  • JPMorgan Chasezehn 25 Dollar
  • Morgan Stanley 10 Milliarden Dollar
  • Goldman Sachs 10 Milliarden Dollar
  • US Bancorp 6,6 Milliarden,
  • American Express 3,39Milliarden
  • BB&T Corporation 3,1 Milliarden Dollar.

Die Bank J.P. Morgan Chase bezifferte die von ihr gezahlte Dividende auf 795 Millionen Dollar, Goldman Sachs auf 425 Millionen und American Express auf 74,4 Millionen Dollar...mehr in die Welt-->

Mittwoch, 17. Juni 2009

Fedex-Erlös bricht um ein Fünftel ein


Schock für die US-Wirtschaft: Der Umsatz des US-Paketdienstleisters ist im vierten Quartal um 20 Prozent eingebrochen.
Die Zahlen haben Gewicht - Fedex gilt als Konjunkturbarometer.
17.06.2009 ...
Die Erlöse beträgt nunmehr 7,9 Mrd. $ und einem Gewinn von 0,64 $ je Anteil.....Analysten hatten mit 0,51 $ je Aktie und einem Umsatz von 8,4 Mrd. $ gerechnet.... mehr in FTD -->

Lebensmittel werden in Zukunft noch teurer

Schlechte Nachrichten für Verbraucher: Die Wirtschaftskrise drückt zwar die Energiepreise.
Trotzdem werden die Preise für Nahrungsmittel weiter sehr hoch sein, prophezeit die OECD in ihrem jüngsten "Agrarausblick".
17. Juni 2009, 12:08 Uhr Besonders betroffen sind die, die sowieso nicht genug zum Überleben haben...die Inflationsrate ist fast Null, aber nicht für alle. Deswegen wäre es notwendig die Kerninflationsrate regelmäßig paralell dazu auszuweisen, den diese sagt wesentlich mehr aus über die Preisentwicklung der kurzfristig notwendigen Güter.....Bis auf Rind- und Schweinefleisch werde aber alles durchschnittlich teurer bleiben als vor den Rekordpreisen. So dürften etwa die Getreidepreise in den kommenden zehn Jahren inflationsbereinigt zehn bis zwanzig Prozent über dem Durchschnitt von 1997 bis 2006 liegen. Die Preise für Pflanzenöle dürften demnach sogar um mehr als dreißig Prozent steigen.........mehr in die Welt-->

OECD erwartet 4,6% Wirtschaftsrückgang

17.06.2009 Die OECD zählt insgesamt 30 Mitgliedstaaten. Im 1. Quartal waren es noch -4,2%

USA:Obama will die Finanzmarktaufsicht reformieren

Neue Behörde soll Finanzkrisen verhindern - Amerika will den Finanzsektor neuen Regeln unterstellen.
17. Juni 2009, 12:07, NZZ .... Präsident Obama will einen neuen Rat zur Kontrolle von Finanzdienstleistern schaffen. Die bisherige Aufsichtsbehörde will er auflösen. ... Heute Mittwoch wird der amerikanische Präsident die neuen Regeln zur Regulierung des Finanzsektors vorstellen. Diese sollen künftig Krisen und Bankenzusammenbrüche wie in den letzten Monaten verhindern. .......mehr in NZZ-->

Warum braucht China so viele Rohstoffe?

Die Exporte sind in China um 26% gefallen.
Zwar hat der Staat ein 450 mia USD Konjunkturprogramm aufgelegt, aber bis das greift, wird es noch etwas dauern.
Dennoch stiegen die Importe von Rohstoffen im Vergleich zum Vorjahr um 27%.
Die Rohstoffpreise sind zwar in den letzten 4 Monaten gestiegen aber immer noch sehr günstig.
Vermutlich legt sich China strategische Lager an Rohstoffen an und das zu günstigen Preisen. Die Anlageform macht Sinn, denn das Land hat ca 1,9 Billiarden Devisenreserven, den Großteil in USD, die zunehmend wieder an Wert verlieren.
Also warum nicht das Geld auf diese Art anlegen anstatt zusehen wie die US- Anlagen über die USD Abwertung verlieren.

Morgan Stanley zahlt Staatskredit zurück

17. Juni 2009, 09:45 Den Kredit in Höhe von 10 Mrd. Dollar aus dem Bankenrettungspaket will MS heute der US-Regierung zurückzahlen...mehr im Standard-->

"Buy China"-Klausel beschlossen

Im Rahmen des chinesischen 420-Milliarden Euro-Konjunktur-Pakets müssen bevorzugt chinesische Produkte gekauft werden.

Im Februar hat China noch die "Buy America"-Klausel der USA heftig kritisiert.

17.06.2009 | 08:08 | (DiePresse.com) ...Ausländische Erzeugnisse dürften nur mit Genehmigung der zentralen Planungsagentur oder anderen betroffenen Behörden angeschafft werden, heißt es in einer Direktive der Regierung....mehr in die Presse-->

Blackrock Global Investors wird weltgrößte Investmentbank

Die britische Großbank Barclays hat mit einem Tauschgeschäft den Weg für die weltgrößte Investmentbank freigemacht.

Barclays nehme das Angebot der US-Investmentbank Blackrock an und verkaufe ihr ihre Tochter Barclays Global Investors (BGI).

