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Samstag, 31. Oktober 2009

Gold besitzen - eine Illusion?


Die LBMA ( The London Bullion Market Association -Members) ist ein Zusammenschluss von Banken, die berechtigt sind, im Auftrag von Kunden Gold zu kaufen und zu verkaufen. Der (Groß-)Handel findet direkt zwischen den Banken statt. Haben Kunden einmal Gold gekauft, lassen sie es aus Kostengründen oder weil sie es in absehbarer Zeit wieder verkaufen wollen, meist bei den Banken liegen. Fast all dieses bei den Banken liegende Gold soll so genanntes „nicht zugeteiltes“ Gold sein.

Das heißt, das Gold aller Kunden einer Bank liegt in einem gemeinsamen Safe und man kann nicht sagen, welcher Barren welchem Kunden gehört. Das nicht zugeteilte Gold ist lediglich eine finanzielle Verbindlichkeit für die Bank. Es ist keine Verbindlichkeit, die in Gold ausgezahlt werden muss — es sei denn, und das ist der springende Punkt, der Kunde wünscht ausdrücklich die physische Auslieferung.

Soweit so gut.

Wir alle kennen zumindest sein der letzten Finanzkrise wie Geldschöpfung funktioniert und was extensiver Umgang mit dieser "wundergleichen Vermehrung" anrichtet.

Was jetzt beschrieben wird ist reine Fiktion und nicht passiert - noch nicht.

Was ist wenn das nicht nur bei Geld passiert sondern womöglich auch bei anderen Werten wie Gold und Öl usw.
Was ist wenn Goldkäufer glauben dass bestimmte Zertifikate (ist rechtlich ein Schuldschein und nicht wie die Aktie Sondervermögen - das Hat eine Bedeutung im Insolvenzfall) oder ETF´s 1:1 in Gold hinterlegt sind, bzw . dieses Sicherheit den Käufern in den Verkaufsprospekten angeboten wird.

Seit cirka 2,5 Jahren ist in den breiten Bevölkerungschichten ein Run auf Gold. Münzanstalten kommen gerade mit der Prägung von Goldmünzen nach. Doch noch mehr Gold wird virtuell erworben, also ohne physische Auslieferung.
Was ist wenn die eine oder andere Goldzertifikatverkäufer auf folgende Idee, ähnlich der Geldschöpfung, kommt?
Es werden ja kaum alle Kunden, denen das Gold in unseren Tresoren, dass wir für diese Kunden treuhändisch verwahren (und dafür Lagergebühren verrechnen) gleichzeitig ausgeliefert haben wollen, noch dazu weil das nicht so einfach ist wie Geldabheben und in der Regel mit großen Sicherheitsproblemen verbunden ist. (das war ja auch vor ein paar Hundert Jahren die Idee wie es zur Geldschöpfung kam). Deswegen könnte man ja da Gold auch mittels Zerifikate noch mal an andere verkaufen. Kenner der Rechtsmaterie werden natürlich hiergleich erkennen, dass es sich um Diebstahl einerseits handelt und grob fahrlässigen Betrug andererseits, weil man ja weiß das das Gold das man verkauft gar nicht da ist.

Trotz dieses Runs auf Gold der letzten Jahre ist es nicht sehr stark gestiegen.
Na ja für Leute die heute eine Unze Gold handeln und um USD 1035 verkaufen und dafür keines einzigen USD für der Ankauf ausgeben müssen ist das sicher kein schlechtes Geschäft.
Steigt das Gold nicht, weil ja gar keine physische Nachfrage nach Gold besteht, außer dem Gold das aus Goldminen kommt?
Was passiert, wenn aber verstärkt Goldeigentümer auf eine physische Auslieferung bestehen?
Die ersten werden sicher noch Gold ausgehändigt bekommen, bloß es wir vermutlich nicht für alle reichen....
Was dann kommt ist unschwer abzuschätzen?
Um Zeit zu gewinnen wird vermutlich versucht physisches Gold am Markt für die Auslieferung zu besorgen, das treibt die Goldpreise. Der Goldpreis wird dann vermutlich stärker steigen.
Einige Hundert Tonnen wird man so sicher auftreiben, Geld ist ja genug da, aber es wird nicht lange genug reichen.

