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Chart of U.S. Money Supply Growth

Montag, 24. August 2009

Big Mac Index


In der Zeitschrift “The Economist” gab es kürzlich eine Statistik darüber wie lange ein durchschnittlicher Bewohner einer Stadt arbeiten muss um sich einen Big Mac leisten zu können. In diesem “Big Mac Index” werden die Gehaltsunterschiede in verschiedenen Ländern sehr anschaulich dargestellt.

Während man in Städten wie z.B. Chicago oder Tokio gerade mal ca. 15 Minuten für seinen Big Mac arbeiten muss sind es in Mexiko City, Jakarta und Nairobi über 2 Stunden!

Donnerstag, 20. August 2009

Steuersätze Vergleich weltweit




Quelle: KMPG Studie


Mittwoch, 19. August 2009

Umsatzsteuer in USA

Die US Regierung hat ein Riesenloch beim Budgetdefizit zu stopfen.
Es muss eine dauerhafte Geldquelle gefunden werden.
Gute Karten hat eine landesweite Mehrwertsteuer wie sie in den USA bisher nur auf bundesstaatlicher und städtischer Ebene praktiziert wird.
Laut Alan Greenspan ist sie möglicherweise unter allen Alternativen das „kleinste Übel“, da sie die Staatseinnahmen deutlich erhöht ohne die Geschäftswelt (Wettbewerbsfähigkeit) merklich zu schädigen.
Doch der US-Bürger muss tiefer in die Tasche greifen und das kann den Inlandskonsum auf längere Zeit noch niedriger halten.

Dienstag, 18. August 2009

Mittwoch, 12. August 2009

Entwicklungshilfe Vergleich


Italien und USA gaben 2008 weniger als die Hälfte des europäischen Durchschnitts für Entwicklungshilfe aus.

Schweden, Luxemburg und Dänemark gaben 2008 das Doppelte des europäischen Durchschnitts für Entwicklungshilfe aus.

Wiedergeburt der Wirtschaftsmacht USA?

Nicht nur die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die USA erschüttert. Daneben bahnt sich eine strukturelle Verschiebung innerhalb der Weltwirtschaft zugunsten der Schwellenländer an. Nur wenn sich das Land neu erfindet, kann es auch in einer neuen Weltordnung eine Führungsrolle behalten.

10.08.2009 Thomas Herrmann, Global Economic Research

Nach der wahrscheinlich längsten und schwerwiegendsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg stehen die Zeichen in den USA auf Veränderung. Wie werden Wirtschaft und Gesellschaft dieses Landes sich neu in eine Weltordnung einfügen, die sich gleichermassen im Umbruch befindet?

Schwellenländer nutzen ihr Potenzial

Wir sehen eine sich anbahnende strukturelle Verschiebung, in deren Verlauf die Bedeutung der US-Wirtschaft abnehmen wird. Grund dafür sind die Schwellenländer, die zunehmend in Bildung und Gesundheitsversorgung investieren, Finanzdienstleistungen und Märkte ausbauen und so ihr Wachstumspotenzial immer besser nutzen können. Es ist also davon auszugehen, dass die USA im Laufe der kommenden Jahrzehnte ihre Vormachtstellung verlieren und sich in Richtung einer multipolaren Welt entwickeln werden. Bisher begegnete die US-Wirtschaft Erschütterungen mit Flexibilität und schaffte es immer wieder, ihre Stabilität zu behaupten. Nicht zuletzt wurde dafür ein steigender Schuldenberg in Kauf genommen. Doch dieses Mal werden die Veränderungen grundsätzlicher Natur sein und der Wandel der Wirtschaftsordnung dürfte einschneidender ausfallen.