16.06.2009 ...BlackRock hatte Barclays 13,5 Mrd. Dollar (9,8 Mrd Euro) angeboten. Die eine Hälfte soll in bar fließen, die andere im Umfang von etwa 19,9 Prozent BlackRock-Aktien....mehr im Handelsblatt-->

Dienstag, 16. Juni 2009

Tesla-Chef Musk träumt von Detroit

Während die amerikanische Autoindustrie noch ums Überleben kämpft, weiß Elon Musk bereits, was er mit den Ruinen der großen Drei von Detroit machen will.
16.06.2009, 17:19 Uhr Der Chef des Elektroauto-Pioniers Tesla erwägt, selbst das ein oder andere Autowerk zu übernehmen. Und das ist nicht die einzige revolutionäre Idee, die Musk auf einer Business-Konferenz des Magazins "Wired" zum Besten gab.....der 100000 Dollar teurer Roadster tauge nicht zum Retter für abgetakelte Autowerke. Wenn sich die Verfasser da nur nicht täuschen. Der Tesla Roadster galt auch lange als Träumerei.... mehr im Handelsblatt-->

siehe auch: --->

China erfängt sich bereits

Fast $ 600 Milliarden hat China in die Wirtschaft investiert.

Diese beginnen die ersten sichtbaren Früchte abzuwerfen.

Es wurde berichtet, dass die Banken per Ende Mai bereits mehr Geld ausgeliehen haben als für das gesamte Jahr 2009 budgetiert war. Allerdings läuft das Kreditvolumen in den vergangenen Monaten wieder zurück.

Chart: Entwicklung der Industrieproduktion

An erster Stelle profitieren die Staatsunternehmen davon. Im privaten Sektor sind die Entwicklungen vergleichsweise bescheiden. Die industrielle Produktion stieg im Mai um 8,9%, gegenüber 7,3% im April.

Damit scheint der Bodenbildung seit Ende 2008 inzwischen durchschritten zu sein. Auch im Einzelhandel lag der Zuwachs im Mai bei 15,2 %, gegenüber 14,8 % im April. Die Konsumausgaben nehmen also weiter zu. Dabei haben die Verbraucher in China das Gefühl, als seien die Produkte eher teurer geworden, obwohl faktisch sogar von einer leichten Preissenkung gesprochen werden kann. Die Preisentwicklung lag im Lebensmittelbereich im Mai bei – 0,6 %, gegenüber – 1,3 % im April.

Exxon muss weitere 500 mio$ zahlen

Geschädigte der Ölkatastrophe von 1989 erhalten höher Auszahlungen
16. Juni 2009, 08:22, NZZ 20 Jahre nach der Ölkatastrophe der Exxon Valdez vor Alaska hat ein US-Berufungsgericht die Strafe in der Höhe von 507,5 Millionen Dollar bestätigt. Der Konzern muss zudem Berufungskosten und Zinsen selbst tragen. Dies entspricht einer halben Milliarde Dollar....mehr in NZZ-->

Geldwäsche:Back to the roots

Geldwäsche: Rückkehr zu traditionellen Methoden

16.06.2009 | 11:50 | (DiePresse.com) Der Trend zu hochkomplexen Finanzmodellen für Geldwäscher scheint vorbei zu sein: Die Risiken am Finanzmarkt und raffinierte Methoden der Fahnder lassen Geldwäscher wieder zu traditionellen Methoden zurückkehren. ....nach einer vorsichtigen Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wurden allein 2007 zwischen 800 Milliarden und 1,7 Billionen Dollar (578 Mrd. bis 1,227 Billionen Euro) gewaschen...mehr in die Presse-->

Montag, 15. Juni 2009

USA: Hersteller Ausblick fällt


von -4,55 auf -9,41 Punkte,
Analysten hatten mit einer leichten Verbesserung auf minus 4,50 Punkte gerechnet.

Derr DOW Jones ist heute deswegen wieder stärker gefallen (-2,1%)

Largest US bankruptcies


source: bankruptcy.com

Finanzierung von US-Schulen wackelt

Auch die Alumni spenden nicht mehr so viel

Die Krise trifft die amerikanischen Privat-Universitäten und Business Schools mit voller Wucht.

14.06.2009 Mit den Börsen ist auch ihr Kapitalstock in sich zusammengebrochen. Die Zinsen machen bei vielen einen Großteil des Haushalts aus. Rigides Sparen, aufgeschobene Baupläne und Einstellungsstopps sind die Devise. ....Einnahmen von den Erlösen aus den Milliarden, die ihre Stiftungen verwalten, sowie von Spenden haben sich drastisch redziert...... Die Harvard Business School bestritt im Geschäftsjahr 2008 fast ein Viertel ihrer Einnahmen aus diesen zwei Quellen, gerade einmal 18 Prozent kamen über die Studiengebühren herein.... mehr im Handelsblatt-->

Sonntag, 14. Juni 2009

USA: Geldpolitik im Hinterzimmer

Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank, muss seine Rolle bei der Übernahme von Merrill Lynch durch die Bank of America erklären. Seine Machtfülle ist indes der Politik ein Dorn im Auge.
12. Juni 2009, 17:54 US-Notenbankchef Bernanke soll Manager von Finanzinstituten zu Fusionen gedrängt haben. Dabei könnte auch das Aktienrecht verletzt worden sein..nach der Merrill-Übernahme durch BoA gabs dort herbe Verluste aus dem Kreditportfolio der Investmentbank tragen und wurde schließlich vom Staat mit 20 Milliarden Dollar gerettet..... .und man bezieht sich auch auf den Notverkauf der Bank Bear Stearns im März 2008....mehr im Standard-->

Freitag, 12. Juni 2009

Beliebteste Smartphones und PDAs

Marktanteile - weltweit

Rang Smartphone Hersteller Modell Marktanteil
1 Apple iPhone 33,00%
2 Nokia N70 7,10%
3 RIM BlackBerry 8300 4,20%
4 Nokia N80 3,50%
5 Nokia N73 3,40%
6 Nokia N95 3,30%
7 RIM BlackBerry 8100 3,30%
8 Nokia 6600 2,80%
9 Palm Centro 2,60%
10 Nokia 6120c 2,50%

Quelle: AdMob

AMAZON