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Chart of U.S. Money Supply Growth

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Inflation in China

Wo liegt Hambantota ?

Die erste Phase des Hafens von Hambantota wurde bereits im November fertig gestellt. Die zweiten Phase wird bis zum Jahr 2014 ein Container Terminal folgen. In Phase drei entsteht eine Schiffswerft, wobei im Endausbau der Hafen sich über eine Fläche von 16 Quadratkilometern verfügt und bis zu 33 Schiffe gleichzeitig beladen und gelöscht werden können, was den Hafen dann zum größten Hafen Süd-Asiens machen wird.

Ausserdem entstehen zur Zeit in Hambantota auch ein internationaler Flughafen, ein Highway und Ölraffinieren und ein Windpark zur Energieerzeugung wird angelegt.

Besonders interessant: Hambantota soll auch eine steuerfreie, spezielle Wirtschaftszone werden. Deshalb wundert es mich auch in diesem Fall nicht, dass bereits eine Vielzahl von Unternehmen aus China, Indien, Russland und Dubai ihr Interesse daran angemeldet haben, in der Zone Werften und Waren- und Lagerhäuser einzurichten.

Ein weiterer, wenn nicht gar einer der wichtigsten Meilensteine, ist der Hambantota Hafen im Süden der Insel, der (wen wundert's?!) von den Chinesen (Sinohydro und China Harbour) gebaut wird. Die Finanzierung von über 1 Milliarde USD teilen sich zu 85% die chinesische und zu 15% die sri-lankische Regierung.

Wird das das Dubai im Indischen Ozean?

Wo liegt eigentlich dieses Hambantota, der zukünftige Wirtschafthub?

Sri Lanka liegt an einer viel befahrenen Schifffahrtsroute, zwischen der Malakka Straße und dem Suez Kanal, also auf einer direkten Verbindung zwischen Asien und Europa. Pro Jahr passieren etwa 36.000 Schiffe die Insel.

Mittwoch, 24. November 2010

Flash Orders - eine neue Seuche!

Mittels HFT (high Frequency Trading) werden Hunderttausende Kauf- oder Verkaufsorders platziert. Aber nur für den Bruchteil einer Sekunde! So kurz, dass sie gar nicht ausgeführt werden (das sollen sie nämlich auch gar nicht). Aber das reicht, um den Markt zu beeinflussen.

An extremen Tagen wie dem 18. Februar 2010 wurde von Orders über 1,247 Milliarden Aktien tatsächlich nur ein Prozent tatsächlich gehandelt.

Nur ein Prozent! Der Rest der Orders wurde wieder gelöscht. (Quelle: Rossiwall, V. und Schröder, P.: „Day-Trading: Schnell, Schneller, Scalping", S. 174).

Letztlich ist es Betrug: Es werden Hunderttausende Orders vorgetäuscht, die gar nicht da sind, nicht ausgeführt werden können.

Samstag, 20. November 2010

Geld drucken und dabei Geld verlieren

Die FED kauft die USA Staatsanleihen über die Investmentbank Goldman Sachs ?
Warum ?

Donnerstag, 24. Juni 2010

10 Jahre Rohstoffpreise im Chart

CRB

Der aktuelle Preis für Rohstoffe ist geringfügig (15%) das sind 1,5% pro Jahr höher, als 2001, nach einem Anstieg bis 2006 und einer extremen Spitze in 2008.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Dienstag, 8. Juni 2010

Goldman Sachs - verdient immer

Im ersten Quartal 2010 übertraf Goldman Sachs alle Erwartungen und verdoppelte den Reingewinn auf 3,29 Milliarden Dollar. Ein Bericht, den die unter Betrugsverdacht stehende Bank bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichte, liefert interessante Erkenntnisse zum glänzenden Quartalsergebnis. Das Handelsgeschäft lief so gut wie noch nie. Zum ersten Mal überhaupt verdiente die Bank an jedem einzelnen Geschäftstag eines Quartals, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

An 35 der 63 Arbeitstage soll Goldman Sachs Tagesgewinne von über 100 Millionen Dollar erzielt haben. An schlechten Tagen schauten immer noch Gewinne von mindestens 25 Millionen heraus. Den Erfolg erklärt die führende Investmentbank der Welt mit einem robusten Risikomanagement und den boomenden Märkten in den ersten drei Monaten des Jahres.

Volle 80 Prozent der Einnahmen stammen dagegen aus dem Eigenhandel der Bank. «Egal, was passiert, Goldman Sachs profitiert immer», bemerkt «Spiegel Online» zu den jüngsten Medienberichten.

