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Samstag, 29. Mai 2010

Arbeitsbedingungen in China

Fie Firma taiwanesische Foxconn mit ca 400.000 Mitarbeitern in China hat aktuell mit einer Selbstmordserie zu kämpfen.

Wie fast alle Produktionsfirmen in Südchina, in denen junge Migranten aus den Provinzen im Innern Chinas arbeiten, kaserniert Foxconn seine Mitarbeiter. Sie dürfen das Firmenareal nur bei guter Leistung und meist nur am Wochenende verlassen.

Der rasante Wandel, die Entwurzelung der jungen Wanderarbeiter und der Leistungsdruck im knochenharten Kapitalismus trieben viele Menschen in die Verzweiflung. Gemessen an der landesweiten Selbstmordrate liegt Foxconn sogar unter dem Durchschnitt.

Viele andere Unternehmen ist die Arbeitssicherheit ein größes Problem, bei anderen wiederum gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Staub, Lärm, Chemie.

Ausschnitte aus Tagesanzeiger-ch

Darüber sollte man Nachdenken wenn man z.B. ein iPhone kauft.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Banken der 3.Welt

..sind besser oder schlechter als in den Industrieländern?

Eine Untersuchung des Magazins „The Economist“ über die Bilanzen von den 150 größten Banken der Welt ergab, dass die Kontoeinlagen der Emerging Markets Banken die vergebenen Kredite um fast 2 Billionen USD übertreffen.
Zum Vergleich: Industrieländer-Banken haben ca. eine Billionen USD mehr Kredite vergeben wie sie von ihren sparunwilligen Kunden eingesammelt haben.

In Volkswirtschaften mit Wachstumsraten von 5-10% normal, dass die wichtigsten Banken ihre Bilanzgröße alle 5 Jahre verdoppeln.

Wenn das kein Hinweis für Bonität der Banken in Emergine Markets ist, was sonst.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Afrika in Zahlen

Afrika ist der "vergessene Kontinent".
Cirka 15% der Weltbevölkerung - 1 mia Menschen leben auf einem Kontinent der vor Rohstoffen, Armut, ethnischen Konflikten zwischen den Stämmen und Korruption nur so strotzt.

Der gesamte Kontinent hat gerade mit 1,3 Billionen US-Dollar mal 1/10 des BIP der USA, wobei der Unterschied pro Kopf mit 1/33 noch dramatischer ist.

Die vermehrte globale Nachfrage nach Rohstoffen hat auch vor Afrika nicht halt gemacht und kann dem armen Kontinent etwas mehr an Wohlstand bringen.

In den letzten zehn Jahren ist die Wirtschaft Afrikas um durchschnittlich 5,2 Prozent pro Jahr gewachsen. Nach Asien die 2. höchste Rate im Kontinent Ranking.

Afrika hat eine sehr junge und stark wachsende Bevölkerung. Beide Faktoren zusammen können in den nächsten Jahren zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führen.
Derzeit sind cirka 80 Prozent aller Exporte aus Afrika Rohstoffe oder Rohstoffverwandt.
Nigeria hat die größten Ölressourcen Afrika und die zehntgrößten weltweit - noch vor wesentlich bekannteren Ölländern wie Brasilien oder Kasachstan.

Die 5 bevölkerungsreichsten Länder Afrikas:
Land __________Bewohner _ Durchschnittsalter
Nigeria __________ 152 mio__ 19,o Jahre
Äthiopien _________ 81 mio___ 16,9 Jahre
Ägypten __________ 77 mio__ 24,9 Jahre
Demokr. Rep. Kongo_65 mio__ 16,4 Jahre
Südafrika_________ 49 mio__ 24,4 Jahre
Summe__________ 404 mio__ 20,4 Jahre

Zum Vergleich das Durchschnittsalter in Deutschland 43,8 Jahre !!

Mittwoch, 19. Mai 2010

Brent Rohöl fällt weiter stark



















Rohöl hat mit ca 88 USD/b Anfang Mai ein letztes Hoch erreicht und fällt seitdem sehr stark.

Aktueller Kurs 73,87 USD/b

Bei ca 72 USD/b bzw 70 USD könnte sich der Preisverfall vorerst erfangen.

Wachstum - sehr unterschiedlich



In den letzten zehn Jahren ist die Wirtschaft in verschiedenen Regionen stark unterschiedlich durchschnittlich pro Jahr gewachsen:

Asien 8,0 Prozent

Afrikas 5,2 Prozent

Osteuropa 4,9 Prozent

Lateinamerika 3,2 Prozent

USA 1,9 Prozent und

Europa 1,7 Prozent

Die Prognosen für die kommenden fünf Jahre sehen ähnlich aus: Für die kommenden fünf Jahre rechnet der IWF mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 5,1 Prozent pro Jahr. Das wird weltweit nur von Asien übertroffen (Prognose: 8,5 Prozent).

Für Osteuropa und Lateinamerika liegen die Prognosen übrigens deutlich niedriger bei jeweils 4,0 Prozent pro Jahr. Die USA soll es immerhin auf 2,5 Prozent bringen. Die Wachstumsprognose für Europa liegt bei 2,0 Prozent pro Jahr. Und Deutschland: Das liegt abgeschlagen mit 1,7 Prozent pro Jahr sogar noch hinter dem europäischen Durchschnitt.