Und dann werden viele Leute ihr Gold und ihr Vertrauen an die Spezialbanken verloren haben, obwohl diese Leute dachten Gold kann nie nichts wert sein, weil es ja physisch da - sein sollte.

..oder doch?

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Forschungsetat Ranking

Quelle: Booz & Company

Dienstag, 27. Oktober 2009

EthanolPreis zieht deutlich an

Dargestellt ist der Ethanolpreis (Lieferung diesen Monat) der Rohwarenbörse Chicago.

Steigende Erdölpreis bewirken auch ein Nachziehen von Ethanol welches im Benzin begemischt wird, und in weiterer Folge wird auch der Maispreis noch weiter anziehen, denn

die USA brauchen mittlerweile rund ein Drittel der Maisernte (dieses Jahr wohl an die 2 Mrd. Scheffel) für die Ethanol-Produktion.

Die Nachfrage der amerikanischen Ethanol-Industrie nach Mais steigt zweistellig, alleine dieses Jahr über 20%.

Montag, 26. Oktober 2009

Geschenke an Banken

George Soros hält den Finanzsektor noch nicht für gesund.

Die hohen Gewinne, die grosse Banken momentan erzielen, haben für den bekannten Spekulanten einen anderen Grund: «Im Moment erhalten die Banken versteckte Subventionen in einem enormen Ausmass», erklärt er in einem ausführlichen Interview mit der «Financial Times». Die Aussage begründet er mit der Politik des billigen Geldes: «Die Banken können sich bei der Zentralbank das Geld für einen Zins von Null Prozent ausleihen und allein durch Investitionen in Regierungsanleihen 3,5 Prozent dafür einstreichen». Damit gehen die Banken keinerlei Risiken ein. Soros nennt das billige Geld an die Banken daher «verschleierte Geschenke durch die Regierung.»

Solcherart erworbenes Geld darf laut Soros nicht für Bonuszahlungen verwendet werden. Im Interview geht der Financier sogar so weit, eine Obergrenze für Boni zu fordern – für alle jene Grossbanken, die in der Not vom Staat gerettet werden müssen. Auch sonst fordert er eine deutlich stärker ausgebaute Regulierung der Finanzbranche: «Die bisher gültigen Vorstellungen dazu, wie Finanzmärkte funktioneren, waren falsch». Statt dass sie zu einem Gleichgewicht tendieren, würden sie Blasen und Crashs generieren. Laut dem Hedge-Fund-Manager müssten die Behörden daher indirekt versuchen, die Kreditvergabe besser zu kontrollieren: Über Kapital, das die Bank jeweils zurücklegen müssen. Je stärker die Kreditvergabe zunimmt, desto mehr sollen die Banken auf die Seite legen und umgekehrt.

«Die Banken sind politisch sehr einflussreich»

Doch Soros glaubt selber nicht, dass sich solche Reformen durchsetzen, wenn der Finanzsektor wieder auf vollen Touren läuft: «Der politische Einfluss der verbliebenen wenigen Grossbanken ist noch grösser geworden als er schon war, und diese werden ihre Macht nutzen.»

Verhalten optimistisch ist Soros immerhin für die Börsen – zumindest während der nächsten Wochen. Er hält es für «wahrscheinlich», dass die Kurse noch bis zum Jahresende weiter zulegen. Als wichtigsten Grund für das bisherige Kursfeuerwerk ortet er die von den Zentralbanken geschaffene Geldschwemme. Nach wie vor würden noch immer riesige Summen uninvestiert bleiben, die an die Börsen strömen könnten. «Weil sich an den Arbeitsmärkten keine Erholung zeigt, werden die Zentralbanken auch die Zinsen nicht so bald anheben», fügt Soros für die Börsen weiter an. Steigende Zinsen wären Gift für Aktienkurse.

Dollar verliert seine Stellung definitiv

Für die Gesamtwirtschaft zeichnet der berühmte Spekulant allerdings ein düsteres Bild: Weitere Stimulierungspakete sind seiner Meinung nach nötig. Ob solche politisch machbar seien, wisse er auch nicht, gestand Soros ein. Doch die Alternative wäre seiner Meinung nach das erneute Abgleiten in eine Rezession oder eine lang anhaltende Schwächephase der Wirtschaft.