Der Rest stammt von der Vermögensverwaltung und dem klassischen Investmentbanking, also beispielsweise der Beratung und Begleitung von Unternehmen bei Übernahmen oder Börsengängen.

Auszüge aus Tagesanzeiger

Montag, 7. Juni 2010

Dienstag, 1. Juni 2010

Wie Europa über den Yuan den Amerikanern in die Suppe spuckt...

Ein langer Titel der eine interessante Wirkungskette aufzeigt.

Bis vor Kurzem war die Aufwertung des Yuann(China) von rund 5 % sehr wahrscheinlich. Das war vermutlich auch das, was die Chinesen und Amerikaner hinter verschlossenen Türen abgesprochen hatten.

Jetzt hat der schnelle Wertverlust des Euro die Situation auf den Kopf gestellt. Europa ( ca 500 mio Bewohner) ist für die Chinesen das wichtigste Absatzgebiet, noch vor den USA (306 mio Bewohner). Seit Mitte 2008 ist der Yuan fest an der Wertentwicklung des Dollar gekoppelt.

Seit Jahresbeginn ist der Yuan gegenüber dem Euro um 13 % teurer geworden. Eine weitere Aufwertung würde die Exporte nach Europa noch mehr belasten.

Das nun China wahrscheinlich doch nicht aufwerten wird passt den USA nicht, denn eine Aufwertung des Yuan um 5% hätte eine Schuldenreduktion der USA um 5% bedeutet. Daraus wird nicht.

Eine weitere unangenehme Situation für die USA besteht weiterhin durch die Verschlechterung der Exportesituation, weil der Euro abwertet und so die europäische Exportwirtschaft ankurbelt.

Andererseits hat China hat ein Interesse an einem starken Euro.

Dazu muss China aber beitragen in dem es Euro kauft und so die Nachfrage und damit den Kurs des Euro stützt. Diese Käufe werden einhergehen mit weniger Engagement in US Anleihen und damit ein Sinken des USD.

Samstag, 29. Mai 2010

Arbeitsbedingungen in China

Fie Firma taiwanesische Foxconn mit ca 400.000 Mitarbeitern in China hat aktuell mit einer Selbstmordserie zu kämpfen.

Wie fast alle Produktionsfirmen in Südchina, in denen junge Migranten aus den Provinzen im Innern Chinas arbeiten, kaserniert Foxconn seine Mitarbeiter. Sie dürfen das Firmenareal nur bei guter Leistung und meist nur am Wochenende verlassen.

Der rasante Wandel, die Entwurzelung der jungen Wanderarbeiter und der Leistungsdruck im knochenharten Kapitalismus trieben viele Menschen in die Verzweiflung. Gemessen an der landesweiten Selbstmordrate liegt Foxconn sogar unter dem Durchschnitt.

Viele andere Unternehmen ist die Arbeitssicherheit ein größes Problem, bei anderen wiederum gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Staub, Lärm, Chemie.

Ausschnitte aus Tagesanzeiger-ch

Darüber sollte man Nachdenken wenn man z.B. ein iPhone kauft.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Banken der 3.Welt

..sind besser oder schlechter als in den Industrieländern?

Eine Untersuchung des Magazins „The Economist“ über die Bilanzen von den 150 größten Banken der Welt ergab, dass die Kontoeinlagen der Emerging Markets Banken die vergebenen Kredite um fast 2 Billionen USD übertreffen.
Zum Vergleich: Industrieländer-Banken haben ca. eine Billionen USD mehr Kredite vergeben wie sie von ihren sparunwilligen Kunden eingesammelt haben.

In Volkswirtschaften mit Wachstumsraten von 5-10% normal, dass die wichtigsten Banken ihre Bilanzgröße alle 5 Jahre verdoppeln.

Wenn das kein Hinweis für Bonität der Banken in Emergine Markets ist, was sonst.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Afrika in Zahlen

Afrika ist der "vergessene Kontinent".
Cirka 15% der Weltbevölkerung - 1 mia Menschen leben auf einem Kontinent der vor Rohstoffen, Armut, ethnischen Konflikten zwischen den Stämmen und Korruption nur so strotzt.

Der gesamte Kontinent hat gerade mit 1,3 Billionen US-Dollar mal 1/10 des BIP der USA, wobei der Unterschied pro Kopf mit 1/33 noch dramatischer ist.

Die vermehrte globale Nachfrage nach Rohstoffen hat auch vor Afrika nicht halt gemacht und kann dem armen Kontinent etwas mehr an Wohlstand bringen.

