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Donnerstag, 31. Dezember 2009

Finanzmarkt Risiko ist größer

Benoit Mandelbrots Kritik an der modernen Finanztheorie

Ein "Verfahren gegen die moderne Finanztheorie" führt Mandelbrot in seinem Buch und nennt einige ihrer Annahmen sogar "absurd". Folgt man Mandelbrots Erkenntnissen aus der fraktalen Beobachtung der Finanzmärkte, so ergeben sich einige wichtige Kritikpunkte an der herkömmlichen Auffassung von Finanzmärkten:

Kursänderungen verlaufen kontinuierlich. "Die Natur macht keine Sprünge" stellte schon Alfred Marshall seinen 1890 erschienenen "Principles of economics" voran - an dieser Annahme hat sich bis jetzt wenig geändert, nicht zuletzt deswegen, weil man mit Variablen, die sich kontinuierlich ändern, wesentlich einfacher rechnen kann. Leider ist diese Annahme falsch, glaubt Mandelbrot: Kurse bewegen sich nicht, sie springen und lassen Zwischenwerte aus. Die Folge: Große Teile der modernen Finanzmathematik - beispielsweise die Formeln von Markowitz, Sharpe, Black-Scholes - funktionieren in solchen Märkten nicht.

Kaufen und Halten. Man solle nicht versuchen, den "richtigen" Zeitpunkt für ein Investment abzupassen, raten Experten stets. Das ist zwar eine realistische Einschätzung der menschlichen Fähigkeiten, doch aus Sicht Mandelbrots problematisch: Der "richtige" Zeitpunkt spiele nämlich auf den Märkten eine sehr große Rolle. Kursschwankungen sind nicht symmetrisch über die Zeit verteilt, sondern kommen gehäuft vor. Große Ereignisse - die öfter eintreten, als wir vermuten - haben große Kursbewegungen zur Folge, und diese Aktivitäten konzentrieren sich auf kleine Zeitabschnitte. Die Folge: In den achtziger Jahren beispielsweise fielen 40 Prozent der Gewinne im amerikanischen S&P-Index in zehn Tagen, also in 0,5 Prozent der Zeit, an.

Normalverteilung. Die moderne Finanzmarkttheorie geht davon aus, daß Kursänderungen normalverteilt sind und dem Muster einer Glockenkurve folgen: Die meisten Kursveränderungen sind klein, nur ganz wenige sind sehr groß, und je größer sie werden, um so unwahrscheinlicher werden sie. Das entspricht leider nicht der Empirie, sagt Mandelbrot und nennt als Beispiel dafür den Kurssturz des DowJones im Jahr 1987 und weitere dramatische Kursereignisse in den vergangenen zwei Jahrzehnten, die so groß waren, daß sie unter der Annahme normalverteilter Kursänderungen nicht erklärbar sind.

Märkte sind riskanter, als wir annehmen. Akzeptiert man, daß die Kurse deutlich heftiger schwanken, als es das Standardmodell unterstellt, dann drohen ruinöse Kursbewegungen deutlich rascher. Nach dem Standardmodell der Finanzwissenschaft liegt die Wahrscheinlichkeit eines Ruins bei eins zu zehn Milliarden Milliarden, rechnet Mandelbrot vor. Unterstelle man aber dagegen deutlich heftiger schwankende Kurse, dann steige die Wahrscheinlichkeit eines Ruins auf eins zu zehn bis eins zu dreißig.

Aus FAZ -- Buch: „Fraktale und Finanzen. Märkte zwischen Risiko und Ruin“

Die ungelöste Derivate Blase

Summe der weltweit in Umlauf befindlichen Derivate (rot) gegenüber dem globalen Brutto-Produkt (grün).
Es handelt sich um Billionen Dollar, nicht etwa nur um läppische Milliarden.
Gegen diese Summe ist die Immobilienblase ein laues Lüftchen.