Den grössten Teil seines Geldes hat Soros mit Währungsspekulationen verdient. So erstaunt es wenig, dass er sich im Interview umfassend zur Zukunft des Dollars äussert. Soros sieht momentan ein generelles Misstrauen gegenüber dem Geld in allen Währungen. Das ist für ihn der wahre Grund für die Wertzunahme von Gold oder Öl.

Dennoch hält Soros die Tage des Dollars als weltweite Leitwährung für gezählt: «Ich glaube, das System ist nicht mehr weiter funktionstüchtig», sagt er wörtlich. Schliesslich sei die USA nicht mehr der Motor der Weltwirtschaft. Diese Rolle hätte China übernommen. Weil die Wirtschaft des Reiches im Osten kleiner ist, als jene der USA, werde allerdings das Wachstum der Weltwirtschaft künftig geringer ausfallen.

Die Amerikaner hätten von der bisherigen Bedeutung des Dollars profitiert, diese Macht aber missbraucht. Schon jetzt zeige sich, dass der Rest der Welt immer weniger bereit sei, den Konsum der USA durch Dollarkäufe zu stützen. Wie von den Chinesen gewünscht, sollten die so genannten, künstlich geschaffenen Sonderziehungsrechte (SDR) des Internationalen Währungsfonds (IWF) zunehmende die Rolle als internationale Reservewährung einnehmen. Die Dollarschwäche habe für die Amerikaner immerhin den Vorteil, dass sie ihre Produkte günstiger im Ausland absetzen können. So könne wenigstens durch Exporte ein Teil des ausfallenden Inlandkonsums kompensiert werden. Quelle: Tagesanzeiger CH

Innovation Ranking 09

Warum Erdölpreise steigen - müssen?

Saudi Arabien lässt aktuell verlautbaren:

Wenn die Welt ernst mache mit der Förderung erneuerbarer Energien, dann drohen die Erdöleinnahmen Saudi Arabiens zu sinken.

Deshalb verlangt Saudi Arabien für diesen Fall eine Entschädigung.

Wieder einmal zeigt sich hier der große Unterhaltungswert im Bereich Wirtschaft im Allgemeinen und Rohstoffe im Besonderen.

Man muss schon einiges an Chuzpe besitzen, um im genannten Fall eine „Entschädigung" zu verlangen. Nur zur Erinnerung: Es geht hier um Saudi Arabien, zentrales Mitglied eines Öl-Kartells.

Ein Land, welches 2006 163 Milliarden Dollar Erdöleinnahmen erzielte.

Freitag, 23. Oktober 2009

Was tut Goldman Sachs eigentlich?


andere sprechen von
Goldmine Sachs !!
Warum wohl?

Donnerstag, 22. Oktober 2009

weltweiter Sozialleistungs Vergleich


Über 41 Prozent der österreeichischen Staatsausgaben sind Transferleistungen und andere Sozialaufwände.

Das ist deutlich mehr als im weltweiten Schnitt der OECD.

Quelle: OECD

Montag, 19. Oktober 2009

Gold ETF

Der weltgrößte Gold-ETF SPDR Gold Trust vermeldet für diese Woche unveränderte Bestände in Höhe von 1.109 Tonnen Gold. Damit wäre dieser ETF der 5. größte Goldbesitzer weltweit, knapp vor China.

Liste der staatlichen Goldreserven von 107 Ländern -->

Freitag, 16. Oktober 2009

Börsenkapitalisierung- Die Player

24.000 Mrd $ Börsenwert gingen in der Finanzkrise verloren, zumindest rechnerisch.
Davon wurden bereits 11.000 Mrd $ wieder durch die steigenden Kurse aufgeholt,
so daß noch 13.000 Mrd $ „fehlen“.
Der mit Abstand größte Markt ist die USA mit 300 mio Bürgern)

Was ist wnn China mit 1300 mio Bürgern sich entwickelt?
Wo steht dann die Börsenkapitalisierung?

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Bei Mais steigt der Preis

Der mit Abstand größte Mais-Produzent der Welt sind die Vereinigten Staaten. Der „corn belt" = Maisgürtel im Mittleren Westen der USA ist ein Begriff.