In den letzten zehn Jahren ist die Wirtschaft Afrikas um durchschnittlich 5,2 Prozent pro Jahr gewachsen. Nach Asien die 2. höchste Rate im Kontinent Ranking.

Afrika hat eine sehr junge und stark wachsende Bevölkerung. Beide Faktoren zusammen können in den nächsten Jahren zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führen.
Derzeit sind cirka 80 Prozent aller Exporte aus Afrika Rohstoffe oder Rohstoffverwandt.
Nigeria hat die größten Ölressourcen Afrika und die zehntgrößten weltweit - noch vor wesentlich bekannteren Ölländern wie Brasilien oder Kasachstan.

Die 5 bevölkerungsreichsten Länder Afrikas:
Land __________Bewohner _ Durchschnittsalter
Nigeria __________ 152 mio__ 19,o Jahre
Äthiopien _________ 81 mio___ 16,9 Jahre
Ägypten __________ 77 mio__ 24,9 Jahre
Demokr. Rep. Kongo_65 mio__ 16,4 Jahre
Südafrika_________ 49 mio__ 24,4 Jahre
Summe__________ 404 mio__ 20,4 Jahre

Zum Vergleich das Durchschnittsalter in Deutschland 43,8 Jahre !!

Mittwoch, 19. Mai 2010

Brent Rohöl fällt weiter stark



















Rohöl hat mit ca 88 USD/b Anfang Mai ein letztes Hoch erreicht und fällt seitdem sehr stark.

Aktueller Kurs 73,87 USD/b

Bei ca 72 USD/b bzw 70 USD könnte sich der Preisverfall vorerst erfangen.

Wachstum - sehr unterschiedlich



In den letzten zehn Jahren ist die Wirtschaft in verschiedenen Regionen stark unterschiedlich durchschnittlich pro Jahr gewachsen:

Asien 8,0 Prozent

Afrikas 5,2 Prozent

Osteuropa 4,9 Prozent

Lateinamerika 3,2 Prozent

USA 1,9 Prozent und

Europa 1,7 Prozent

Die Prognosen für die kommenden fünf Jahre sehen ähnlich aus: Für die kommenden fünf Jahre rechnet der IWF mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 5,1 Prozent pro Jahr. Das wird weltweit nur von Asien übertroffen (Prognose: 8,5 Prozent).

Für Osteuropa und Lateinamerika liegen die Prognosen übrigens deutlich niedriger bei jeweils 4,0 Prozent pro Jahr. Die USA soll es immerhin auf 2,5 Prozent bringen. Die Wachstumsprognose für Europa liegt bei 2,0 Prozent pro Jahr. Und Deutschland: Das liegt abgeschlagen mit 1,7 Prozent pro Jahr sogar noch hinter dem europäischen Durchschnitt.

Dienstag, 18. Mai 2010

The End of the Euro

Das ist die Cover-Schlagzeile der Newsweek vom 17. Mai 2010.
Bereits in der Ausgabe vom 26. April 2010 war der Cover Aufmacher "Europe Wins" - How its big business are beating America.

In der Kampfarena steht die USA mit 307 mio Einwohnern und Europa mit über 500 mio Bewohnern, USA mit ca 14 Billiarden USD Staatsverschuldung; Europa mit 8,7 Billiarden - somit ist die pro Kopf Verschuldung in Europa nur cirka 1/3 jener der USA. Exzessiver Wohlstand (Konsum) hat eben seinen Preis.
Dass der Euro sinkt ist mehr Vor- als Nachteil für das eher exportorientierte Europa- darüber macht sich Newsweek in Europe wins so seine Sorgen für die nachhinkende USA.

Die angebliche Eurokrise aufgrund enormen Verschuldung der PIIGS Staaten und vor allem Griechenland gepaart mit einer diffusen Wirtschaftspolitik der einzelnen EU Länder (27) sind mehr eine Chance für die zukünftigen "Vereingten Staaten von Europa" .

Solange es nicht gelingt, dass die einzelnen Regierungen ihren nationalen Egoismus ablegen, sei es die Vision der "Grande Nation" von Frankreich oder die unsinnig hohen Militärausgaben des EU-Zwerges Griechenland , der sich vor den "wilden" Türken (die gerne der EU beitreten wollen) schützen muss, oder der Briten die noch immer nicht wirklich realisiert haben, dass das britische Weltreich in den letzten 70 Jahren zerbröselt ist usw., solange wird EUropa von den USA immer wieder "Watschen" bekommen.