Nach dieser Statistik übersteigen die Derivate die gesamte Weltwirtschaft um mehr als das Zehnfache!!!
Wobei die Gewinne dieses Monsters relativ gering waren und kaum 0,05 %
ausgemacht haben dürften. Dieses Geschäft lohnte sich eben nur, indem man
die Spielsummen immer weiter nach oben trieb.
Bitte sich vorzustellen dass SIE, leber Leser 10 Jahre arbeiten müssen und ALLES abliefern müssen ohne auch nur etwas auszugeben für Nahrung, Kleidung und Wohnung auszugeben.
Sie sagen das ist denk-un-möglich.
So gesehen schon, aber es ändert nichts an der Tatsache dass enorme Schulden zu tilgen sind, durch noch zu schaffende Einkommen oder durch bestehende Vermögen. Letzteres funktioniert über eine (sehr starke) Geldentwertung (Inflation) oder Enteignung von Vermögen

Zur Erinnerung:
2006, im letzten Jahr vor Beginn der Subprime-Krise, erwirtschaftete die Deutsche Bank im Bereich Privat- und Firmenkunden („Filialgeschäft“) 1,041 Mrd. Euro vor Steuern,
im Corporate- und Investment Banking dagegen 6,084 Mrd. Euro, also rund 480 % mehr.

ein etwas anderer Rückblick

Dienstag, 22. Dezember 2009

Kaffeekartell aufgeflogen - und nun

Jahrelang haben Tchibo, Melitta und Dallmayr mit illegalen Absprachen die Preise nach oben getrieben
Der Schaden für die Verbraucher ist offenbar gigantisch: Nach Berechnungen von Verbraucherschützern haben Kaffee-Kunden über acht Jahre lang gut 4,8 Milliarden Euro zu viel bezahlt.

Die Schutzorganisation fordert deshalb nun drakonische Strafen: "Die Kaffee-Multis sollten das zu Unrecht abkassierte Geld an die Verbraucher zurückzahlen", sagte Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg der "Bild"-Zeitung.

Was kann man tun? -als mündiger Bürger
Das zuviel bezahlte Geld wird der Konsument von der EU nicht in direktenm Weg zurückbekommen.
Es bleibt nur mehr die Geheimwaffe übrig - der Kaufstreik als Form einer demokratischen Meinungsäusserung gegen die überführten Kartellsünder.

ÖL und Gas im Vergleich

Gas ist somit in Relation zu Rohöl zu billig,
ODER
der Rohölpreis ist infolge von Spekulation zu stark getrieben und somit überhöht.
Für diese Hypothese spricht die bessere Lagerbarkeit von Öl, bzw. die historisch stärkere spekulative Ausrichtung.

Quellen: US Energy Information Administration

F&E Ranking 2008


Quelle: Booz&Allen

Sonntag, 20. Dezember 2009

unfähige Autobauer

Einst war der Saab ein Lebensgefühl.
Dann kam General Motors und wollte aus dem teuren Nischenfahrzeug ein Massenprodukt machen.

Vor 20 Jahren begann das mittlerweile im Konkurs beendete Projekt.
Ein sehr lange Zeit, um festzustellen, dass es nicht gelang, aber das ist vermutlich typisch für GM.


BMW hatte dasselbe mit dem MINI jedoch zu Erfolg gedreht, nachdem Debakel mit Rover!!
(Ein Fall von Lessons learnde?)


Erdöl - steigt der Preis?

Die Raffinerieauslastung ist auf 80% gefallen und liegt damit um 9 Prozentpunkte unter dem für diese Saison üblichen Durchschnitt.

Das ist kein ANZEICHEN FÜR EINE ANSPRINGENDE Konjunktur!!

Somit ist bewiesen, das der Erdölpreis der zuletzt bei fast 80 USD/B notierte, spekulativ getrieben ist.

Im übrigen sei darauf hingewiesen das seit über 25 jahren im Januar jeweils der tiefste Preis im Jahr zu erwarten ist. Quelle: saisonal Charts

Freitag, 18. Dezember 2009

Oligopole Beispiel

Die thailändische Wirtschaft ist de facto seit Jahren unter sechs großen thailändischen Familien aufgeteilt. Diese Familienclane dominieren und kontrollieren die thailändische Wirtschaft und nutzen ihre Vetternwirtschaft mit den Behörden und der Politik aus, um jegliche innerthailändischen Unternehmen, die ihnen gefährlich werden könnten, klein zu halten.

In einer solchen Wirtschaftsumgebung blüht natürlich die Korruption und der thailändische Machtklüngel.

Immer wieder hört man, dass diese Situation bei weiten Teilen der Thais über die Jahrzehnte eine enorme Frustration aufgebaut hat. Nach dem Motto: "Es ist ja eh egal. Wenn ich etwas aufbaue, was wirklich das Potential besitzt, um groß zu werden, dann stellen mit die Machteliten eh ein Bein".