Das aktuell in den USA schlechte Wetter verzögert die Maisernte, denn das Wetterinstitut DTX Meteorlogix sagt für den Mittleren Westen der USA Regenfälle, sowie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und mögliche Schneefälle vorsaus.

Dies könnte deutliche Ernteschäden nach sich ziehen.Und das vor dem Hintergrund: Schon die Aussaat hatte sich wegen massiven Regenfällen verzögert. Und auch nach der Aussaat standen die Pflanzen teilweise tagelang in Wasserpfützen. Alles nicht gerade eine gute Voraussetzung für eine neue Rekordernte.

Für die weltweiten Mais-Endbestände dagegen prognostiziert die USDA einen deutlichen Rückgang in Höhe von 11 Millionen Tonnen gegenüber der Vorprognose auf 136 Millionen Tonnen.

Es wird vermutlich keine Rekordernte geben wird. Gleichzeitig steigt aber die Nachfrage der amerikanischen Ethanol-Industrie kräftig.

Und in den USA nutzt die Ethanol-Industrie in erster Linie Mais zur Herstellung von Ethanol, welches als Treibstoff genutzt wird.

Das ist ein Faktor, der allgemein unterschätzt wird. Ich habe mir die Zahlen der US-Ethanol-Industrie mal genauer angesehen.

Im Jahr 2000 verbrauchte diese 566 Mio. Scheffel Mais.

2006/2007 waren es schon 2,117 Milliarden Scheffel.

2007/2008 dann rund 3 Milliarden Scheffel.

Und im laufenden Jahr dürften es 4 Milliarden Scheffel werden. + 33% !!!

Chartechnisch ist der Zeitpunkt für einen Long - Einstieg auch aus der Sicht der Saisonschwankungen ganz günstig.


Geldverdienen Extraklasse


Bei diesen Firmen sind auch in 2009 Gehälter/Bezüge der Extraklasse möglich.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Internet in China

Insgesamt waren Ende des ersten Halbjahres 2009 338 Mio. Chinesen online. Damit ist China zum unangefochtenen größten Internetmarkt der Welt aufgestiegen und hat die USA (230 Mio. Menschen online) auf Platz 2 verdrängt.

Allein im zweiten Quartal 2009 stieg die Zahl der chinesischen Internetuser um 40 Millionen User an. Die Penetrationsrate des Internet im Reich der Mitte jedoch immer noch erst bei niedrigen 25,5 Prozent.

Die Vermutung Internet würde fast ausschließlich im städtischen Umfeld erfolgen ist unrichtig, denn bereits 95 Mio. Bewohner auf dem Land online - das sind mehr Menschen als in ganz Deutschland leben.

Somit ist der Internetmarkt in China mit einem Potenzial von zumindest weiteren 300 mio Menschen in den nächsten 3-5 Jahren mit einer enormen Wachstumsgeschichte verbunden.

Montag, 12. Oktober 2009

BCG Studie Rest


BCG Studie 2. Fortsetzung




BCG Studie 1. Fortsetzung




Versorger höchste Aktienrendite


Laut der BCG Studie:
hier die unterschiedlichen Branchen im Ranking
<-- zum Vergrößern bitte anklicken

Freitag, 9. Oktober 2009

CEO Compensation

Die 8 am besten verdienensten CEOs zusammen haben 2008 Einnahmen in der Höhe von über 675 Millionen USD generiert. Um diese Summe einmal anschaulich zu machen wurden die Manager-Gehälter hier mit der Anzahl von Personen verglichen, die dafür um den Mindestlohn arbeiten müssen. Eine Gruppe von Menschen, deren Anteil an der Bevölkerung jedes Jahr zunimmt.

Klick auf das Bild für Vollansicht. (Quelle: boingboing.net)

Die Vergütung für Bruce Wasserserstein alleine würde also ausreichen, um 8.866 Personen mit Mindestlohn einzustellen. Bzw. umgekehrt -

Ein Unternehmen muss über 8.000 Arbeitsplätze streichen um das Gehalt eines Mannes zu bezahlen.

Kann das noch gerecht sein?

Inflationsschutz möglich?