Die Krise ist die Chance das alles in der Not über Bord zu werfen, um einen untergehenden Kahn wieder flott zu bekommen.

Newsweek hat das erkannt und publiziert. Europas Politiker tut eure Pflicht.

Montag, 17. Mai 2010

Sind diese Banken Betrüger?

Die amerikanischen Justizbehörden gegen acht Geld-Institute.

- Deutsche Bank
- Goldman Sachs
- Morgan Stanley
- JP Morgan Chase
- Citigroup
- Merrill Lynch
- UBS
- Credit Suisse
- Credit Agricole

Sie alle sollen Rating-Agenturen in die Irre geführt und ihre Kunden bei Hypothekengeschäften getäuscht haben. Die Banken sollen Hypothekenpapiere auf Geheiß anderer Finanzakteure kreiert haben, die selbst gegen diese Papiere wetteten.

Auch die Banken selbst setzten darauf, dass der Wert der Papiere sinkt, während sie diese ihren Investoren als vielversprechende und sichere Wertanlagen verkauften. Mit dem Kollaps der Immobilienblase kam der Fall ins Bodenlose. Die Investoren verloren Geld, während Banken und Hedge Fonds kassierten.

Diese betrügerische Vorgangsweise hat Millionen von Anlegern enorme Verluste beschert, während dessen ein paar tausend Bankmanager üppige Boni kassieren.

Sonntag, 16. Mai 2010

Maßnahmen gegen Immobilienblase in China

In China stiegen im März die Immobilienpreise um 12%. Die Regierung macht nun ernst mit Maßnahmen zur Einschränkung der sich aufbauenden Blase.

1. Käufer, die erstmals eine Wohnung mit mehr als 90 Quadratmetern Fläche erwerben, müssen künftig mindestens 30 Prozent des Kaufpreises in bar bezahlen können, oder erhalten andernfalls keine Baufinanzierung.

2. Käufer, die bereits eine Immobilie besitzen, müssen sogar 50 Prozent des Kaufpreises (statt bisher 40 Prozent) bar auf den Tisch legen.

3. Die Banken sind angewiesen, Hypothekendarlehen für Käufer, die sich eine dritte Wohnung anschaffen wollen, entweder zu verweigern, oder nur Darlehen zu Zinssätzen deutlich oberhalb des Marktzinses auszureichen.

4. Käufer, die in Städten mit hohen Preissteigerungsraten ihre dritte Immobilie kaufen wollen, erhalten gar kein Hypothekendarlehen mehr.

5. Baufirmen dürfen so lange keine Vorabzahlungen für noch nicht fertiggestellte Immobilien entgegennehmen, bis der Verkaufsstart nicht offiziell genehmigt ist. Daneben müssen die Anbieter diese Transaktionen künftig öffentlich machen. Damit soll verhindert werden, dass die Bauträger weiterhin ihren Kunden den Eindruck vermitteln, dass der Großteil der angebotenen Wohnung schon vergriffen sei.

6. Die Kommunen müssen künftig mindestens 70 Prozent der neuen Bauflächen für die Errichtung günstigen Wohnraums ausweisen.

7. Hinzu kommen noch die neue Wiederverkaufssteuer für Immobilien, und die vielfältigen und sehr wirkungsvollen Maßnahmen zur Drosselung der allgemeinen Bankenkreditvergabe, die bereits in den vergangenen Monaten verabschiedet wurden.


Donnerstag, 15. April 2010

US Immobilienmarkt






































Nicht sonderlich toll...




Dienstag, 13. April 2010

Friedhof in Internet

Richtig geslesen, so etwas gibt es und zwar in China.

Am sogenannten Quingming Festival gedenken Chinesen den verstorbenen Familienmitgliedern.
Ein virtueller Friedhof ist ein Service für Wanderarbeiter die hunderte Kilometer fern der Heimat und Ihrer verstorbenen Verwandeten in den Industriemetropolen arbeiten.


China`s Öldrust




















...und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn die Autoproduktion in China mit ca 12 mio Einheiten in 2009 wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen

Dienstag, 16. März 2010

Banken Insolvenzentwicklung

192 US Banken haben Insolvenz angemeldet, die Karte zeigt, wie sich die Insolvenzen, die jetzt hauptsächlich Regionalbanken treffen, über den nördlichen Teil des Kontinents ausbreiten.

Wie gehts weiter?