Amerika noch immer drittbester Wirtschaftsstandort

Wie also stehen die Aussichten für eine Wiedergeburt der USA – im Sinne einer tiefgreifenden Umgestaltung und der Notwendigkeit, sich neu zu erfinden? Der neue Präsident, Barack Obama, hat bereits verschiedene Veränderungen angekündigt. Auch wenn diese nicht nur durch Massnahmen seiner Regierung beeinflussbar sind, so darf man nicht vergessen, dass die US-Wirtschaft über vielerlei Stärken verfügt, die ihr weiterhin eine bedeutende Rolle in der Weltwirtschaft sichern werden. In vielen Bereichen, in denen Schwellenländer schnell Fortschritte erzielen, gehören die USA bereits zur Weltspitze und werden auch weiterhin Massstäbe setzen. Der Weltbank- Bericht "Doing Business" beispielsweise ermittelt anhand verschiedener Faktoren, wie einfach sich in einem Land ein Unternehmen aufbauen und fortführen lässt. In diesem Bericht werden die USA als drittbester Wirtschaftsstandort genannt. Obwohl Grundprinzipien wie freie Marktwirtschaft, Privateigentum sowie Wettbewerb in der Weltwirtschaft grundsätzlich bestehen bleiben, werden in der gegenwärtigen Situation mit einer Wiedergeburt auch das zunehmende Eingreifen des Staates und eine stärkere Regulierung verbunden sein. Die umfangreichen Wirtschaftshilfen und beträchtlichen Staatsgelder zur Rettung der Banken und des Finanzsystems weisen bereits deutlich in diese Richtung.

Wachstum durch Schulden angekurbelt

Die Vereinigten Staaten besitzen einen der grössten und innovativsten Finanzmärkte der Welt mit (zumindest vor der Krise) enormen Kapitalmengen. In den vergangenen Jahren profitierte die Wirtschaft stark von der weltweiten Nachfrage nach US-Anlagen, vor allem nach Schulden in Form von Wertpapieren, die ein grosses Leistungsbilanzdefizit finanzierten. Das Land importierte wesentlich mehr, als es exportierte. Die Schulden wurden in grossem Umfang von Staat und Unternehmen angehäuft, allerdings auch durch Verbraucherkredite und Hypotheken. Während es für Unternehmen in den Schwellenländern mitunter schwierig ist, Kapital von den Finanzmärkten zu bekommen, konnten US-Verbraucher Kredite relativ einfach in Anspruch nehmen, da die Forderungen als Wertpapiere weiterverkauft wurden. Das führte zu einem schuldenfinanzierten Konsumboom, der inzwischen zum Erliegen gekommen ist.

Die Weltwirtschaft fährt mit

Über die letzten 20 Jahre hinweg haben die Verbraucher in den USA eine Menge Geld ausgegeben, manchmal mehr, als sie verdienten. Selbst während der letzten Rezession, als sich die Lage am Arbeitsmarkt verschlechterte, glichen sie die Einkommensverluste mit immer neuen Krediten aus und konsumierten weiter. Inzwischen scheint sich das Konsumverhalten zu normalisieren. Nachdem bis vor Kurzem die Sparquote noch gegen null tendiert oder gar darunter gelegen hatte, wird verfügbares Geld, zum Beispiel durch den gesunkenen Ölpreis, inzwischen wieder angelegt. Der mit einem immer höheren Schuldenberg erkaufte Konsumanstieg war nicht nur eine tragende Säule der US-Wirtschaft. Aufgrund des grossen Einflusses auf die Weltwirtschaft wurde dadurch auch das globale Wachstum angekurbelt.

Kulturelle Dominanz gefährdet

Als einer der wichtigsten Konsummotoren hatten die Vereinigten Staaten zudem einen massgeblichen Einfluss auf den Lebensstil in aller Welt - von der Fast-Food-Küche über die Mode bis hin zur Unterhaltung. In vielen dieser Bereiche kultureller und damit auch wirtschaftlicher Dominanz entsteht neue Konkurrenz, wie zum Beispiel Bollywood- Filme, asiatische Küche oder neue regionale Marken mit stärkerer Anbindung an die landeseigene Kultur. Zweifellos können starke Konsummarken bei der hohen Nachfrage in den Schwellenländern Chancen eröffnen. Die Frage ist nur, wer davon profitieren wird, wenn die Waren in diesen Ländern selbst hergestellt und vertrieben werden.