Zu Zeiten des babylonischen Königs Nebukadnezar II.
habe man für eine Feinunze Gold 350 Laib Brot bekommen, weiss der RZB-Experte. Wenn heute eine Feinunze umgerechnet 730 Euro koste und ein Laib Brot 2,10 Euro, "dann bekommen wir für eine Feinunze genau so viel wie zur Zeit von Nebukadnezar", aktuell nämlich 348 Brotwecken.
Das sagte in Alpbach RZB-Chefanalyst Peter Brezinschek

A123: normale Wahnsinn ?

Am 24.9.09 wechselte das chinesische Unternehmen A123 an die amerikanische NASDAQ Börse. Alle Scheinwerfer wurden so auf das Thema speicherbare Energiemöglichkeiten gerichtet.

A123 erhielt am 24.09. eine Notierung bei einem Kurs von $ 13,50. Nach nur wenigen Tagen stand der Kurs bereits auf $ 28,20. Das entspricht für das kleine Unternehmen einem Marktwert von rund $ 2 Milliarden.

Jetzt muß man aber wissen dass dieses Unternehmen seit der Gründung in 2001 nur einen aufgelaufenen Umsatz von $ 168 Mio. erzielt hat. Dabei liegt der kumulierte Verlust sogar bei $ 146 Mio..

Ein solches verlustreiches Unternehmen wird an der Börse mit $ 2 Milliarden bewertet – völlig überzogen, um es noch vorsichtig auszudrücken!

Weil offensichtlich kaum noch jemand sich die Mühe nimmt und die Zahlen analysiert, passieren solche Hystrien ?

Die Gier nach Schnäppchen wird für viele Zocker wieder eine Lehrstunde werden, eine Schmerzliche.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Ende einer Leitwährung

Der Dollar ist die globale Leitwährung.
Zwei Drittel aller Währungsreserven werden in Dollar gehalten, die meisten Güter und die wichtigsten Rohstoffe, vor allem Erdöl, werden darin gehandelt.

Die Investoren kaufen alles, solange es keine Dollar sind. Gold, Euro, Schweizer Franken sind willkommen, die US-Währung wird gemieden wie die Pest. Seit mehr als einem halben Jahr verliert der Greenback deshalb kontinuierlich an Wert.
Wird also die Dollarschwäche zum Problem für die Weltwirtschaft?
Die Antwort auf diese Frage ist zwiespältig, die Dollarschwäche kann nämlich sehr widersprüchlich interpretiert werden.
Die Dollarschwindsucht ist inzwischen ein geopolitisches Dauerproblem geworden. Chinesen (2100 mia USD), Japaner (ca 1000 mia USD) und Russen, die beide grosse Dollarreserven besitzen, haben ihren Unmut schon mehrmals und öffentlich geäussert.

Eine Weltmacht hat eine Leitwährung
Vor den beiden Weltkriegen war das britische Pfund das Mass aller Dinge. Die beiden Weltkriege haben jedoch die Staatsfinanzen des Vereinigten Königreichs und seinen politischen Einfluss zerstört, das Pfund wurde immer irrelevanter. Grundsätzlich ist es nicht auszuschliessen, dass dem Dollar ein ähnliches Schicksal droht, ist doch die Bekämpfung der Wirtschaftkrise kostenmässig durchaus mit einem Krieg zu vergleichen.
Japan ist seit Jahrzehnten eine wesentliche Wirtschaftsmacht, deshalb ist der Yen auch eine Weltwährung, aber keine Leitwährung in der globale Güter (Rohstoffe) verrechnet werden.

China ist seit vielen Jahren in diese Liga aufgestiegen und entwicklet sich immer mehr zu einer globalen Wirtschaftsmacht. Die strategischen Investitionen in Afrika der letzetn Jahre sind nur ein Beispiel dafür.
Deshalb wird der Renminbi Yuan in Zukunft auch eine stärkere Bedeutung erhalten, nicht zuletzt weil China in Afrika bereit nicht mehr in USD sondern in Yuan verrechnet, bzw. bezahlt.
Es besteht durchaus die Gefahr dass der USD infolge des wirtschaftlichen Niederganges der USA seine Position als Leitwährung verlieren wird.