Donnerstag, 11. Februar 2010

Donnerstag, 4. Februar 2010

USA geht steil aufwärts

Das ist der Plan des Präsidenten Obama.
Er hat in seiner alljährlichen Rede zur Nation davon gesprochen die Exporte in den nächsten 5 Jahren zu verdoppeln.
Das sind 20% pro Jahr ein sehr ambitioniertes, um es weniger höflich zu sagen ein halbwegs gewagtes Vorhaben um nicht so sagen unrealistisches Vorhaben.

Warum?
Mit was will die USA den Export steigern?
Lebensmittel wie Baumwolle, Mais, Soja, Weizen, wohl eher nicht
Mit Autos, da lachen die Hühner am Hof, denn die Entwicklung eines KFZ das halbwegs einen sinnvollen Bezindurst von unter 8l/100 km hat braucht allein 5-6 Jahre.
Mit der Produktion von Waren des alltäglichen Bedarfs - unmöglich hier sind die Länder China, Indien, Vietnam, Thailand, Banglsdesh usw die billigsten Produzenten.
Mit Hochtechnologie wie Raumfahrt ? Wer braucht das und ausserdem wurden gerade einige NASA Programme eingestellt.
Zivile Luftfahttechnologie - bitte träumt weiter, denn Brasilien mit Embraer wächst schneller als Boeing und in China wird groß einer einem eigenem Flugzeughersteller "gestrickt".
Bliebe eigentlich nur mehr Waffentechnik übrig- dazu müssten aber einige lokale Scharmützel und regionle Kriege angezettelt werden, damit sich ein Zuwachs auftut. Doch halt wer soll die Waffen bezahlen? Natürlich werden die auf Kredit oder im Tausch mit Rohstoffen gekauft die man dann mit ein bisschen Spekulation noch gewinnbringender verkaufen kann.

Halt eines hab ich noch vergessen den Export von Finanzdienstleistungen, die der restlichen Welt in den letzen 2 Jahre eine der größten Wirtschaftskrisen seit 80 Jahren beschert hat.

Obama hat eine Traum ausgesprochen, als er sagte: " Die USA werden in 5 Jahren den Export verdoppeln".
Martin Luther King hat in den 60iger Jahre ganz offen gesprochen " I have a dream"- dieser ging so einigermaßen in Erfüllung.

Es ist nicht Obama der versagt, es ist sein Volk. Denn anstatt die Exporte zu verdoppeln läuft die USA Gefahr bei den Import zuzulegen, mangels eigener Wirtschaftskraft.

Woher das Geld kommt die Importrechnungen zu bezahlen, da müssen Sie schon die ca 15% Arbeitslosen in den USA fragen.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Staatsverschuldung steigt weiter

Während in der 3. Welt bzw in den Emergine Markets die Staatsverschuldung kaum zunimmt,
haben bei den OECD Nationen die Schulden stark zugenommen.
Die Lage in Japan hat sich durch die Immobilien krise 1990 ergeben.
Besorgniserrend ist aber der zunehmende Anstieg seit 2000.
Das United Kingdom hat dabei den zweifelhaften " Bestperformer Award" gewonnen.
Paralell dazu sinkt der Wert des britischen Pfunds.


Interessant ist dazu die Entwicklung der Verschuldung einzelnen Staatsbürger im nächsten Chart.

Montag, 25. Januar 2010

USA - GDP wächst stabil

Das BruttoInlandsProdukt der USA wächst ziemlich beständig um die ca 3% pa - seit 1950, unabhängig, ob die Schulden steigen!!!

Wenn aber die stark steigenden Schulden der USA seit 1980 sich nicht in einem erhöhten Wachstum ausdrücken, was für einen Einfluss haben diese dann?

Normalerweise macht man Investments mit Schulden die eine höhere Rendite vorweisen als die Zinsen für die Kredite damit müßte das GDP stärker ansteigen.

Es könnte aber auch sein, dass es genau durch diese starken Schuldenanstieg zu einem gegenläufigen Effekt kommt der im System der US Volkswirtschaft zu suchen ist, der den erwarteten stärkeren Anstieg wieder ausgleicht.

Donnerstag, 21. Januar 2010

BRIC´s im wieder Kommen

Emerging Markets: Konsum- statt Exportsektor!

Die Entwicklung der Gesamtbevölkerung ist für die Binnenmärkte in den Schwellenländern nicht die relevante Größe.

Entscheidend ist die Entwicklung einer gut ausgebildeten, kapitalkräftigen Mittelschicht.

Genau diese wird sich in den kommenden Jahren mit rasender Geschwindigkeit entwickeln. So wird sich die Zahl der Menschen aus den Emerging Markets, die man zur Mittelschicht rechnet (Einkommen über 15.000 USD), zwischen 2006 und 2016 wohl vervierfachen.