Die thailändische Wirtschaft hat sich seit der Asien-Wirtschaftskrise 1998 nicht wirklich erholt.

Vielleicht liegt das daran, dass die Aushöhlung durch das Oligopol die eigentliche Ursache ist?

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Freie Preisbildung - gerechte Preise

Ein Paar Gedanken zur freien Preisbildung auf Märkten......

a) Monopole sind nicht für ALLE schlecht:
fragen Sie den Monopolisten Ihres Vertrauens z.B. ihren regionalen Strom-, Gas- Wasserversoger,
Warum haben Stromversorger die höchsten Durchschnittsgehälter?
Weil es durch mangelnden Wettbewerb keinen Preisdruck und somit keinen großen Kostendruck gibt.
Durch mangelnden Wettbewerb und daraus mangelnden Kostendruck wird auch nicht so günstig produziert wie man könnte.
Bei Monopolprodukten haben die Preise viel "Luft" nach unten.
Monopol sind die Sichtbaren Eisberge einer einer ineffizienten Marktwirtschaft- Eine freie Marktwirtschaft sieht anders aus. Alle Marktteilnehmer haben die gleichen Voraussetzungen und Nebenbedingungen zur Herstellung und Angebot der Waren und Dienstleistungen.
Die Realität ist erschreckend anders: Beschränkungen , Vorschriften, Gesetze an jeder Ecke, welche einen freien Markt behindern.
Selbst die Vertreter die einen freien Markt fordern - Wirtschaftskämmerer - meinen das aber nur für ihre Mitglieder, denen sie erhebliche Beschränkungen zur Berufsausübung auferlegen.


b) möglichst harter Wettbewerb führt natürlich zu niedrigeren Preisen.
Das hat mit "gerecht" (in einem sozialen Sinn verstanden) nicht unbedingt zu tun: fragen Sie den "working poor" Ihres Vertrauens, oder einfach gesagt Monatslöhne für Handelsarbeiter über 1500 Eur/Monat sind die Ausnahme......

c) Zusatzkosten für "freie Preise" werden oftmals von der Gemeinschaft aller getragen (zB industrielle Umweltverschmutzung, Sicherheitsmängel durch Kosendruck)

Das eigentlich schlimme an unserem System ist, dass die Masse der Bevölkerung ihre Leistungen am ungeschützen Markt anbieten muss und dadurch ein eherer niedrigeres Einkommens erwirbt. Als Bestrafung wird empfunden, dass genau diese große Bevölkerungsschicht einen übergebührlich höheren Teil ihres geringen Einkommens an die "geschützen Werkstätten für Bedürftige (Monopole, Oligopole, (verdeckte)Kartelle)" abliefern muss - unter der Aufsicht der Staatsorgane.

Ähnlich verhält es sich bei den Preisspekulanten ohne Basisware. Damit sind jene Spekulanten gemeint die kein Interesse am Erwerb eine Ware, sei es Erdöl, Weisen, Orangensaft, Fleisch, Erze, Metall usw. haben. Das sind jene Spekulanten die aufgrund ihres Wissenvorsprunges und des enormen Geldmitteleinsatzes (derzeit sehr günstig von Nationalbanken zwischen 0,2 bis 1% pa von Nationalbanken zu bekommen) die Preise treiben nach ihren Vorstellungen und durch Gewinnrealisierung die Preise in den Keller schicken und bereits die nächste Spekualtionsobjekt unbemerkt von restlichen Marktgeschehen sukzessive aufbauen usw.
Es wird ca 5-6 mal soviel Erdöl als Spekulationsobjekt gehandelt als Ware tatsächlich am Markt ist.
Eine Regelung wäre hier sehr einfach an das real verfügbare Produkt zu binden.

Wer bezahlt das? Jeder der ca 2 mia Erdenbewohner die sich zu den etwas Begüterten zählen dürfen zahlt jährlich ca 50-100 USD mehr für Treibsstoffe, Nahrungmittel usw. infolge der anteiligen Preissteigerungen durch diese unfunktionelle Spekulation.
Dieser Betrag ist nicht wirklich lebensbedrohlich hoch und somit leistbar. Man muss das wie als eine Steuer für "arbeitslose Geldarbeiter" sehen, denn Investmentbanking dieser Art ist selten eine wertschöpfende Arbeit. Auf diesem unkonventionellen "Steuereintreibungsweg" kommen jährlich zumindest 100-200mia Gewinne zusammen die sich vielleicht 200.000 Menschen (davon 30.000 von der "Investmentbank(oder Spekulationsbude) Goldman Sachs) teilen müssen.