Dienstag, 6. Oktober 2009

World Payments Report 2009

Zahl der bargeldlosen Transaktionen steigt auf 250 Milliarden jährlich

Transaction Banking-Dienstleistungen stellen stabile Umsatzquelle für Banken dar

SEPA (Single Euro Payments Area) entwickelt sich entgegen schlechter Marktbedingungen weiter

<-- Charts zum Vergrößern bitte anklicken

Nach einem Anstieg des bargeldlosen Zahlungsverkehrs im Jahr 2007 um 8,6 Prozent auf 250 Milliarden Transaktionen hat sich diese Entwicklung auch 2008 fortgesetzt. Das Zahlen mit Kredit- oder Debit-Karte weist dabei, gemessen an den Transaktionen mit einem Plus von 14,5 Prozent im Jahr 2007 und 11,2 Prozent im Jahr 2008, das höchste Wachstum auf. Das zeigt der aktuelle World Payments Report 2009, der von Capgemini, der Royal Bank of Scotland sowie der European Financial Management & Marketing Association herausgegeben wird. Neben statistischem Material stützen sich die Aussagen auf 36 Tiefeninterviews mit führenden Banken sowie 20 derer Unternehmenskunden.

Der grösste Markt für den bargeldlosen Zahlungsverkehr bleibt mit Abstand die USA (99 Milliarden Transaktionen), gefolgt von der Eurozone (55 Milliarden Transaktionen). Beide stehen zusammen für rund 60 Prozent des weltweiten Volumens, wobei allerdings das höchste jährliche Wachstum in Ländern wie China, Russland, Australien oder Südkorea stattfindet.

Entgegen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und den damit verbundenen Herausforderungen für die Banken kann das Global Transaction Banking-Geschäft als stabile und profitable Umsatzquelle für Finanzinstitute bezeichnet werden. Obwohl sich auch hier die Marktkonditionen verschlechterten und die Geschäftsvolumina bei einigen Banken im ersten Quartal 2009 zurückgingen, bleibt dieser Bereich mit einem Umsatzanteil zwischen fünf und 20 Prozent der Bankeneinnahmen ein wichtiger Faktor. Bemerkenswert ist die niedrige Cost/Income Ratio von unter 50 Prozent.

Für Hubertus von Poser, Head of Payments bei Capgemini Consulting in Zentraleuropa bleibt das Transaction Banking deswegen ein attraktives Geschäftsfeld: „Die Kreditkrise hat die Prioritäten der Firmenkunden der Banken verändert. Aufgrund der erschwerten externen Finanzierung sowie verschärften Kreditbedingungen suchen sie nach Wegen wie sie ihr Working Capital optimieren können. Dies fördert die Nachfrage nach Transaction Banking-Dienstleistungen.“

Neben dem positiven Aspekt eines planbaren, wiederkehrenden Geschäfts stellt das Transaction Banking auch eine Quelle für Liquidität dar. „Für erfolgreiches Global Transaction Banking-Dienstleistungsgeschäft braucht man erfahrene Mitarbeiter, eine starke Kundenbeziehung, eine gute Technologie-Plattform, ein funktionierendes globales Netzwerk, starke Service-Fähigkeiten sowie die notwendige Grösse, um Skaleneffekte nutzen zu können“, benennt Brian Stevenson, Chief Executive Global Transaction Services bei der Royal Bank of Scotland, die Erfolgsfaktoren.

SEPA: Standardisierung bleibt auf der Agenda

In Europa existiert weiterhin der politische Wille, ein einheitliches Finanzsystem zu schaffen. Die Implementierung der Single Euro Payment Area bleibt das Ziel. Das Risiko einer Mini-SEPA, bei der die nationalen Verfahren weiter existieren und die SEPA-Instrumente lediglich für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr gelten, besteht allerdings nach wie vor. Dies gilt zumindest so lange, bis die beteiligten Institutionen die folgenden Punkte geklärt haben: Ein Zieldatum für die vollständige Migration auf die SEPA-Anforderungen; den Nachweis, dass die SEPA-Lösungen einen messbaren Mehrwert in der operativen Leistungsfähigkeit bringen; Klarheit über die zu nutzenden Standards für SEPA-Zahlungen, so dass die Teilnehmer ihre IT-Investments sowie ihre SEPA-Implementierungspläne priorisieren können. Um die Implementierung zu beschleunigen, unterstützen die europäischen Regulierungsbehörden inzwischen zunehmend die Festlegung eines gemeinsamen Zieldatums.