Die erwartete Entwicklung der Mittelklasse in den vier BRIC-Ländern bis 2050

Quelle: Goldman Sachs. Anzahl in Milliarden. Die kaufkräftige Mittelschicht ist für die Entwicklung eines Binnenmarktes die entscheidende Komponente. Die Mittelschicht in den vier großen BRIC-Staaten in den nächsten Jahrzehnten rasant wachsen und damit den inländischen Konsum ankurbeln.

Genau diese kapitalkräftigen Mittelschichten entstehen nun in den Emerging Markets. Das ist der dritte Grund für den anhaltenden Boom der Emerging Markets: Junge Menschen mit guten Ausbildungen, die erstmals über zusätzliches Geld verfügen. Viele dieser Menschen kommen noch aus armen Verhältnissen oder wissen genau unter welchen schweren Bedingungen ihre Eltern und Großeltern lebten.

Prognostizierte Entwicklung des BIP pro Kopf in den BRIC-Staaten (in USD)

Quelle: Goldman Sachs Research.

Das „Vermögen" der Menschen in den Emerging Markets, und vor allem in den BRIC-Staaten, nimmt in den kommenden Jahrzehnten stark zu. Dieses bisher nicht vorhandene Kapital wird die Binnenmärkte in den jeweiligen Schwellenländern entfachen. Der hellgraue Balken (links) steht für Indien.

Der dunkelgraue Balken für Brasilien. Der mittelgraue Balken für China.

Der schwarze Balken für Russland.

Es wird noch Jahre dauern, bis die Binnenmärkte weit genug entwickelt sein werden, um eine relevante Größe in den Volkswirtschaften der Emerging Markets zu spielen.

Freitag, 15. Januar 2010

Insolvenz von Nationen

Venezuela (Platz 1)
Weil Präsident Hugo Chávez das Budgetdefizit v
erringern will, wertete er die heimische Währung um 50 Prozent ab. Investoren sind wenig begeistert. Die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls gibt das Analysehaus CMA mit 57,7 Prozent an.

Ukraine (Platz 2)
Der IWF stützt die Ukraine mit insgesamt 16,4 Milliarden Dollar, schreibt die «Financial Times Deutschland». Doch der Währungsfonds verlangt eine niedrigere Inflation. Im Dezember lag die Teuerung allerdings bei 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ausfallwahrscheinlichkeit gibt das Analysehaus CMA bei 54,6 Prozent an.


3/5 Argentinien (Platz 3)
Präsidentin Cristina Kirchner feuerte Zentralbankchef Martin Redrado, weil der sich weigerte, 6,6 Milliarden Dollar an Devisenreserven zur Schuldentilgung freizugeben. Redrado akzeptierte seine Demission nicht und kündigte eine richterliche Verfügung gegen seine Absetzung an, schreibt die «Financial Times Deutschland». Die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls veranschlagt CMA auf 49,1 Prozent.


Lettland (Platz 4)

Der baltische Staat wird von der Krise hart getroffen. Wegen der Rezession kletterte die Arbeitslosenquote im Dezember mit 16 Prozent auf den höchsten Stand seit 1991. IWF und EU stützen es mit einem Kredit von mehr als 11 Milliarden Dollar. Die Ausfallwahrscheinlichkeit wird bei 30,1 Prozent angesetzt.


Island (Platz 5)

Die Insel im Nordatlantik schrammte im Herbst 2008 nur knapp an der Pleite vorbei. Seitdem hat Island die drei grössten Banken des Landes verstaatlicht und durch eine Aufspaltung in werthaltige Teile und Risikoaktiva eine Sanierung eingeleitet. Die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls taxiert das Analysehaus CMA auf 25,4 Prozent.

Quelle: CMA 4.Quartal 2009

Dienstag, 12. Januar 2010

Erdöl Ausblick 2010

Volle Tanker lagern in den Häfen vor Anker und warten darauf gelöscht zu werden.
Lagerhaltung ist unproduktiv und kostet Geld (Schifffrachtraten und Zinsen).
Ende 2009 halten die OECD-Staaten rund 2,77 Milliarden Barrel auf Lager. Diese Menge deckt 58 Tage an durchschnittlichem Verbrauch.
Damit liegen die Bestände deutlich über dem 5-Jahres-Durchschnitt für diese Periode.
Auch 2010 wird es so weitergehen. Somit ist wiederum der Nachweis erbracht, dass die derzeitige Erdölpreishöhe nicht dem Marktverhältnissen entspricht sondern sich aus Spekualtion der der Höhe von ca 20-25 USD/b bewegt

Back to "bankness" as usual

Vielmehr befürchten sie, dass die Banken – kaum haben sie die Finanzkrise einigermassen überwunden – wieder zu früheren Handlungsmustern zurückkehren und auf ihrer erneuten Renditejagd übermässige Risiken eingehen.