Damit ergibt sich Umverteilungsfaktor von 10.000 "Spendern" auf 1 Person mit ca 750.000 USD Einkommen. Auch diese Vorgangsweise, einem Monopol nicht unähnlich, wird vom Rechtsystem und der Staatsgewalt gedeckt.

Ach ja fast hätt ichs vergessen:
Sugar 11 zur Lieferung im März 2010 zum Preis von 26 US-Cent pro Pfund , so teuer wie zuletzt 1981, Zuckerpreis hat sich binnen einem Jahr mehr als verdoppelt....15% alleine seit Anfang Dezember...

Warum ist das so? Für wielange noch.....

Dienstag, 15. Dezember 2009

Paul A. Samuelson - Ökonom

Der Doyjen der US Volkswirtschaftslehre ist gestorben.
Der Wissenschaftler verband Neoklassik mit Keynesianismus.
Er erhielt 1970 den Wirtschaftsnobelpreis.

Die «Einführung in die Volkswirtschaftslehre» von Paul A. Samuelson erschien erstmals 1948 und wird heute noch aufgelegt. Für Abertausende von Studenten war es die "Volkswirtschafts-Bibel" schlechthin.

Besonders wichtig waren seine Beiträge zur Aussenhandelstheorie: Er formulierte als Erster das Theorem, wonach Handel dazu führt, dass die zuvor knappen Produktionsfaktoren an Einkommen verlieren.
Wenn China und die USA den gegenseitigen Handel öffnen, steigt der Wohlstand zwar insgesamt. Die amerikanischen Arbeiter verlieren jedoch, weil sie jetzt mit den chinesischen konkurrieren müssen, während das amerikanische Kapital gewinnt, weil es in China Einsatzmöglichkeiten findet.

Der Globalisierungskritiker:
Im Alter von 90 Jahren sorgte Samuelson noch einmal für Aufsehen, indem er diese Überlegungen im Lichte der modernen Globalisierung modifizierte: Wenn im Zuge des Freihandels in China die Produktivität der Industrie schnell steigt, dann kann es sein, dass die Wohlstandsgewinne des Freihandels verloren gehen. Samuelson empfahl, das Tempo der Globalisierung durch politische Eingriffe zu drosseln.

Samstag, 12. Dezember 2009

Bändigung der Wall-Street

So will Washington die Wallstreet bändigen

Das kürzlich ohne die Stimmen der Repubilkaner beschlossene, umfassende Gesetzespaket zur Regulierung der Finanzmärkte gibt etwa der Regierung neue Befugnisse, Unternehmen zu zerschlagen, die die Stabilität der Wirtschaft bedrohen.

Zudem wird eine neue Behörde geschaffen, die Banktransaktionen der Verbraucher genauso wie komplexe Finanzgeschäfte überwachen soll.
Das ursprünglich von der Regierung vorgeschlagene Gesetzespaket wurde zwar auf Druck von mächtigen Lobbygruppen entschärft.
Das Gesetzespaket erstreckt sich über die ganze Breite des Finanzsektors, vom Kleinstkredit bis hin zu den Transaktionen multinationaler Banken. Zudem soll es für mehr Transparenz auf dem Markt im Derivatehandel sorgen, dessen weltweites Volumen rund 600 Billionen Dollar beträgt.

Die Zerschlagung von Unternehmen hat in den USA schon Tradition in den früheren Anti-Trust Gesetzen, welche auch angewandt wurden. Der letzte große Fall war die Zerschlagung von US Telefongesellschaft AT&TAnfang 1984 in sieben unabhängige Teilgesellschaften (Baby Bells).

Noch immer befindet sich der Ölpreis zu einem großen Teil in Abhängigkeit von Spekulanten, die niemals an die Lieferung des Öls denken, mit dem sie handeln.
Gleiches gilt auch für andere Rohstoffe.
Stark gehebelt spekulieren diese Marktteilnehmer auf die Preisentwicklung des Öls, ohne einen eigenen Bedarf zu haben.
Daran etwas zu ändern wäre die Aufgabe von Regulierungen, denn es kann doch nicht angehen, dass mehr Rohöl im "virtuellen" Umlauf ist als jemals benötigt wird.
Doch hier scheinen die Lobbyisten von Goldman Sachs die Finger schützend im Spiel zu haben, denn dass ist genau eines der versteckten Kerngeschäfte wo wirklich "Kohle gemacht" wird.