„Die SEPA ist eine gute Initiative, die in der Lage ist, Kosten zu senken und Risiken für den Zahlungsprozess zu minimieren. Allerdings müssen Banken, Unternehmen wie auch Behörden eine aktivere Rolle im SEPA-Prozess spielen. Neue geschäftliche Möglichkeiten entstehen mit der Zahlungsverkehrsstandardisierung und sie werden mit dem zunehmenden Wettbewerb sichtbarer“, so von Poser.

Für eine vollständige Realisierung der Ziele des SEPA Cards Framework (SCF) müssen erst eine Reihe von möglichen Hürden aus dem Weg geschafft werden, so beispielsweise das Problem der Scheme-Compliance, die laufenden Standardisierungsaktivitäten sowie die Unsicherheiten rund um die Interchange-Gebühren.

Wachstumschancen und Innovationen: Der Blick auf Asien

In Regionen wie Asien führen Innovationen im Zahlungsverkehr zu Umsatzsteigerungen. Laut World Payment Report zeigen dortige Banken, dass sich die Umsätze gerade im Verhältnis zu Nicht-Banken steigern lassen. Hubertus von Poser von Capgemini Consulting: „Zahlungsmethoden wie Mobile Payment, Kontaktloses Bezahlen, Electronic Payment sowie biometrische Autorisierung von Zahlungen können Banken helfen, neue Kunden zu gewinnen. Die Innovationen reduzieren die Zahlungen mit Bargeld, schaffen neue Angebote, erschliessen bislang Bank-freie Zonen und senken nicht zuletzt die operativen Kosten.“


Quelle: Capgemini - RBS

6 Gründe für eine neue Krise

Der Optimismus an den Börsen ist vorbei. Leider haben die Pessimisten gute Argumente.Die Angst für eine neue Krise ist lebendig.

Erstens
Der Zustand der Weltwirtschaft ist zu vergleichen mit einem Patienten, der einen schweren Herzinfarkt erlitten hat. Sein Zustand ist jetzt wieder mehr oder weniger stabil, doch er ist noch längst nicht der alte. Dasselbe gilt für die Weltwirtschaft. Eine Finanzkrise schüttelt man nicht ab wie eine harmlose Grippe, sie hinterlässt Spuren. So hat der Internationale Währungsfond (IWF) in seinem jüngsten Bericht dem World Economic Outlook, 88 Finanzkrisen der letzten 40 Jahre untersucht. Das Resultat ist wenig ermutigend: In den meisten Fällen war der Output der betroffenen Wirtschaften auch nach sieben Jahren noch gegen zehn Prozent unter dem Niveau bevor die Krise ausgebrochen war.

Zweitens
Langsam werden die Schäden der Krise sichtbar. Sie sind gewaltig. Die OECD, ein volkswirtschaftlicher Thinktank, schätzt, dass in den 30 reichsten Ländern gegen 25 Millionen Arbeitsplätze vernichtet worden sind. Viele der betroffenen Arbeitnehmer haben wenig Chancen ihren Job wieder zu erhalten. Das wird die Nachfrage über längere Zeit schwächen.

Drittens
Am stärksten von dieser Vermögensvernichtung betroffen sind die amerikanischen Haushalte. Die Ökonomen von McKinsey haben ausgerechnet, dass ihre Verluste höher sind als während der Grossen Depression. Das hat Auswirkungen für die gesamte Weltwirtschaft. Die US-Konsumenten haben die Weltwirtschaft bis zum Ausbruch der Krise am Laufen gehalten. Jetzt sind sie bis über beide Ohren verschuldet und können diese Rolle längere Zeit nicht mehr ausfüllen.

Viertens
China wird nicht in die Lücke springen können. Zwar hat Peking mit massiven Konjunkturprogrammen einen Absturz der eigenen Wirtschaft verhindern können. Doch es wird noch lange dauern, bis die Chinesen für die Weltwirtschaft zu einem bedeutenden Faktor werden. Nach wie vor beträgt nämlich der private Konsum am chinesischen Bruttoinlandprodukt bloss 35 Prozent. Zum Vergleich. In den reichen Ländern beträgt er über 60, in der USA lag er gar bei 70 Prozent.