Es ist nicht eine Frage des Befürchtens sondern der wirtschaftlichen Notwendigkeit.
Die Banken, die in der Krise 2008-09 viel Geld verloren haben, welches teilweise in den Büchern noch nicht vollständig abgeschrieben wurde müssen nun "umso mehr verdienen" um die Kapitallücken auzufüllen.

Und wie geht das?? Natürlich mit den erprobten Mittel vor 2008. Wie sonst?

Erschwerend kommt hinzu, dass häufig auch die Beteiligungsansätze von (ausgelagerten bzw. nicht konsolidierten) Zweckfirmen in irgendeiner Form saniert werden müssen und das funktioniert am Besten mit dem billigen Geld von "Papa Staat" und mit Carry Trades auf den USD, der nun vermutlich dasselbe Schicksal erleiden wird wie die bisherige Carry trade Währung Yen erlitten hat.

Der Sinn und Zweck ist und bleibt das erprobte und bewährte Umverteilungskonzept , welches in weitere Folge zu noch heftigeren Erschütterungen führen wird.

GM legt bei Saab die Latte hoch

Der amerikanische Autokonzern General Motors hat sämtliche vorliegenden Offerten für die schwedische Tochterfirma Saab zurückgewiesen.

«Gebt uns 450 Millionen Dollar und die Situation ändert sich»

Welche Beweggründe könnte GM Chef Whiteacre leiten?
Möglichst viel Geld für die eigene Sanierung herausholen - na klar, bloß man darf den Bogen nicht überspannen, denn sonst wird aus dem Verkauf nichts und man erhält gar nichts.
Aber es könnten für GM auch interessant sein SAAB untergehen zu lassen, um keinem anderen Investor die Chance zu geben es besser zu machen und dann von den Medien als langjähriger Versager abgekanzelt zu werden.

Zugegeben die Situation um SAAB ist schon ziemlich verfahren, denn GM hat sich die seit dem Beginn des Engagements nie mit Erfolg geschweige mit Ruhm bekleckert.
Inwieweit GM mit eigenen Produkten die Lücke einer stillgelegten SAAB füllenkönnte sind nur sehr vage Spekulationen, die kaum eine Chance haben.

Ecclestone und Spyker könnten SAAB komplett anders positionieren.
Was wäre wenn Bernie E. auf die Idee käme alle Formel 1 Fahrer mit dem gleichen - seinem Auto" auszustatten, sodass es dann wirklich nur mehr um die fahrerische Qualität des Rennfahrers geht, ohne die Unterstützung durch technische Raffinessen (oft auch verbunden mit Reglementverstößen) der Rennställe.

Dafür spräche einfach auch der Erhalt dieser Sportart, denn immer mehr Firmen ziehen sich auch auf grund der Krise aus dem sehr kostenintensiven Rennsport zurück.

Das Schlimmste für Bernie E.´s Lebenswerk wäre wenn die Formel 1 mangels der Rennställe eingestellt werden müsste.

Sonntag, 10. Januar 2010

Durch den Kakao gezogen

Spekulanten, Banken und Fonds glaubten, auf den Rohstoffmärkten deutlich höhere Gewinne erzielen zu können als mit anderen Investments.
„Hat die Schokolade es verdient, dass ihr das gleiche Schicksal droht, wie zum Beispiel dem Rohöl- und dem Benzinpreis?“, fragte ein BDSI-Sprecher.
Der Grund für den Hype ist aus Sicht des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) die Verlagerung des Börsengeschäfts auf Rohstoffzertifikate.

Statt in Öl oder Gold investieren Banker rund um den Globus neuerdings in die wichtigste Zutat der Schokolade. „Die Spekulanten haben ein neues Spielfeld gesucht und den Kakao entdeckt“, sagte Sönke Renk, Mitglied der Geschäftsführung beim Gebäckhersteller Bahlsen

Von einem Mangel an Kakaobohnen kann aus Sicht des Verbands nicht die Rede sein. Schätzungen zufolge werde die Ernte im wichtigsten Lieferantengebiet, der Elfenbeinküste, sogar um 0,2 auf 1,4 Millionen Tonnen steigen. Auch mit der gestiegenen Nachfrage hat die Preis-Explosion für Kakao nach Ansicht der Süßwarenhersteller nichts zu tun.