Freitag, 11. Dezember 2009

Goldman Sachs - Die Blasen-Maschine

Goldman Sachs gilt als großer Gewinner der Krise.
Das Ende 2008 geliehene Geld (schlappe 10 mia USD) wurden an den US-Staat vorzeitig zurückgezahlt.
Für heuer wurde bislang ein Gewinn von 8,4 Milliarden Dollar gemeldet. Das US-Magazin „Rolling Stone“ nannte Goldman Sachs „die große amerikanische Blasen-Maschine“, weil es die Bank schaffe, als Berater, Finanzierer, Vermögensverwalter und Investor immer auf der richtigen Seite des Geschäfts zu stehen.

Zudem sind Hauptkonkurrenten an der Wall Street, Bear Stearns, Lehman und Merrill Lynch, geschluckt und praktisch von der Bildfläche verschwunden, Mitbewerber wie Citigroup oder die schweizerische UBS sind angeschlagen.

Jeder der 30.000 Mitarbeiter bekommt von Santa Goldman im Durchschnitt 600.000 USD als Boni ausbezahlt.
(ca 18 mia USD)
Quelle: Format
Manchmal bekommt man den Eindruck, dass Al_Qaida 2001 das "falsche Welthandelzentrum am Südzipfel von 85-89 Broadstreet- Manhattan getroffen haben??

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Wer zu gross ist..

«Wer zu gross ist, um unterzugehen, ist definitiv zu gross»
Dies sagte der Finanzmarktkritiker Willem Buiter in seinem Blog in der Financial Times.

Buiter ist dagegen, dass Grossbanken gerettet werden: «Wenn man nicht bezahlen kann, was man schuldet, muss man untergehen, mit allen schmerzlichen Konsequenzen», schrieb er noch im Oktober, «in den alten Tagen hat dazu auch das Schuldengefängnis gehört und die Sklaverei für säumige Schuldner.»

Er hat recht. Denn große oder sollte man bloß verächtlich fette Unternehmen sagen, haben viel Macht in Form von Geld um sich vieles zu kaufen, Meinung, Reputation, Knowhow, Recht uvm.

Diese Unternehmen sind so groß, dass diese Politiker vor Wahlen vor die Wahl stellen: Entweder Partei X kann eine Wahl gewinnen, wenn man dies oder jenes macht oder wir entlassen ein paar tausend Mitarbeiter und die Gazetten werden euch inder Luft zerreisen und ihr könnt eure Sessel an den Schalthebeln der Macht räumen. ( Beispiel Vetrschrottungsprämie in Deutschland - 5 Monaten nach den Wahlen Anfang 2010 kommt für den Autohandel die Wahrheit an Tageslicht)

Das einzige was diese Firmen sich nicht kaufen können ist Anstand, weil denn gäbs gratis.
Ähnliche Themen hier:

Dienstag, 1. Dezember 2009

Verständnis der Verhältnisse in Dubai

Der Herrscher von Dubai, Scheich Mohammed bin Rashid al-Maktoum, versicherte unterdessen, die Wirtschaft des Emirats sei «stark» und «stabil».
Die Reaktion an den Börsen auf die Zahlungsprobleme von Dubai World zeuge von «mangelndem Verständnis der Verhältnisse in Dubai», sagte er im Fernsehsender al-Arabiya.
Der Generaldirektor der Finanzverwaltung von Dubai, Abdulrahman al-Saleh, sorgte am Montag für weitere Unsicherheit, als er erklärte, die Regierung gebe keine Garantien für Dubai World, obwohl ihr die Firma gehöre.

Die Wortwahl (hoffentlich richtig übersetzt) ist äußerst interessant. Scheich Maktoum hat bisher aber auch einen gewaltigen Blinden Fleck in seinem Emirat, denn bei aller Liebe für Innovation und Zukunftsdrang, Größenwahn ist eine andere Kategorie, und war noch nie von längerer Dauer.

Selbst vor 70 Jahren träumte ein Österreicher in Deutschland vom 1000 jährigen Reich, welches nach 6 Jahren zerbrach.
An diese Fragilität von Staatgebilden sollte der Scheich mal denken, wenn er für seine ca 200.000 Emiratbürger, (weitere 1,5 mio sind Ausländer) Dubai neu erfinden will alles auf Pump (Kredit).

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