Fünftens
Der Staat hat den Zusammenbruch des privaten Konsums mit einer massiven Verschuldung kompensieren müssen. Es ist anzunehmen, dass der Staat diese Rolle noch eine Weile länger spielen muss, denn die private Nachfrage und die Investitionen der Unternehmen sind noch weit vom Vor-Krisen-Niveau entfernt. Das bedeutet: politischer Streit um die Staatsverschuldung und Angst vor Inflation werden zunehmen.

Sechstens
Die immer höheren Staatsschulden belasten das Verhältnis der Länder untereinander. Jüngstes Beispiel: Deutschland und Frankreich geraten sich wegen der Grenzen der Verschuldung in die Haare. Frankreich hat soeben erklärt, dass es die sogenannten Maastricht-Kriterien – höchsten drei Prozent Neuverschuldung jährlich – bis 2012 ausser Kraft setzen will. Die neue schwarz-gelbe deutsche Regierung will das Gegenteil, nämlich den Staatshaushalt so rasch als möglich wieder ins Lot bringen.

Fazit
Die Weltwirtschaft wird wahrscheinlich keinen zweiten Infarkt erleben, aber sie wird auch noch lange nicht wieder so fit sein wie vor der Krise. «Die Zukunft der meisten westlichen Volkswirtschaften wird ähnlich sein wie Europa in den 80er-Jahren», prophezeit der «Economist». «Hohe Defizite, hohe Staatsschulden und eine hartnäckig hohe Arbeitslosigkeit.»

Quelle: Tagesanzeiger - CH

Freitag, 2. Oktober 2009

US Arbeitsmarktdaten

Nonfarm Payrolls (Aug) heute 14:30

Actual: -263KCons.: -188KPrevious: -201K

damit hat wohl kaum jemand gerechnet und der Stoxx, der Dax und der ATX gehen um 14:30 in die Knie


12:30

United States

Average Hourly Earnings (MoM) (Sep)

0.1%0.2%0.4%Revised
More Info

12:30

United States

Average Hourly Earnings (YoY) (Sep)

2.5%2.6%2.6%
More Info

12:30

United States

Average Weekly Hours (Sep)

33.033.133.1
More Info

12:30

United States

Unemployment Rate (Sep)

9.8%9.8%9.7%
More Info


Donnerstag, 1. Oktober 2009

USA - die 400 Reichsten

The biggest gainer this year was Kirk Kerkorian, who padded his fortune by $9 billion as shares of his MGM Mirage (nyse: MGM - news - people ) casino outfit rose 135% over the past year.

<-- to enlarge, click please

Kerkorian enters the top 10 along with Google (nasdaq: GOOG - news - people ) billionaires Sergey Brin and Larry Page, who are up $4.4 billion and $4.5 billion, respectively; and brothers Charles and David Koch, who added $5 billion apiece to their fortunes on surging energy and commodities prices. They replace Microsoft (nasdaq: MSFT - news - people ) co-founder Paul Allen and four members of the Walton family.

Seven members of last year's list have died, including media mogul Barbara Cox Anthony; she is replaced by her two children, James Kennedy and Blair Parry-Okeden. Other notable deaths include Wal-Mart (nyse: WMT - news - people ) scion Helen Walton, real estate mogul Leona Helmsley and Cargill grain heir W. Duncan MacMillan.

Fifty people couldn't keep up. They include online gambling titans Ruth Parasol and J. Russell DeLeon, whose PartyGaming Internet poker company's stock has fallen 75% in the past 12 months. Also dropping off the list is caffeine king Howard Schultz, whose Starbucks (nasdaq: SBUX - news - people ) stock has languished over the past year, and Campbell Soup (nyse: CPB - news - people ) heir Dorrance Hill Hamilton, who had appeared on every Forbes 400 list since 1982.

..usw mehr hier--> Quelle: Forbes

Börsen Ranking 09


Börsenanstiege seit 1.1.2009

Mit Ausnahme von Sri Lanka und Kolumbien könnte man zumindest mit Index-Zertifikaten in diesen Emergine Markets Ländern investieren.

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