„Das ist rein durch Spekulanten getrieben“, sagte Peter Riegelein, Geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Unternehmens.
Früher konnte sich Riegelein die künftige Preisentwicklung des Kakaos anhand der Informationen über die Ernte und anderen Indikatoren selbst ganz gut ausrechnen. „Aber jetzt ist unser Expertenwissen obsolet geworden. Das macht die ganze Branche unsicher.“

Quelle: Auszüge aus die Welt

Samstag, 9. Januar 2010

Börsenboom wegen PPT?

Manipuliert das Plunge Protection Team die Kurse? Dieser Artikel erschien 2003 in der FAZ

"Hinter dem Börseboom stecken weder die Wirtschaftsdaten noch traditionelle Kapitalquellen", sagt der Chef des Analysehauses TrimTabs - Charles Biderman - an dem auch Goldman Sachs beteiligt ist. Seiner Meinung nach könnte die US-Regierung den Markt manipulieren.

Seit März 2008 ist die Marktkapitalisierung an der Wall Street um sechs Billionen Dollar gestiegen. Doch weder Privatanleger noch Hedge-Fonds und Pensionsfonds oder ausländische Investoren hätten so viel Geld in den Markt gepumpt, schließt Biderman. Er stellt sich daher die Frage: Woher kommt das Geld?

Die US-Regierung könnte es sich jedenfalls leisten, sich die Börse hochzukaufen, zitiert die "Financial Times" Biderman. "Wir haben keine Beweise, aber wir wissen, dass weder die Wirtschaft noch traditionelle Kapitalquellen hinter dem Börseboom stehen".

Biderman begründet seine These:

  • Unternehmen wären nicht auf der Kauf-, sondern auf der Verkaufsseite engagiert.
  • Hedgefonds kämen zwar in Frage, aber angesichts gleichzeitiger Geldabflüsse niemals im genannten Umfang.
  • Das Ausland hat zwar für 109 Milliarden Dollar gekauft, aber auch dadurch lässt sich der Boom nicht erklären.

PPT steht für Plunge Protection Team und hat eine ganz spezielle Aufgabe als Krisenfeuerwehr für Kapitalisten.

As far as we know, it is not illegal for the Federal Reserve or the U.S. Treasury to buy S&P 500 futures. Moreover, several officials have suggested the government and major banks could support stock prices. For example, former Fed board member Robert Heller opined in the Wall Street Journal in 1989, “Instead of flooding the entire economy with liquidity, and thereby increasing the danger of inflation, the Fed could support the stock market directly by buying market averages in the futures market, thereby stabilizing the market as a whole.”

In a Financial Times article in 2002, an unidentified Fed official was quoted as acknowledging that policymakers had considered buying U.S. equities directly, not just futures. The official mentioned that the Fed could “theoretically buy anything to pump money into the system.” In an article in the Daily Telegraph in 2006, former Clinton administration official George Stephanopoulos mentioned the existence of “an informal agreement among the major banks to come in and start to buy stock if there appears to be a problem.”
Think back to mid-March 2009. Nothing positive was happening, and investor sentiment was horrible. The Fed, the Treasury, and Wall Street were all trying to figure out how to prevent the financial system from collapsing.
What if Ben Bernanke, Tim Geithner, and the head of one or more Wall Street firms decided that creating a stock market rally was the only way to rescue the economy? After all, after-tax income was down more than 10% y-o-y in Q1 2009, and the trillions the government committed or spent to prop up various entities was not working. One way to manipulate the stock market would be for the Fed or the Treasury to buy a nominal $60 to $70 billion of S&P 500 stock futures each month for as long as necessary. Depending on margin levels, as little as $5 billion to $15 billion per month was all that was necessary to lift the S&P 500 by 67%. Even $15 billion per month would have been peanuts compared to what was being doled out elsewhere.
Since the stock market was extremely oversold in early March, not only would a new $60 to $70 billion per month of buying power have stopped stock prices from plunging, but it would have encouraged huge amounts of sideline cash to flow into equities to absorb the $295 billion in newly printed shares that have been sold since the start of April.
This type of intervention could explain some of the unusual market action in recent months, with stock prices grinding higher on low volume even as companies sold huge amounts of new shares and retail investors stayed on the sidelines. Some market watchers have charted that virtually all of the market’s upside since mid-September has come from after-hours futures activity.
Quelle: Die Presse und Financial Times - Alphaville

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