Dienstag, 18. Mai 2010

The End of the Euro

Das ist die Cover-Schlagzeile der Newsweek vom 17. Mai 2010.
Bereits in der Ausgabe vom 26. April 2010 war der Cover Aufmacher "Europe Wins" - How its big business are beating America.

In der Kampfarena steht die USA mit 307 mio Einwohnern und Europa mit über 500 mio Bewohnern, USA mit ca 14 Billiarden USD Staatsverschuldung; Europa mit 8,7 Billiarden - somit ist die pro Kopf Verschuldung in Europa nur cirka 1/3 jener der USA. Exzessiver Wohlstand (Konsum) hat eben seinen Preis.
Dass der Euro sinkt ist mehr Vor- als Nachteil für das eher exportorientierte Europa- darüber macht sich Newsweek in Europe wins so seine Sorgen für die nachhinkende USA.

Die angebliche Eurokrise aufgrund enormen Verschuldung der PIIGS Staaten und vor allem Griechenland gepaart mit einer diffusen Wirtschaftspolitik der einzelnen EU Länder (27) sind mehr eine Chance für die zukünftigen "Vereingten Staaten von Europa" .

Solange es nicht gelingt, dass die einzelnen Regierungen ihren nationalen Egoismus ablegen, sei es die Vision der "Grande Nation" von Frankreich oder die unsinnig hohen Militärausgaben des EU-Zwerges Griechenland , der sich vor den "wilden" Türken (die gerne der EU beitreten wollen) schützen muss, oder der Briten die noch immer nicht wirklich realisiert haben, dass das britische Weltreich in den letzten 70 Jahren zerbröselt ist usw., solange wird EUropa von den USA immer wieder "Watschen" bekommen.

Die Krise ist die Chance das alles in der Not über Bord zu werfen, um einen untergehenden Kahn wieder flott zu bekommen.

Newsweek hat das erkannt und publiziert. Europas Politiker tut eure Pflicht.

Montag, 17. Mai 2010

Sind diese Banken Betrüger?

Die amerikanischen Justizbehörden gegen acht Geld-Institute.

- Deutsche Bank
- Goldman Sachs
- Morgan Stanley
- JP Morgan Chase
- Citigroup
- Merrill Lynch
- UBS
- Credit Suisse
- Credit Agricole

Sie alle sollen Rating-Agenturen in die Irre geführt und ihre Kunden bei Hypothekengeschäften getäuscht haben. Die Banken sollen Hypothekenpapiere auf Geheiß anderer Finanzakteure kreiert haben, die selbst gegen diese Papiere wetteten.

Auch die Banken selbst setzten darauf, dass der Wert der Papiere sinkt, während sie diese ihren Investoren als vielversprechende und sichere Wertanlagen verkauften. Mit dem Kollaps der Immobilienblase kam der Fall ins Bodenlose. Die Investoren verloren Geld, während Banken und Hedge Fonds kassierten.

Diese betrügerische Vorgangsweise hat Millionen von Anlegern enorme Verluste beschert, während dessen ein paar tausend Bankmanager üppige Boni kassieren.

Sonntag, 16. Mai 2010

Maßnahmen gegen Immobilienblase in China

In China stiegen im März die Immobilienpreise um 12%. Die Regierung macht nun ernst mit Maßnahmen zur Einschränkung der sich aufbauenden Blase.

1. Käufer, die erstmals eine Wohnung mit mehr als 90 Quadratmetern Fläche erwerben, müssen künftig mindestens 30 Prozent des Kaufpreises in bar bezahlen können, oder erhalten andernfalls keine Baufinanzierung.

2. Käufer, die bereits eine Immobilie besitzen, müssen sogar 50 Prozent des Kaufpreises (statt bisher 40 Prozent) bar auf den Tisch legen.

3. Die Banken sind angewiesen, Hypothekendarlehen für Käufer, die sich eine dritte Wohnung anschaffen wollen, entweder zu verweigern, oder nur Darlehen zu Zinssätzen deutlich oberhalb des Marktzinses auszureichen.

4. Käufer, die in Städten mit hohen Preissteigerungsraten ihre dritte Immobilie kaufen wollen, erhalten gar kein Hypothekendarlehen mehr.

5. Baufirmen dürfen so lange keine Vorabzahlungen für noch nicht fertiggestellte Immobilien entgegennehmen, bis der Verkaufsstart nicht offiziell genehmigt ist. Daneben müssen die Anbieter diese Transaktionen künftig öffentlich machen. Damit soll verhindert werden, dass die Bauträger weiterhin ihren Kunden den Eindruck vermitteln, dass der Großteil der angebotenen Wohnung schon vergriffen sei.

6. Die Kommunen müssen künftig mindestens 70 Prozent der neuen Bauflächen für die Errichtung günstigen Wohnraums ausweisen.

7. Hinzu kommen noch die neue Wiederverkaufssteuer für Immobilien, und die vielfältigen und sehr wirkungsvollen Maßnahmen zur Drosselung der allgemeinen Bankenkreditvergabe, die bereits in den vergangenen Monaten verabschiedet wurden.


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