Internationale Zusammenarbeit gefordert

Zu Beginn der letzten Globalisierungswelle zeichnete sich eine zwangsläufige Aufteilung des internationalen Arbeitsmarktes ab: Grundlage der neuen Weltordnung schien eine Aufteilung in die Wissens- und Dienstleistungsgesellschaften der Industrieländer auf der einen Seite und die "Werkbank" der Weltwirtschaft in Asien und anderen Schwellenländern auf der anderen zu sein. Eine Schlüsselrolle für den Erfolg der US-Wirtschaft spielte das hohe Innovationsniveau, abzulesen an den enormen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung und der grossen Zahl von Patentanmeldungen. Von der Glühbirne über Computertechnik und Unterhaltungselektronik bis hin zur Raumfahrt: Amerikanischer Unternehmergeist war stets massgeblich - wenn nicht sogar federführend - an der Entwicklung von Schlüsseltechnologien und -produkten beteiligt. Die renommierten Universitäten und das exzellente Humankapital trugen das Ihrige zu dieser Erfolgsgeschichte bei. Die zunehmende Kompetenz in den Schwellenländern, die Ausbreitung von Wissen über Telekommunikation und Informationstechnologie und die globale Mobilität, aber auch das Wissen um die Bedeutung von Innovation stellen bereits ein grosses Problem für die Behauptung der Innovationsführerschaft und für den Schutz geistigen Eigentums dar. Um beides zu bewahren, werden die USA wahrscheinlich mehr als bisher zu internationaler Zusammenarbeit bereit sein müssen.

Ökologie als neuer Wachstumsmotor?

Mit rund 300 Millionen Einwohnern leben in den USA nur knapp 5,5 Prozent der Weltbevölkerung. Trotzdem werden hier jährlich etwa 25 Prozent des weltweit produzierten Öls verbraucht. Laut Statistiken der OECD gibt es nur in Portugal mehr Autos je 1000 Einwohner. Als der Ölpreis die Marke von 150 US-Dollar pro Barrel erreichte, verschob sich der Absatz in den USA bereits zugunsten sparsamerer Modelle. Und auch wenn der wichtigste Bremsklotz für den Autoabsatz in den vergangenen Monaten in fehlenden Krediten bestand, wird sich der Trend hin zu wirtschaftlicheren Autos und Technologien wahrscheinlich fortsetzen. Das gilt sowohl für private Ausgaben, wie zum Beispiel energiesparende Haushalte, als auch für die öffentliche Hand, die dazu von der Regierung massgebliche Impulse erhalten wird. Bis heute gibt es aber in den USA kein landesweites Energienetz, das Elektrizität über Grossräume hinweg transportieren kann. Dies beschränkt auch die Verbreitung alternativer Energien.

Der Trend zu neuen Leitwährungen

Rund 100 Länder stützen ihre Währung nach wie vor auf eine Leitwährung – einige davon vollständig auf den US-Dollar, andere nutzen flexiblere Modelle. In den nächsten Jahren dürfte sich der Trend zu einem multilateralen Wechselkurssystem fortsetzen. Im Zuge dieser Entwicklung wird sich der Anteil der US-Währung an globalen Reserven allmählich verringern. Mit zunehmender Streuung der Zentralbankreserven und einer immer heterogeneren Gruppe von Anlagenbesitzern zeichnet sich ein dreipoliges Weltwährungssystem ab. Europa gewinnt mit der Hauptwährung Euro immer mehr an Gewicht, und auf längere Sicht dürfte auch der chinesische Renminbi über genügend Liquidität und Flexibilität verfügen, um Asiens führende Rolle in diesem multilateralen System zu repräsentieren.

Was bringt die Zukunft?

Fazit: Die US-Wirtschaft verfügt über zahlreiche Stärken, von denen andere Wirtschaftsräume nur träumen können. Dazu gehören der hoch entwickelte Finanzmarkt, das ausgezeichnete physische und Humankapital, ein flexibler Arbeitsmarkt und eine hohe Arbeitsproduktivität. Die USA sind seit jeher ein Innovationsmotor – sowohl für Produkte als auch für neue Entwicklungen - und stehen nun vor der Herausforderung, diese Position zu halten. Potenzial für Einsparungen und mehr Wirtschaftlichkeit bietet der Bereich Energie. Ein wesentlicher Wachstumsfaktor der letzten 20 Jahre war das steigende Kreditvolumen aufgrund der grosszügigen Liquidität der Finanzmärkte und des weltweiten Renditehungers. Dieser Antrieb ist nun nicht mehr vorhanden und sein baldiges Wiederaufleben nicht zu erwarten. Die Verbraucher nehmen realistischere Konsumgewohnheiten an, was auch in den kommenden Jahren das Wachstum in den USA dämpfen dürfte. Zwar bleibt die US-Wirtschaft auch weiterhin die grösste der Welt, die Aufholjagd der übrigen Länder und die Rückkehr zu einer weniger einseitig dominierten Weltwirtschaft werden sich aber aller Voraussicht nach fortsetzen.
Quelle Credit Suisse

Montag, 3. August 2009

Chinas unstillbarer Wissensdurst

Für die großen multinationalen Konzerne sind Investitionen in China ein schizophrenes Unterfangen.

Die Träume von großen Profiten werden gegen den Alptraum der Piraterie aufgewogen. Profitzerstörender Wettbewerb und rasiermesserdünne Gewinnspannen. Das ist es, was China mag. Die ausländischen multinationalen Konzerne werden für ihre Technologie und Fachkenntnis gepriesen: Die, die bleiben und Erfolg haben, setzt Beijing unter Druck, die Anteile des Reichtums mit den ortsansässigen Partnern zu teilen.

Bei denjenigen, die China mit eingezogenem Schwanz verlassen, stehen die Chancen günstig, dass sie auf dem Weg zum nächsten Ausgang auch noch vollständig gerupft werden. China hat es fast zu einer Kunstform entwickelt, Außenstehende ins Land zu bringen, um einen Markt oder einen Industriezweig zu entwickeln, das Wissen der Fremden an die ortsansässigen Betriebe zu übertragen und dann sobald das Wissen vollständig übertragen ist, den lokalen Wettbewerb so anzutreiben, dass die Gewinnspannen entgleisen.

Den meisten Firmen wird ein faustisches Abkommen vorgeschlagen: Um Zugang zum Königreich zu bekommen, müssen sie Partnerschaften eingehen ... nach dem Prinzip: wir teilen unseren Markt, ihr teilt euer Fachwissen. Der Teil über die Aneignung geistigen Eigentums findet in dem Abkommen keine Erwähnung.

Der übliche Bruch in den Ereignissen verläuft ungefähr wie folgt: Der blauäugige multinationale Konzern denkt nur an die unbegrenzten Profite, die er auf dem wachstumsstärksten Markt der Welt zu erzielen hofft und ist bereit die Hauptlast der Kosten zu tragen, die anfallen, um die Firma aufzubauen Sobald die anfänglichen Kosten wieder eingefahren sind, stellt der Konzern mit Bestürzung fest, dass sich Nachmacher eingeschlichen haben.

Der lokale Partner, der Beijing hinter sich weiß, ist nicht überrascht; und binnen der allerkürzesten Zeit hat sich die Gewinnspanne in Luft aufgelöst. Dem multinationalen Konzern bleibt dann nur noch die Wahl zwischen zwei gleichermaßen unerfreulichen Alternativen: Er kann immer weiter machen, immer gerade am Rand der Kostendeckung und hoffen dass sich die Aussichten irgendwann verbessern, oder er kann seine Sachen packen und nach Hause zurückkehren... nur die strategischen Vermögenswerte muss er zurücklassen.

Ich mag hier zur Übertreibung neigen, es ist aber nicht sehr weit von der Wahrheit.

von Justice Litle

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